<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://campusgruen.antragsgruen.de/37/feedall" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>37. Campusgrün Bundesmitgliederversammlung: Alles</title>
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                <title>37. Campusgrün Bundesmitgliederversammlung: Alles</title>
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            </image><item>
                        <title>EIL-A6NEU4: We want you(r): Wohnraum! (Angenommen)</title>
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                        <author>Bundesvorstand (beschlossen am: 03.06.2018)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte sieht im Artikel 25 – „Recht auf einen angemessenen Lebensstandard“ für jeden Menschen das Recht auf eine Wohnung vor. Wir fordern, dass dieses Recht ernst genommen wird und jeder Mensch lebenswerten Wohnraum zur Verfügung hat.In den meisten Städten in Deutschland ist das Thema Wohnen jedoch zu einer existentiellen Frage geworden. Personen mit niedrigen und mittleren Einkommen leiden darunter, dazu gehören meistens auch Studierende. Neben finanziellen Einschränkungen spielen oft soziale Merkmale eine Rolle, aufgrund dessen bestimmte Personengruppen bei der Wohnungssuche benachteiligt werden. Im studentischen Milieus sind dies oftmals ausländische Studierende, die während der Wohnungssuche diskriminiert werden. Neben einer Erhöhung, Ausweitung und Anpassung der BAföG-Leistungen an lokale Gegebenheiten fordert Campusgrün weitere Verschärfungen und Etablierung von Instrumenten, um die Verteuerung von Wohnraum und den Wohnungsmangel zu bekämpfen, damit Wohnraum wieder mehr an die Wohnbedürfnisse von Menschen auszurichten (2). Zusätzlich zu dem Beschluss „Wohnungsnot bekämpfen – Günstigen Wohnraum schaffen!“ aus dem Jahr 2013 sieht Campusgrün folgenden Handlungsbedarf:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. Verschärfung der Mietpreisbremse</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die momentane Form der Mietpreisbremse hat sich überwiegend als wirkungslos und ineffektiv erwiesen: Sie greift nicht konsequent genug und nur in bestimmten Regionen, Wiedervermietungsmieten liegen oftmals weiterhin über der festgesetzten Obergrenze und Verstöße können nicht konsequent verfolgt und geahndet werden. Daher fordert Campusgrün folgende Aspekte zur Verbesserung der Mietpreisbremse:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Berechnung der Mietspiegel ändern: Anzahl der vorangegangenen Jahre erhöhen, die für die Abbildung der Mietentwicklung in den Mietspiegeln ausschlaggebend sind</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schonzeitraum verlängern, in dem keine Mietsteigerungen möglich sind und gleichzeitig Erhöhungsmöglichkeiten verringern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Umlegung von Modernisierungskosten begrenzen, indem darauffolgende Mieterhöhungen nur im Rahmen ortsüblicher Vergleichsmieten erfolgen dürfen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verstöße als Ordnungswidrigkeit ahnden und den Zeitraum für Rückzahlungen auf den Beginn des Mietverhältnisses erweitern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Auskunftspflichten über Errechnung der Miete von Vermieter*innen gegenüber Mieter*innen einführen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Schluss mit Spekulationen – ökologisches, nachhaltiges und sozial-verträgliches Bauen statt leeren Wohnflächen! </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben steigender Mieten stellt auch fehlender Wohnraum ein Problem dar: Das Angebot kommt der Nachfrage in den Städten nicht hinterher. Für eine Trendwende ist es ausschlaggebend, dass sich Leerstand und Nichtbebauung nicht mehr lohnen, damit potentielle Wohnflächen nicht als Spekulationsobjekte missbraucht werden. Dort, wo nur noch wenig Fläche zur Verfügung steht, können Nachverdichtungen Umwidmungen von leerstehenden Gewerbeflächen und experimentelle Wohnformen als Nutzung urbaner Nischen auch auf ökologische und nachhaltige Weise Wohnraummangel entgegenwirken. Es müssen Regelungen für Neubauten, Nachverdichtungen und Sanierungen geschaffen werden, die darauf hinwirken, dass der zur Verfügung stehenden Raum ökologisch, energiebewusst und bedarfsorientiert genutzt wird und Nichtbebauung von Flächen sowie Leerstand von Gebäuden sanktioniert. Campusgrün fordert daher:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Baulandsteuer bei der Nichtbebauung von Wohnflächen einführen, zusätzlich zu der bereits von Campusgrün geforderten Steuer auf Leerstand</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stufentarife bei der Grunderwerbssteuer einführen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Reformierung der Grundsteuer hin zur Bodenwertsteuer</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nachverdichtungen wie Dachaufstockungen an ökologisch sinnvollen Orten steuerlich begünstigen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gesetzliche Regelungen zur Verringerung des Flächenbedarfs, die zur Schaffung der notwenigen Wohneinheiten führen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung von Räumen und Abbau von Hürden für Wohnprojekte, experimentelle Wohnkonzepte und forschendes Wohnen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Förderung bezahlbaren Wohnens</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben einer verschärften Mietpreisbremse und der Unterbindung von Immobilienspekulationen benötigt es vor allem auch sozialen Wohnungsbau und Wohnungsbau im Sektor der niedrigen Mieten, , um den Bedarf an bezahlbaren Wohnraum für alle zu decken. Personen mit niedrigem Einkommen sind häufig auf sozialen Wohnungsbau angewiesen. Studierende sind zusätzlich noch auf ausreichende und mit Bafög bezahlbare Wohnraumplätze, sowie auf eine angemessene BAföG-Wohnraumpauschale angewiesen, beides ist momentan nicht gegeben. Daher fordert Campusgrün:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung des sozialen Wohnungsbaus ausweiten, für eine ausreichende Finanzierung über den Bund ist hier eine Grundgesetzänderung notwendig</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung von experimentellen und forschenden Wohnkonzepten die den Flächenbedarf unserer aktuellen Wohngewohnheiten überdenken</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Investitionszuschüsse bei der Bereitstellung (Umbau, Neubau) von Wohnungen im Sektor der niedrigen Mieten und zu Wohnungsbaugenossenschaften</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zusätzliche Bezuschussung der Sanierung und des Neubaus von Wohnheimplätzen über den Bund</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Orientierung der BAföG-Wohnraumpauschale an lokalen Mietspiegeln</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb unterstützen wir die Aktionen des Protestbündnis Lernfarbiken… meutern! und anderen potenziellen Mitstreiter*innen zu Beginn des neuen Semesters, die sich neben der bedarfsgerechten Finanzierung der Hochschulen, unsere Forderungen für eine funktionierende Mietpreisbremse und ein eltern-, alters- und semesterunabhängiges bedarfsdeckendes BAföG stark machen.<br><br>
4. Gemeinsamer Kampf für bezahlbaren Wohnraum – Solidarität mit Hausbesetzungen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die aktuellen Hausbesetzungen in Berlin machen noch einmal verstärkt auf die problematische Situation des Wohnungsmarkts - nicht nur in Berlin - aufmerksam. Die Mieten steigen trotz gesetzlicher Mietpreisbremse immer weiter an. Campusgrün schließt sich daher der Solidaritätserklärung der GRÜNEN JUGEND an: Der politische Skandal sind nicht die Hausbesetzungen, sondern die immer weiter steigenden - kaum noch bezahlbaren – Mieten (1).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1)<a href="https://www.neues-deutschland.de/artikel/1089113.kampf-gegen-mietenwahnsinn-gruene-streiten-ueber-hausbesetzungen.html">https://www.neues-deutschland.de/artikel/1089113.kampf-gegen-mietenwahnsinn-gruene-streiten-ueber-hausbesetzungen.html<br>
(</a>2)<a href="http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/10511312.html">http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/10511312.html</a></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Jun 2018 12:09:38 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä2 zu EIL-A6NEU3: We want you(r): Wohnraum!</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5402/amendment/8151</link>
                        <author>Bundesvorstand (dort beschlossen am: 03.06.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5402/amendment/8151</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2211_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2705 bis 2707 einfügen:</h4><div><p>die Verteuerung von Wohnraum und den Wohnungsmangel zu bekämpfen, damit Wohnraum wieder mehr an die Wohnbedürfnisse von Menschen auszurichten<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> (2)</ins>. Zusätzlich zu dem Beschluss „Wohnungsnot bekämpfen – Günstigen Wohnraum schaffen!“ aus dem Jahr </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2782 bis 2783 einfügen:</h4><div><p>(1)<a href="https://www.neues-deutschland.de/artikel/1089113.kampf-gegen-mietenwahnsinn-gruene-streiten-ueber-hausbesetzungen.html">https://www.neues-deutschland.de/artikel/1089113.kampf-gegen-mietenwahnsinn-gruene-streiten-ueber-hausbesetzungen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">html<br>(</ins></a><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">2)</ins><a href="http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/10511312.html"><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/10511312.</ins>html</a></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Jun 2018 11:52:28 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu EIL-A6NEU3: We want you(r): Wohnraum!</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5402/amendment/8150</link>
                        <author>Bundesvorstand (dort beschlossen am: 03.06.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5402/amendment/8150</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2211_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2772 bis 2774 löschen:</h4><div><p>für eine funktionierende Mietpreisbremse und ein eltern-, alters- und semesterunabhängiges bedarfsdeckendes BAföG <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">in Höhe von 840€ </del>stark machen.<br></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Jun 2018 11:48:06 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>EIL-A6NEU3: We want you(r): Wohnraum!</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5402</link>
                        <author>Bundesvorstand Campusgrün (beschlossen am: 01.06.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5402</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte sieht im Artikel 25 – „Recht auf einen angemessenen Lebensstandard“ für jeden Menschen das Recht auf eine Wohnung vor. Wir fordern, dass dieses Recht ernst genommen wird und jeder Mensch lebenswerten Wohnraum zur Verfügung hat.In den meisten Städten in Deutschland ist das Thema Wohnen jedoch zu einer existentiellen Frage geworden. Personen mit niedrigen und mittleren Einkommen leiden darunter, dazu gehören meistens auch Studierende. Neben finanziellen Einschränkungen spielen oft soziale Merkmale eine Rolle, aufgrund dessen bestimmte Personengruppen bei der Wohnungssuche benachteiligt werden. Im studentischen Milieus sind dies oftmals ausländische Studierende, die während der Wohnungssuche diskriminiert werden. Neben einer Erhöhung, Ausweitung und Anpassung der BAföG-Leistungen an lokale Gegebenheiten fordert Campusgrün weitere Verschärfungen und Etablierung von Instrumenten, um die Verteuerung von Wohnraum und den Wohnungsmangel zu bekämpfen, damit Wohnraum wieder mehr an die Wohnbedürfnisse von Menschen auszurichten. Zusätzlich zu dem Beschluss „Wohnungsnot bekämpfen – Günstigen Wohnraum schaffen!“ aus dem Jahr 2013 sieht Campusgrün folgenden Handlungsbedarf:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. Verschärfung der Mietpreisbremse</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die momentane Form der Mietpreisbremse hat sich überwiegend als wirkungslos und ineffektiv erwiesen: Sie greift nicht konsequent genug und nur in bestimmten Regionen, Wiedervermietungsmieten liegen oftmals weiterhin über der festgesetzten Obergrenze und Verstöße können nicht konsequent verfolgt und geahndet werden. Daher fordert Campusgrün folgende Aspekte zur Verbesserung der Mietpreisbremse:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Berechnung der Mietspiegel ändern: Anzahl der vorangegangenen Jahre erhöhen, die für die Abbildung der Mietentwicklung in den Mietspiegeln ausschlaggebend sind</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schonzeitraum verlängern, in dem keine Mietsteigerungen möglich sind und gleichzeitig Erhöhungsmöglichkeiten verringern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Umlegung von Modernisierungskosten begrenzen, indem darauffolgende Mieterhöhungen nur im Rahmen ortsüblicher Vergleichsmieten erfolgen dürfen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verstöße als Ordnungswidrigkeit ahnden und den Zeitraum für Rückzahlungen auf den Beginn des Mietverhältnisses erweitern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Auskunftspflichten über Errechnung der Miete von Vermieter*innen gegenüber Mieter*innen einführen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Schluss mit Spekulationen – ökologisches, nachhaltiges und sozial-verträgliches Bauen statt leeren Wohnflächen! </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben steigender Mieten stellt auch fehlender Wohnraum ein Problem dar: Das Angebot kommt der Nachfrage in den Städten nicht hinterher. Für eine Trendwende ist es ausschlaggebend, dass sich Leerstand und Nichtbebauung nicht mehr lohnen, damit potentielle Wohnflächen nicht als Spekulationsobjekte missbraucht werden. Dort, wo nur noch wenig Fläche zur Verfügung steht, können Nachverdichtungen Umwidmungen von leerstehenden Gewerbeflächen und experimentelle Wohnformen als Nutzung urbaner Nischen auch auf ökologische und nachhaltige Weise Wohnraummangel entgegenwirken. Es müssen Regelungen für Neubauten, Nachverdichtungen und Sanierungen geschaffen werden, die darauf hinwirken, dass der zur Verfügung stehenden Raum ökologisch, energiebewusst und bedarfsorientiert genutzt wird und Nichtbebauung von Flächen sowie Leerstand von Gebäuden sanktioniert. Campusgrün fordert daher:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Baulandsteuer bei der Nichtbebauung von Wohnflächen einführen, zusätzlich zu der bereits von Campusgrün geforderten Steuer auf Leerstand</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stufentarife bei der Grunderwerbssteuer einführen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Reformierung der Grundsteuer hin zur Bodenwertsteuer</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nachverdichtungen wie Dachaufstockungen an ökologisch sinnvollen Orten steuerlich begünstigen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gesetzliche Regelungen zur Verringerung des Flächenbedarfs, die zur Schaffung der notwenigen Wohneinheiten führen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung von Räumen und Abbau von Hürden für Wohnprojekte, experimentelle Wohnkonzepte und forschendes Wohnen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Förderung bezahlbaren Wohnens</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben einer verschärften Mietpreisbremse und der Unterbindung von Immobilienspekulationen benötigt es vor allem auch sozialen Wohnungsbau und Wohnungsbau im Sektor der niedrigen Mieten, , um den Bedarf an bezahlbaren Wohnraum für alle zu decken. Personen mit niedrigem Einkommen sind häufig auf sozialen Wohnungsbau angewiesen. Studierende sind zusätzlich noch auf ausreichende und mit Bafög bezahlbare Wohnraumplätze, sowie auf eine angemessene BAföG-Wohnraumpauschale angewiesen, beides ist momentan nicht gegeben. Daher fordert Campusgrün:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung des sozialen Wohnungsbaus ausweiten, für eine ausreichende Finanzierung über den Bund ist hier eine Grundgesetzänderung notwendig</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung von experimentellen und forschenden Wohnkonzepten die den Flächenbedarf unserer aktuellen Wohngewohnheiten überdenken</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Investitionszuschüsse bei der Bereitstellung (Umbau, Neubau) von Wohnungen im Sektor der niedrigen Mieten und zu Wohnungsbaugenossenschaften</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zusätzliche Bezuschussung der Sanierung und des Neubaus von Wohnheimplätzen über den Bund</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Orientierung der BAföG-Wohnraumpauschale an lokalen Mietspiegeln</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb unterstützen wir die Aktionen des Protestbündnis Lernfarbiken… meutern! und anderen potenziellen Mitstreiter*innen zu Beginn des neuen Semesters, die sich neben der bedarfsgerechten Finanzierung der Hochschulen, unsere Forderungen für eine funktionierende Mietpreisbremse und ein eltern-, alters- und semesterunabhängiges bedarfsdeckendes BAföG in Höhe von 840€ stark machen.<br><br>
4. Gemeinsamer Kampf für bezahlbaren Wohnraum – Solidarität mit Hausbesetzungen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die aktuellen Hausbesetzungen in Berlin machen noch einmal verstärkt auf die problematische Situation des Wohnungsmarkts - nicht nur in Berlin - aufmerksam. Die Mieten steigen trotz gesetzlicher Mietpreisbremse immer weiter an. Campusgrün schließt sich daher der Solidaritätserklärung der GRÜNEN JUGEND an: Der politische Skandal sind nicht die Hausbesetzungen, sondern die immer weiter steigenden - kaum noch bezahlbaren – Mieten (1).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1)<a href="https://www.neues-deutschland.de/artikel/1089113.kampf-gegen-mietenwahnsinn-gruene-streiten-ueber-hausbesetzungen.html">https://www.neues-deutschland.de/artikel/1089113.kampf-gegen-mietenwahnsinn-gruene-streiten-ueber-hausbesetzungen.html</a></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Jun 2018 11:44:05 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2NEU3: Campusgrüne Visionen für supranationale Hochschulen (Angenommen)</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5401</link>
                        <author>Bundesvorstand Campusgrün (beschlossen am: 01.05.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5401</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nationalstaaten offenbaren sich immer mehr als ein Konstrukt der Vergangenheit,<br>
das vielen aktuellen und zukünftigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufgaben nicht mehr gerecht wird. Für die heutigen global relevanten Probleme und Zukunftsfragen wie Klimakrise, Digitalisierung, demografischer Wandel, deregulierter globaler Finanzmarkt und mächtige internationale Großkonzerne bei gleichzeitig nationalistischen und illiberalen Backlashs braucht es auch im akademischen Betrieb eine Antwort über eine wertebasierte Forschung und Lehre u.a. auch auf europäischer Ebene. Es muss überlegt werden in welcher Form sinnvoll auf staatenübergreifender Ebene Wissenschaftsfreiheit, kritische Forschung und Ethik in der Wissenschaft und eine demokratische, emanzipatorische und nachhaltige Hochschullandschaft vorangetrieben werden kann. Möglicherweise können Hochschulen auf europäischer und perspektivisch auch auf globaler Ebene dazu führen, eine Wahrnehmung zwischenmenschlicher Gemeinschaft, die nicht auf Nationalitäten beruht, und strukturschwache Standorte zu fördern und zur Demokratie- und Rechtsstaatlichkeitsförderung beizutragen.<br><br>
Folgende Aspekte sind dabei für Campusgrün für supranationale Hochschulen essentiell:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Hochschulen als Verbund aus unterschiedlichen Standorten</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Wertebasierte emanzipatorische Forschung und Lehre, d.h. z.B. ohne Rüstungsforschung</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Hochschulen mit demokratischer Mitbestimmung</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Solidarische Finanzierung (z.B. aus dem EU-Haushalt) </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Einbindung strukturschwacher Regionen für die Standorte</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Zugangsfreie Hochschule, d.h. ohne Studiengebühren und diskriminierende Zulassungsverfahren, damit keine Eliten-Hochschulen entstehen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Nachhaltige Hochschulen in der Lehre, der Forschung und im Betrieb </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Der Gleichstellung und Inklusion verpflichtet </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Ermöglichung des Studierens an unterschiedlichen Standorten </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Beinhaltung von Studienabschnitten, die sich mit supranationaler Geschichte, Kulturen und Politik befassen </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Bedarfsgerechte Grundfinanzierung, d.h. keine „Leuchtturmfinanzierung“ </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Hochschulen ohne prekären Arbeitsbedingungen</strong></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Jun 2018 11:35:03 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A2NEU2: Campusgrüne Visionen für supranationale Universitäten</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5400/amendment/8149</link>
                        <author>Bundesvorstand (dort beschlossen am: 03.06.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5400/amendment/8149</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2211_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2417 bis 2419:</h4><div><p>eine demokratische, emanzipatorische und nachhaltige Hochschullandschaft vorangetrieben werden kann. Möglicherweise können <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Universitäten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Hochschulen</ins> auf europäischer und perspektivisch auch auf globaler Ebene dazu führen, eine Wahrnehmung </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2423 bis 2426:</h4><div><p><br>Folgende Aspekte sind dabei für Campusgrün für supranationale <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Universitäten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Hochschulen</ins> essentiell:</p><ul><li value="1"><strong><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Universitäten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Hochschulen</ins> als Verbund aus unterschiedlichen Standorten</strong></li></ul></div><h4 class="lineSummary">In Zeile 2429:</h4><div><ul><li value="1"><strong><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Universitäten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Hochschulen</ins> mit demokratischer Mitbestimmung</strong></li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2432 bis 2434:</h4><div><ul><li value="1"><strong>Zugangsfreie <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Universitäten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Hochschule</ins>, d.h. ohne Studiengebühren und diskriminierende Zulassungsverfahren, damit keine Eliten-<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Universitäten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Hochschulen</ins> entstehen</strong></li></ul><ul><li value="1"><strong>Nachhaltige <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Universitäten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Hochschulen</ins> in der Lehre, der Forschung und im Betrieb </strong></li></ul></div><h4 class="lineSummary">In Zeile 2440:</h4><div><ul><li value="1"><strong><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Universitäten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Hochschulen</ins> ohne prekären Arbeitsbedingungen</strong></li></ul></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Jun 2018 11:34:10 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä10 zu EIL-A4: Antifaschismus muss links sein! (Angenommen mit Änderungsanträgen)</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5266/amendment/8148</link>
                        <author>Lene </author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5266/amendment/8148</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2211_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1367 bis 1368 einfügen:</h4><div><p><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Das linke Ideal lautet: Alle Menschen sind gleich. Für uns bedeutet Gleichheit die Überwindung jeglicher struktureller Ungleichheit, die in der Gesellschaft existiert und die Überwindung jeglicher Ideologien, die die Ungleichheit von Menschen propagieren und damit stabilisieren. Auch die stillschweigende Tolerierung von Ungleichheit bedeutet aus unserer Sicht, deren Fortbestehen zu gewährleisten. Auch wenn die verschiedenen Ungleichheitsstrukturen uns als vermeintlicher Sachzwang begegnen, ist es für uns wichtig, dass sie menschengemacht sind, und deshalb auch von Menschen in gemeinsamer, solidarischer Anstrengung überwunden werden können. Die Überzeugung von der gemeinsamen Handlungsfähigkeit beinhaltet für uns, den Menschen als gesellschaftliches Wesen zu betrachten. Der Mensch ist niemals - wie es die rechte Ideologie propagiert - autark handelndes, egoistisches Individuum, das sich als Konkurrent*in jeder*s anderen sieht, sondern wird erst durch Gesellschaft und deren grundsätzlich positive Bedeutung für sich selbst zum Menschen.</ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Jun 2018 11:19:48 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä9 zu EIL-A4: Antifaschismus muss links sein! (Angenommen mit Änderungsanträgen)</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5266/amendment/8147</link>
                        <author>Lene</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5266/amendment/8147</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2211_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1380 bis 1386:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Niemand wird als Faschist*in geboren, sondern von seiner*ihrer Sozialisation und den gesellschaftlichen Verhältnissen, insbesondere der sozialen Lage sowie rechten und rassistischen Kontinuitäten in der Gesellschaft, dazu gemacht. Diese Verhältnisse sind veränderbar - Antifaschismus heißt für uns daher auch, &quot;alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.&quot;</p><p><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Niemand wird als Vertreter*in rechter Ideologien geboren, sondern von seiner*ihrer Sozialisation und den gesellschaftlichen Verhältnissen, insbesondere der sozialen Lage sowie rechten und rassistischen Kontinuitäten in der Gesellschaft, dazu gemacht. Diese Verhältnisse sind veränderbar - Antifaschismus heißt für uns daher auch, "alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist." Hierfür sind selbstverständlich alle Menschen als Gemeinschaft mitverantwortlich.</ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Jun 2018 11:00:33 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2NEU2: Campusgrüne Visionen für supranationale Universitäten</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5400</link>
                        <author>Bundesvorstand Campusgrün (beschlossen am: 01.05.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5400</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nationalstaaten offenbaren sich immer mehr als ein Konstrukt der Vergangenheit,<br>
das vielen aktuellen und zukünftigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufgaben nicht mehr gerecht wird. Für die heutigen global relevanten Probleme und Zukunftsfragen wie Klimakrise, Digitalisierung, demografischer Wandel, deregulierter globaler Finanzmarkt und mächtige internationale Großkonzerne bei gleichzeitig nationalistischen und illiberalen Backlashs braucht es auch im akademischen Betrieb eine Antwort über eine wertebasierte Forschung und Lehre u.a. auch auf europäischer Ebene. Es muss überlegt werden in welcher Form sinnvoll auf staatenübergreifender Ebene Wissenschaftsfreiheit, kritische Forschung und Ethik in der Wissenschaft und eine demokratische, emanzipatorische und nachhaltige Hochschullandschaft vorangetrieben werden kann. Möglicherweise können Universitäten auf europäischer und perspektivisch auch auf globaler Ebene dazu führen, eine Wahrnehmung zwischenmenschlicher Gemeinschaft, die nicht auf Nationalitäten beruht, und strukturschwache Standorte zu fördern und zur Demokratie- und Rechtsstaatlichkeitsförderung beizutragen.<br><br>
Folgende Aspekte sind dabei für Campusgrün für supranationale Universitäten essentiell:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Universitäten als Verbund aus unterschiedlichen Standorten</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Wertebasierte emanzipatorische Forschung und Lehre, d.h. z.B. ohne Rüstungsforschung</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Universitäten mit demokratischer Mitbestimmung</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Solidarische Finanzierung (z.B. aus dem EU-Haushalt) </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Einbindung strukturschwacher Regionen für die Standorte</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Zugangsfreie Universitäten, d.h. ohne Studiengebühren und diskriminierende Zulassungsverfahren, damit keine Eliten-Universitäten entstehen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Nachhaltige Universitäten in der Lehre, der Forschung und im Betrieb </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Der Gleichstellung und Inklusion verpflichtet </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Ermöglichung des Studierens an unterschiedlichen Standorten </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Beinhaltung von Studienabschnitten, die sich mit supranationaler Geschichte, Kulturen und Politik befassen </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Bedarfsgerechte Grundfinanzierung, d.h. keine „Leuchtturmfinanzierung“ </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Universitäten ohne prekären Arbeitsbedingungen</strong></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Jun 2018 10:57:34 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A2NEU: Campusgrüne Visionen für Europa-Universitäten</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5398/amendment/8146</link>
                        <author>Bundesvorstand (dort beschlossen am: 03.06.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5398/amendment/8146</guid>
                        <description><![CDATA[]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Jun 2018 10:53:02 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2NEU: Campusgrüne Visionen für Europa-Universitäten</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5398</link>
                        <author>Bundesvorstand Campusgrün (beschlossen am: 01.05.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5398</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nationalstaaten offenbaren sich immer mehr als ein Konstrukt der Vergangenheit,<br>
das vielen aktuellen und zukünftigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufgaben nicht mehr gerecht wird. Für die heutigen global relevanten Probleme und Zukunftsfragen wie Klimakrise, Digitalisierung, demografischer Wandel, deregulierter globaler Finanzmarkt und mächtige internationale Großkonzerne bei gleichzeitig nationalistischen und illiberalen Backlashs braucht es auch im akademischen Betrieb eine Antwort über eine wertebasierte Forschung und Lehre u.a. auch auf europäischer Ebene. Es muss überlegt werden in welcher Form sinnvoll auf staatenübergreifender Ebene Wissenschaftsfreiheit, kritische Forschung und Ethik in der Wissenschaft und eine demokratische, emanzipatorische und nachhaltige Hochschullandschaft vorangetrieben werden kann. Möglicherweise können Universitäten auf europäischer und perspektivisch auch auf globaler Ebene dazu führen, eine Wahrnehmung zwischenmenschlicher Gemeinschaft, die nicht auf Nationalitäten beruht, und strukturschwache Standorte zu fördern und zur Demokratie- und Rechtsstaatlichkeitsförderung beizutragen.<br><br>
Folgende Aspekte sind dabei für Campusgrün für supranationale Universitäten essentiell:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Universitäten als Verbund aus unterschiedlichen Standorten</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Wertebasierte emanzipatorische Forschung und Lehre, d.h. z.B. ohne Rüstungsforschung</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Universitäten mit demokratischer Mitbestimmung</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Solidarische Finanzierung (z.B. aus dem EU-Haushalt) </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Einbindung strukturschwacher Regionen für die Standorte</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Zugangsfreie Universitäten, d.h. ohne Studiengebühren und diskriminierende Zulassungsverfahren, damit keine Eliten-Universitäten entstehen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Nachhaltige Universitäten in der Lehre, der Forschung und im Betrieb </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Der Gleichstellung und Inklusion verpflichtet </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Ermöglichung des Studierens an unterschiedlichen Standorten </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Beinhaltung von Studienabschnitten, die sich mit supranationaler Geschichte, Kulturen und Politik befassen </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Bedarfsgerechte Grundfinanzierung, d.h. keine „Leuchtturmfinanzierung“ </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Universitäten ohne prekären Arbeitsbedingungen</strong></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Jun 2018 10:46:30 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä2 zu A2: Campusgrüne Visionen für Europa-Universitäten</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5285/amendment/8145</link>
                        <author>Bundesvorstand (dort beschlossen am: 03.06.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5285/amendment/8145</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2211_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2186 bis 2372:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Ausgehend vom Vorschlag des französischen Präsidenten Emmanuel Macron sieht<br>Campusgrün in der Etablierung von sogenannten Europa-Universitäten eine Chance<br>für eine wertebasierte</strong><sup>1</sup><strong> europäische Forschung und Lehre, die das europäische<br>Gemeinschaftsgefühl festigen und Ungleichheiten abbauen könnten. Dabei dürfen<br>sie aber nicht zu elitären Bildungseinrichtungen verkommen, sondern müssen mit<br>dem allgemeinen Recht auf Bildung übereinstimmen und Bildungsungleichheiten<br>bekämpfen.</strong></p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><strong>Nationalstaaten offenbaren sich immer mehr als ein Konstrukt der Vergangenheit,<br>das vielen aktuellen und zukünftigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufgaben nicht mehr gerecht wird. Für die heutigen global relevanten Probleme und Zukunftsfragen wie Klimakrise, Digitalisierung, demografischer Wandel, deregulierter globaler Finanzmarkt und mächtige internationale Großkonzerne bei gleichzeitig nationalistischen und illiberalen Backlashs braucht es auch im akademischen Betrieb eine Antwort über eine wertebasierte Forschung und Lehre u.a. auch auf europäischer Ebene. Es muss überlegt werden in welcher Form sinnvoll auf staatenübergreifender Ebene Wissenschaftsfreiheit, kritische Forschung und Ethik in der Wissenschaft und eine demokratische, emanzipatorische und nachhaltige Hochschullandschaft vorangetrieben werden kann. Möglicherweise können Universitäten auf europäischer und perspektivisch auch auf globaler Ebene dazu führen, eine Wahrnehmung zwischenmenschlicher Gemeinschaft, die nicht auf Nationalitäten beruht, und strukturschwache Standorte zu fördern und zur Demokratie- und Rechtsstaatlichkeitsförderung beizutragen.<br><br>Folgende Aspekte sind dabei für Campusgrün für supranationale Universitäten essentiell:</strong></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Europäische Universitäten - Die nächste Stufe notwendiger europäischer<br>Zusammenarbeit</strong></p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Universitäten als Verbund aus unterschiedlichen Standorten</strong></li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Nationalstaaten offenbaren sich immer mehr als ein Konstrukt der Vergangenheit,<br>das vielen aktuellen und zukünftigen politischen, wirtschaftlichen und<br>gesellschaftlichen Aufgaben nicht mehr gerecht wird. Für die heutigen global<br>relevanten Probleme und Zukunftsfragen wie Klimakrise, Digitalisierung,<br>demografischer Wandel, deregulierter globaler Finanzmarkt und mächtige<br>internationale Großkonzerne bei gleichzeitig nationalistischen und illiberalen<br>Backlashs braucht es vor allem geeinte wertebasierte Antworten auf europäischer<br>Ebene. Dazu bedarf es auch einen starken wissenschaftlichen Standort in Europa<br>mit einem europäischen akademischen Unterbau und europäischen Studierenden.<br>Gleichzeitig sollten Europa-Universitäten dabei helfen, das europäische<br>Gemeinschaftsgefühl zu festigen und Bildungsungleichheit zwischen den<br>Mitgliedsstaaten abzubauen.</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Wertebasierte emanzipatorische Forschung und Lehre, d.h. z.B. ohne Rüstungsforschung</strong></li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Europäische Universitäten mit wirklich europäischen Charakter</strong></p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Universitäten mit demokratischer Mitbestimmung</strong></li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Der europäische Charakter der Europa-Universitäten sollte sich nach den<br>Ansichten von Campusgrün an den Standorten, dem Studienverlauf, den<br>Forschungsschwerpunkten, den Studierenden und der Finanzierung zeigen.<br>Europäische Universitäten bestünden aus einem Netzwerk von Fakultäten und<br>Instituten bestehender Universitäten von Ländern der Europäischen Union, die<br>ihre Zusammenarbeit vertiefen würden. Die Standorte der Institute bzw. der<br>Fakultäten einer Europa-Universität sollten dezentral über die verschiedenen<br>Länder Europas verteilt sein, um auch strukturschwache Regionen nicht aus dem<br>Auge zu verlieren und um der wirtschaftlichen und machtpolitischen Dominanz von<br>Ländern wie Deutschland entgegen zu wirken. Der Studienverlauf sollte nicht nur<br>auf die Inhalte der jeweiligen Fächer konzentriert sein, sondern auch<br>verpflichtende Veranstaltung zur europäischen Geschichte, Kulturen oder<br>Entwicklung der Europäischen Union beinhalten, die von allen Studierenden<br>besucht werden müssten. Dabei könnten unterschiedliche Schwerpunkte gelegt<br>werden. Dies würde das Verständnis für Europa sensibilisieren, die<br>Identifizierung mit dem europäischen Kontinent und der Europäischen Union<br>stärken, das europäische Gemeinschaftsgefühl festigen und gleichzeitig eine<br>individuelle Schwerpunktsetzung zwischen den verschiedenen Themenfeldern<br>ermöglichen. Studierende sollten von den unterschiedlichen Standorten der<br>Universitäten profitieren können und Veranstaltungen an unterschiedlichen<br>Standorten ohne großen bürokratischen Aufwand belegen können. Idealerweise<br>sollten die Studierenden am Ende ihres Abschlusses in unterschiedlichen Ländern<br>studiert und dabei verschiedene Studienabschnitte aus unterschiedlichen Orten<br>miteinander kombiniert haben. Die Forschungsschwerpunkte müssten auf<br>europäischen Werten wie Wahrung der Menschenrechte, Solidarität, Demokratie,<br>Freiheit, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit basieren und sollten dem Frieden<br>und der Demokratieförderung dienen. Campusgrün fordert hier entsprechend des<br>Beschlusses zur demokratischen Bildung für ein offenes und demokratisches Europa<br>aus dem Jahr 2014<sup>2</sup> eine europaweite Zivilklausel, die auch für europäische<br>Universitäten gelten müsste. Gleichzeitig lehnt Campusgrün Forschung zur<br>Grenzsicherung und Abwehr von Flüchtlingen und Migrant*innen an den europäischen<br>Universitäten ab. Um auf globale Probleme gemeinsame europäische Antworten geben<br>zu können, sollte der Fokus auch auf interdisziplinären Forschungsprojekten<br>liegen, die sich mit den Herausforderungen und der Zukunft Europas<br>auseinandersetzen, beispielsweise in den Bereichen der klimaneutralen<br>Energieversorgung oder der künstlichen Intelligenz. Aufgrund von solch ethisch<br>tendenziell fragwürdigen Themenbereichen wie künstlicher Intelligenz oder<br>Genforschung sollten gleichzeitig Ethikzentren an den Instituten existieren, die<br>die ethischen Implikationen dieser Forschungsbereiche reflektieren würden. Die<br>Studierenden sollten möglichst aus allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union<br>stammen, jedoch sollte es auch Plätze für Studierende aus Nicht-EU-Staaten<br>geben, um die Internationalität zu wahren und dem Anspruch der Weltoffenheit der<br>Europäischen Union gerecht zu werden. Die Finanzierung von Forschung und Lehre<br>würde aus dem EU-Haushalt bezuschusst werden. Auch bei der Finanzierung der<br>europäischen Universitäten aus den EU-Mitteln gilt für Campusgrün weiterhin: Es<br>bedarf einer bedarfsgerechten Grundfinanzierung, die einer Leuchtturmbildung auf<br>Kosten breit aufgestellter Universitäten entgegenwirkt, einen eins zu eins<br>Bachelor-Master-Übergang ermöglicht und kritische Forschung zulässt<sup>3</sup>.</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Solidarische Finanzierung (z.B. aus dem EU-Haushalt) </strong></li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Europäische Universitäten für alle </strong></p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Einbindung strukturschwacher Regionen für die Standorte</strong></li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Artikel 14 der Europäischen Grundrechtscharta, der das „Recht auf Bildung sowie<br>Zugang zur beruflichen Ausbildung und Weiterbildung“ formuliert, müsste auch bei<br>den zukünftigen Europa-Universitäten gelten. Chancengerechtigkeit und damit ist<br>eine bestmögliche Chancengleichheit unabhängig von askriptiven Merkmalen<br>gemeint, müsste auch bei der Zulassung zu den Europa-Universitäten eine<br>entscheidende Rolle spielen. Sonst droht die Gefahr, dass diese sich zu<br>europäischen Elite-Universitäten entwickeln würden. Das würde bestehende<br>Bildungsungleichheiten und Chancenungleichheiten zwischen Milieus und sozialen<br>Gruppen verfestigen und sie weiter spalten, auch was ihre Einstellungen zur<br>Europäischen Union anginge. Damit käme das Zulassungsverfahren dem Ziel einer<br>Festigung des europäischen Gemeinschaftsgefühls für breitere<br>Bevölkerungsschichten nicht gerecht. Daher ist klar, dass Europa-Universitäten<br>nur als Universitäten für potentiell alle dem Ziel der Europäischen Solidarität<br>und der Verfestigung des Gemeinschaftsgefühls gerecht werden könnten. Die<br>Erhebung von jeglichen Studiengebühren lehnt Campusgrün auch in diesem Kontext<br>ab. Daher sollte bei den Zulassungsverfahren die Motivation der Studierenden<br>eine große Rolle spielen und explizit auch Personen mit einem hintergründig<br>niedrigeren Bildungsniveau Chancen eingeräumt werden. Gleichzeitig ist sich<br>Campusgrün auch dem Umstand bewusst, dass soziale Selektion bei der<br>Immatrikulation schon durch Herkunftsunterschiede stattgefunden hat. Für den<br>Abbau von Bildungsungleichheiten durch gleiche Bildungschancen für alle benötigt<br>es Maßnahmen im Bildungssystem, die schon in der frühkindlichen Bildung im<br>Kindergarten beginnen und sich über die schulische Laufbahn hinwegziehen.</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Zugangsfreie Universitäten, d.h. ohne Studiengebühren und diskriminierende Zulassungsverfahren, damit keine Eliten-Universitäten entstehen</strong></li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Europäisches BAföG zur bedarfsdeckenden Finanzierung</strong></p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Nachhaltige Universitäten in der Lehre, der Forschung und im Betrieb </strong></li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Zur Finanzierung der Lebensunterhaltungskosten während des Studiums ist ein aus<br>dem EU-Haushalt gespeistes Ausbildungsgeld notwendig, wie es auch für alle<br>europäischen Universitäten, Hochschulen und Schulen gelten sollte, unabhängig<br>vom Pass und dem Einkommen der Eltern. Für das Instrument der<br>Ausbildungsfinanzierung gelten für Campusgrün die gleichen Anforderungen wie für<br>das deutsche BAföG, regionale Unterschiede müssten hier in der Förderung jedoch<br>noch stärker in allen Bereichen der Förderung berücksichtigt werden, so wie es<br>auch schon beim Mobilitätsstipendium im Zuge von Erasmus der Fall ist.</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Der Gleichstellung und Inklusion verpflichtet </strong></li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Nachhaltige europäische Universitäten – für eine ökologische Transformation</strong></p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Ermöglichung des Studierens an unterschiedlichen Standorten </strong></li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Für das inter- und transdisziplinäre Thema Nachhaltigkeit sollte als<br>überfachliche Qualifikation ein Studium Oecologicum angeboten werden, wie es<br>schon an manchen Universitäten, z.B. in Tübingen der Fall ist. Kurse darin<br>vermitteln Konzepte einer nachhaltigen Entwicklung als bewertungs-,<br>entscheidungs- und handlungsleitendes Leitbild. Studentische Initiativen in<br>diesen Bereichen sollten im Sinne von Green Offices oder als<br>Nachhaltigkeitsbüros von den Universitäten finanziell, organisatorisch und<br>personell unterstützt werden, da sie die treibenden Kräfte der sozial-<br>ökologischen Transformation neben der Forschung an den Hochschulen darstellen.<br>Auch im Betrieb müssten die Europa-Universitäten der Nachhaltigkeit und dem<br>Klimaschutz gerecht werden. Dabei wäre ein energieeffizienter, klimaneutraler<br>und ressourcenschonender Betrieb essentiell. Dazu gehört auch, dass keine<br>Investitionen in fossile Industrien wie Kohle-, Gas- und Öl getätigt werden<br>würden und nicht mehr in dies beinhaltende Fonds investiert würde, was im Moment<br>an vielen Universitäten nicht als problematisch thematisiert wird. Damit folgt<br>Campusgrün dem bisherigen Beschluss zum Anlagemanagement von Universitäten aus<br>dem Jahr 2014. Auch beim Mensaessen müssen sozial-ökologische Aspekte eine Rolle<br>spielen und sich beispielsweise im Preis und Angebot widerspiegeln, entsprechend<br>dem Campusgrün Beschluss zum Essensangebot in Mensen von 2015. Für die Umsetzung<br>und die Evaluation des nachhaltigen Betriebs müssten Nachhaltigkeitsbeauftragte<br>auf der Führungsebene etabliert werden. Sie wären dafür zuständig die<br>nachhaltige Entwicklung in Anlehnung an die Sustainable Development Goals<br>strategisch zu begleiten und darüber zu berichten.</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Beinhaltung von Studienabschnitten, die sich mit supranationaler Geschichte, Kulturen und Politik befassen </strong></li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Gleichstellung an den europäischen Universitäten </strong></p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Bedarfsgerechte Grundfinanzierung, d.h. keine „Leuchtturmfinanzierung“ </strong></li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Die Universitäten müssten der Gleichstellung verpflichtet sein. Um<br>Gleichstellung und ein diskriminierungsfreies Klima innerhalb der Universität zu<br>ermöglichen, müssten zentrale und dezentrale Stellen für<br>Gleichstellungsbeauftragte als fester Teil der Universitätsleitungen und der<br>Fakultäten sowie der Institute geschaffen werden. Eine der wichtigsten Aufgaben<br>würde darin bestehen, bei der Besetzung von Stellen mitzuwirken und bei der<br>Stellenausschreibung, dem Auswahlverfahren und den Auswahlgesprächen beteiligt<br>zu sein. Bei Verdacht der Diskriminierung müssten sie ein aufschiebendes Veto<br>besitzen. Gleichzeitig sollten sie auch Anlaufstelle sein für Personen, die<br>sexualisierte Gewalt erfahren haben oder innerhalb der Universität<br>Benachteiligung wegen ihres Geschlechts erfahren haben oder befürchten. Dazu<br>müssen die Gleichstellungsbeauftragte weisungsfrei arbeiten können und genügend<br>Sach- und Personalmittel zur Verfügung haben.</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Universitäten ohne prekären Arbeitsbedingungen</strong></li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Studentische Selbstverwaltung an der demokratischen europäischen Universität</strong></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Die Europa-Universitäten sollten auch ein Ort der Demokratie und der gelebten<br>Partizipationskultur darstellen. Dazu bedarf es wie in vielen europäischen<br>Ländern verbindliche Mitwirkungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten und eine<br>eigene Beitrags- und Satzungshoheit der Studierendenschaft, damit diese sich<br>eine instituts- und fakultätsübergreifende transnationale europäische politische<br>Vertretung geben könnte. Alle anderen Statusgruppen von Professor*innen,<br>Mittelbau und Angestellte sollten ebenfalls von Seiten der Universitäten zur<br>Verfügung gestellt werden. Das gleiche sollte auch für sonstige studentische<br>Hochschulgruppen gelten. Des Weiteren wäre es wichtig, dass eine Viertelparität<br>in den akademischen Gremien herrschen würde.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Die Umsetzung – ein langer und steiniger Weg zur europäischen Universität?!</strong></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Der Weg zu supranationalen Europa-Universitäten ist kein einfacher, der bei den<br>europäischen Universitäten höchstwahrscheinlich Schwierigkeiten und Probleme in<br>der Umstellung der Verwaltung, bei der Harmonisierung der Studienverläufe und<br>durch abzubauende Sprachbarrieren und auf der politischen Ebene<br>Meinungsverschiedenheiten über die konkrete Ausgestaltung und<br>Kompetenzverlagerungen mit sich bringen wird. Die EUCOR-Kooperation von<br>Universitäten am Oberrhein kann hier als ein Vorzeigeprojekt transnationaler<br>Zusammenarbeit angesehen werden, dessen weitere Vertiefung Campusgrün unter den<br>genannten Gesichtspunkten ausdrücklich unterstützt. Dabei müssen jedoch auch die<br>Studierenden miteinbezogen werden. Auch ist die Flexibilisierung der Anerkennung<br>von Leistungen und Zeugnissen entscheidend und eine ausreichende<br>Sprachausbildung der Studierenden an den Universitäten, um dem Projekt Europa-<br>Universitäten als nächste Stufe europäischer Integration und Zusammenarbeit in<br>den nächsten Jahren Wirklichkeit werden zu lassen. Die Verwirklichung der<br>Europa-Universitäten darf dabei nicht auf sich warten lassen, sonst werden<br>Länder wie Ungarn oder Polen ihren Universitäten den Grundsatz der<br>Wissenschafts- und Meinungsfreiheit endgültig entzogen haben, was für eine<br>wertebasierte europäische Lehre und Forschung mit diesen Ländern das Aus<br>bedeuten und die Europäische Union als Ganzes schwächen würde.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">_________________________________</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><sup>1</sup>Damit sind europäische Werte aus dem Lissabon Vertrag wie Wahrung der<br>Menschenrechte, Solidarität, Demokratie, Freiheit, Gleichheit und<br>Rechtsstaatlichkeit gemeint.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><sup>2</sup><a href="http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/7499815.html">http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/7499815.html</a></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><sup>3</sup>Campusgrün Beschluss „Nein zur Exzellenzinitiative – Ja zur Uni für alle“<br><a href="http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/9061633.html">http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/9061633.html</a></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><sup>4</sup>Campusgrün Beschluss „Für eine umfassende BAföG-Reform!“<br><a href="http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/10511312.html">http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/10511312.html</a></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><sup>5</sup>Campusgrün Beschluss „Unterstützung von Green Office Initiativen“<br><a href="http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/9188920.html">http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/9188920.html</a></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><sup>6</sup><a href="http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/7919864.html">http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/7919864.html</a></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><sup>7</sup><a href="http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/8441792.html">http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/8441792.html</a></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><sup>8</sup>Campusgrün Beschluss “Hochschulräte abschaffen - Viertelparität in akademischen<br>Gremien einführen” <a href="http://www.campusgruen.de/themen/demokratie/7770717.html">http://www.campusgruen.de/themen/demokratie/7770717.html</a></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Jun 2018 10:40:02 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SOÄA1NEU: Änderung der Schiedsgerichtsordnung (Angenommen)</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/Aenderung_der_Schiedsgerichtsordnung-11150</link>
                        <author>Emily Braum (Campus Grün Landau)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/Aenderung_der_Schiedsgerichtsordnung-11150</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Einfügen des §1(1) in die Schiedsgerichtszuordnung (nach Satz 4):</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In das Schiedsgericht müssen Personen aus mindestens drei Hochschulgruppen gewählt werden, wovon maximal zwei Personen der selben Hochschulgruppe angehörig sein dürfen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die momentane Regelung könnte dazu führen, dass über 50% des Bundesschiedsgerichtes in einem Fall befangen sind und nur bis zu einer Person des Schiedsgericht entscheidungsfähig bzw. entscheidungsberechtigt ist. Das sehen wir problematisch. Wir sehen generell eine überproportionale Stimmervergabe zu Gunsten eines Standortes als problematisch.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Jun 2018 10:18:46 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu EIL-A6NEU2: We want you(r): Wohnraum!</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5394/amendment/8144</link>
                        <author>Bundesvorstand (dort beschlossen am: 03.06.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5394/amendment/8144</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2211_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">In Zeile 2684 einfügen:</h4><div><p><strong><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Deshalb unterstützen wir die Aktionen des Protestbündnis Lernfarbiken… meutern! und anderen potenziellen Mitstreiter*innen zu Beginn des neuen Semesters, die sich neben der bedarfsgerechten Finanzierung der Hochschulen, unsere Forderungen für eine funktionierende Mietpreisbremse und ein eltern-, alters- und semesterunabhängiges bedarfsdeckendes BAföG in Höhe von 840€ stark machen.<br><br></ins>4. Gemeinsamer Kampf für bezahlbaren Wohnraum – Solidarität mit Hausbesetzungen</strong></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Neue Kampagne die erst am Wochenende beschlossen wurde.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Jun 2018 10:12:44 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä3 zu SOÄA1: Änderung der Schiedsgerichtsordnung</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5287/amendment/8143</link>
                        <author>Emily Braum (Deligierte der Uni Koblenz- Landau, Campus Landau)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5287/amendment/8143</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2211_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2784 bis 2786:</h4><div><p>Einfügen des §1(<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">3)</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">1)</ins> in die Schiedsgerichtszuordnung<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> (nach Satz 4)</ins>:</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">§1(3): Es ist nicht zulässig, dass über die Hälfte der Mitglieder des<br>Schiedsgerichts in der selben Hochschulgruppe sind.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">In das Schiedsgericht müssen Personen aus mindestens drei Hochschulgruppen gewählt werden, wovon maximal zwei Personen der selben Hochschulgruppe angehörig sein dürfen.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Jun 2018 09:30:22 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä8 zu EIL-A4: Antifaschismus muss links sein! (Angenommen mit Änderungsanträgen)</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5266/amendment/8142</link>
                        <author>Dennis</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5266/amendment/8142</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2211_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1380 bis 1383:</h4><div><p>Niemand wird als Faschist*in geboren, sondern <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">von seiner*ihrer Sozialisation und den gesellschaftlichen Verhältnissen, insbesondere der sozialen Lage sowie rechten und rassistischen Kontinuitäten in der Gesellschaft, dazu gemacht.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">faschistische Einstellungen werden durch Sozialisation und gesellschaftliche Verhältnisse hervorgebracht, insbesondere durch die soziale Lage sowie rechten, rassistischen und antisemitischen Kontinuitäten in der Gesellschaft .</ins> Diese Verhältnisse sind veränderbar - Antifaschismus heißt für uns daher auch, "alle </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Jun 2018 22:04:34 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä7 zu EIL-A4: Antifaschismus muss links sein! (Angenommen mit Änderungsanträgen)</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5266/amendment/8141</link>
                        <author>Benjamin Zimmer</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5266/amendment/8141</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2211_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1373 bis 1374 löschen:</h4><div><p>Es ist allerdings zu einfach, dabei <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">einfach </del>nur damit zu mobilisieren, dass man die Rechten als amoralische Arschlöcher bezeichnet. Das dient nicht unbedingt </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Jun 2018 21:28:45 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä2 zu SOÄA1: Änderung der Schiedsgerichtsordnung</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5287/amendment/8140</link>
                        <author>Christian Lagod </author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5287/amendment/8140</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2211_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2784 bis 2786:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Einfügen des §1(3) in die Schiedsgerichtszuordnung:</p><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">§1(3): Es ist nicht zulässig, dass über die Hälfte der Mitglieder des<br>Schiedsgerichts in der selben Hochschulgruppe sind.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Einfügen als §1(4) in die Schiedsgerichtsordnung §1(4) Die Hälfte der Mitglieder des Bundesschiedsgerichts dürfen zum Zeitpunkt der Wahl nicht derselben Hochschulgruppe angehören.</ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Jun 2018 20:57:24 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1NEU3: GEGEN JEDEN ANTISEMITISMUS  - Benennen, Erforschen, Bekämpfen (Angenommen)</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/GEGEN_JEDEN_ANTISEMITISMUS__-_Benennen_Erforschen_Bekaempfen-9788</link>
                        <author>Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/GEGEN_JEDEN_ANTISEMITISMUS__-_Benennen_Erforschen_Bekaempfen-9788</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Antisemitismus ist auch im Jahr 2018 ein Thema mit schockierender Aktualität. Kippa tragende Personen werden in deutschen Städten auf offener Straße angegriffen. Ein Zustand, der niemals wieder als Normalität akzeptiert werden darf und dem gerade deshalb immer wieder mit Empörung und Widerstand begegnet werden muss. Allerdings beginnt Antisemitismus nicht erst dann, wenn vermeintlich als Jüd*innen identifizierte Personen auf offener Straße körperlich angegriffen, Synagogen attackiert oder jüdische Friedhöfe geschändet werden. Antisemitismus beginnt bereits bei verbalen Entgleisungen am Stammtisch, unter Freund*innen oder in der Schule. Im Folgenden soll daher zunächst versucht werden eine Begriffsklärung in Form einer Arbeitsdefinition von &quot;Antisemitismus&quot; zu geben, auf welche sich dieser Antrag auch im Weiteren beziehen wird:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Arbeitsdefinition &quot;Antisemitismus&quot;:</strong><br>
&quot;Der Antisemitismus ist eine bestimmte Wahrnehmung von Jüd*innen, die sich als Hass gegenüber Jüd*innen ausdrücken kann. Der Antisemitismus richtet sich in Wort oder Tat gegen jüdische oder nichtjüdische Einzelpersonen und / oder deren Eigentum, sowie gegen jüdische Gemeindeinstitutionen oder religiöse Einrichtungen. Darüber hinaus kann auch der Staat Israel, der dabei als jüdisches Kollektiv verstanden wird, Ziel solcher Angriffe sein. Oft enthalten antisemitische Äußerungen die Anschuldigung, die Jüd*innen betrieben eine gegen die Menschheit gerichtete Verschwörung und seien dafür verantwortlich, dass „die Dinge nicht richtig laufen“. Der Antisemitismus manifestiert sich in Wort, Schrift und Bild sowie in anderen Handlungsformen, er benutzt negative Stereotype und unterstellt negative Charakterzüge. (...) Antisemitische Diskriminierung besteht darin, dass Jüd*innen Möglichkeiten oder Leistungen vorenthalten werden, die anderen Menschen zur Verfügung stehen.&quot; (IHRA &quot;Arbeitsdefinition Antisemitismus&quot;[1])</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antisemitismus an Schulen</strong><br>
Antisemitismus ist an deutschen Schulen nicht erst seit den jüngsten Berliner Vorfällen ein gravierendes Problem. Bekannt ist es auch den Verantwortlichen - Schulleiter*innen, Schulämtern etc. - schon lange. Warum wird dann so lange trotzdem nichts unternommen? Oft besteht die Antwort auf diese Frage darin zu sagen, Schulen würden deshalb häufig so lange wegschauen, weil sie nicht stigmatisiert werden wollten.[2] Allerdings ist wegschauen und die Verantwortung von sich weisen kein Weg, Antisemitismus zu bekämpfen. Campusgrün fordert daher, dass Antisemitismus auch an Schulen endlich konsequent bekämpft wird . Dies ist nur durch einen deutlichen Ausbau von sensibilisierenden Aus- und Fortbildungen und mehr Zeit im Klassenzimmer und an Lernorten außerhalb der Schule möglich. Hierfür braucht es endlich vernünftige Betreuungsschlüssel, was bedeutet, dass deutlich mehr Geld in Schulen investiert werden muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Grundlegende Verbesserungen in der Lehramtsausbildung</strong><br>
Um Antisemitismus an Schulen wirklich bekämpfen zu können, muss allerdings auch die Lehramtsausbildung in diesem Bereich verbessert werden: &quot;Die Forderung, daß Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung. Sie geht so sehr jeglicher anderen voran, daß ich weder glaube, sie begründen zu müssen noch zu sollen.&quot;[3] Die bereits 1971 von Theodor W. Adorno formulierte Forderung tatsächlich umzusetzen, bedeutet auch, die Lehramtsausbildung grundlegend zu verbessern. Campusgrün fordert daher, dass die Geschichte des Nationalsozialismus und der Shoah ein wichtiger Bestandteil jeder Lehramtsausbildung sein sollte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forschung und Lehre: weiterhin gravierende Lücken</strong><br>
Leider bleiben diese Themen nicht nur in der Lehramtsausbildung (nahezu) vollkommen unbehandelt. Die Erforschung von Antisemitismus und eine Auseinandersetzung mit der Shoah haben in den meisten regulären Lehrveranstaltungen kaum einen Raum. Insbesondere eine Behandlung der Realgeschichte findet (fast) nie statt. Auch wenn die Förderungen von Forschungsvorhaben in diesen Bereichen in der jüngsten Vergangenheit bereits verbessert wurde, ist insbesondere die Situation von Forscher*innen nach der Promotion in diesem Bereich weiterhin äußerst prekär. [10] Campusgrün schließt sich daher der Forderung an, die Forschung in diesen Bereichen zu sichern, indem eine bessere Perspektive für Wissenschaftler*innen geschaffen wird. Darüber hinaus fehlt eine dauerhafte Beschäftigung mit Antisemitismus, welche diesen nicht nur als ein Ressentiment oder Relikt der Vergangenheit versteht, sondern diesen als ein Moment gegenwärtiger Vergesellschaftung erkennt. CampusGrün fordert daher die Einrichtung von diesem Thema gewidmeten Lehrstühlen.[4]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Israel - “Why do Jews need a land of their own?”</strong>[5]<br>
Der moderne Antisemitismus richtet sich nicht selten insbesondere gegen den Staat Israel. Immer wieder wird von verschiedenen Seiten versucht, die Existenz des Staates Israel zu delegitimieren. Angefangen dabei, dass die Staatsgründung bereits “unrechtmäßig” gewesen sei, gefolgt von der Darstellung, Israel sei der autoritäre und rassistische Staat schlechthin, bis hin zu Behauptungen, welche Israel als einen “Apartheidstaat” verunglimpfen. Dabei ist gerade Israel die einzige noch funktionierende Demokratie im Nahen Osten. Völlig außer Acht gelassen wird von solchen selbsternannten “Kritiker*innen” ebenfalls, dass Israel der einzige Staat ist, dessen Existenz offen von Vernichtungsdrohungen real gefährdet ist.[6] Darüber hinaus wird auch die historische Situation und Prekarität der Lebensbedingungen von Jüd*innen nicht berücksichtigt. Jüd*innen werden seit Jahrhunderten weltweit verfolgt und als “Sündenbock” für die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Probleme verantwortlich gemacht. Die millionenfache, industrielle Ermordung der Jüd*innen durch die Nazis in Europa und das lange Wegschauen der übrigen Staaten der sogenannten Weltgemeinschaft haben gezeigt, dass das Leben der Jüd*innen in keinem der existierenden Staaten gesichert ist. Umso verheerender ist es, dass Jüd*innen heute gerade dort am stärksten bedroht werden, wo sie sich am sichersten wähnten – in Israel. Wir als Bundesverband Campusgrün verurteilen daher insbesondere auch den auf Israel bezogenen Antisemitismus in jeglicher Form. Campusgrün versteht sich als solidarisch mit Israel, was bedeutet, das dessen Recht auf Existenz und Selbstverteidigung außer Frage steht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Doppelstandards im Umgang mit Israel</strong><br>
Wenn es um Israel geht, sind auch Doppelstandards oft auf der Tagesordnung. In vielen politischen, gesellschaftlichen und insbesondere medialen Kontexten wird der Staat Israel häufig anders beurteilt oder behandelt als andere Staaten. Wenn es um sozio-ökonomische Ungleichheit geht, wird Israel sogar als &quot;Apartheidstaat&quot; bezeichnet. Das Problem ist dabei nicht die Kritik, an einzelnen Amts-/Staatshandlungen, sondern die generalisierende Perspektive und die Beschränkung dieser Kritik auf den Staat Israel. Häufig wird auch die ökonomische bzw. soziale Ungleichheit von Personengruppen in Israel kritisiert (das Einkommen der israelischen Bevölkerung ist gleichmäßiger verteilt als das in Großbritannien, China und den USA[7]), ohne beispielsweise jemals die Situation von pakistanischen Gastarbeiter*innen in Dubai oder die von 190 Millionen Kinder, welche weltweit in Staaten wie dem Sudan unter schlimmsten Bedingungen arbeiten müssen[8], öffentlich zu problematisieren.<br>
Auch in der medialen wie auch in der institutionellen Landschaft des öffentlichen Lebens, erfährt Israel “Sonderbehandlungen”, die man nur als Doppelstandards begreifen kann. Während in der UN im Jahr 20 Resolutionen verabschiedet werden, die “Menschenrechtsverletzungen” in Israel rügen, wurde nur eine Resolution verabschiedet, welche Menschenrechtsverletzungen in Nordkorea rügt. Die WHO schafft es sogar Israel, als einzig namentlich genannten Land, in Berichten die Verletzung von Gesundheitsrechten vorzuwerfen. Israel ist darüber hinaus der einzige Staat in der UN, dem von anderen Mitgliedstaaten das Existenzrecht abgesprochen wird[9].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Keine Zusammenarbeit mit BDS - sogenannten Antizionismus entlarven!</strong><br>
Der ideologisch motivierte und auf die Delegitimierung Israels ausgerichtete Geschichtsrevisionismus und die Zusammenhangsverkürzungen der BDS-Bewegung sind als solche klar zu benennen und zu verurteilen. Jegliche Zusammenarbeit mit BDS ist daher abzulehnen. Grüne Hochschulgruppen unterstützen BDS nicht; weder in Form von Mitgliedschaften, noch dadurch, BDS-Funktionär*innen eine Bühne an Hochschulen zu bieten.Grüne Hochschulgruppen und ihre Mitglieder verweigern sich der politischen Zusammenarbeit mit Funktionär*innen und Aktivist*innen des BDS. Grüne Hochschulgruppen wirken auf die Verhinderung oder zumindest die kritische Begleitung BDS propagierender Veranstaltungen an Hochschulen hin. Dies gilt auch für BDS ideologisch nahestehende Veranstaltungen wie die &quot;Israeli Apartheid Week&quot; und Organisationen, die unter einem anderen Namen als &quot;BDS&quot; dieselben Ziele verfolgen, wie z.B. PACBI (Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen:</strong><br>
Im Folgenden werden die im Antrag erhaltenen Forderungen noch einmal zusammengefasst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Campusgrün fordert, dass Antisemitismus auch an Schulen endlich konsequent bekämpft wird. Dies ist nur durch einen Ausbau von sensibilisierenden Aus- und Fortbildungen und mehr Zeit im Klassenzimmer und an Lernorten außerhalb der Schule möglich. Hierfür braucht es endlich vernünftige Betreuungsschlüssel, was bedeutet, dass deutlich mehr Geld in Schulen investiert werden muss.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Campusgrün fordert, dass die Geschichte des Nationalsozialismus und der Shoah ein wichtiger Bestandteil jeder Lehramtsausbildung sein sollte.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Campusgrün fordert die Einrichtung von Lehrstühlen, die der Erforschung von Antisemitismus als Moment gegenwärtiger Vergesellschaftung gewidmet sind.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Campusgrün schließt sich der Forderung an, die Forschung in den Bereichen Erforschung von Antisemitismus und Geschichte des Nationalsozialismus und der Shoah zu sichern, u.a. indem eine bessere Perspektive für Wissenschaftler*innen geschaffen wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Grüne Hochschulgruppen unterstützen BDS nicht; weder in Form von Mitgliedschaften, noch dadurch, BDS-Funktionär*innen eine Bühne an Hochschulen zu bieten. Grüne Hochschulgruppen und ihre Mitglieder verweigern sich der politischen Zusammenarbeit mit Funktionär*innen und Aktivist*innen des BDS. Grüne Hochschulgruppen wirken auf die Verhinderung oder zumindest die kritische Begleitung BDS propagierender Veranstaltungen an Hochschulen hin.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir als Bundesverband Campusgrün verurteilen daher insbesondere auch den auf Israel bezogenen Antisemitismus in jeglicher Form. Campusgrün versteht sich als solidarisch mit Israel, was somit auch bedeutet, das dessen Recht auf Existenz und Selbstverteidigung außer Frage steht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>________________<br>
[1] IHRA &quot;Arbeitsdefinition Antisemitismus&quot;, ausführliche Definition unter: <a href="https://european-forum-on-antisemitism.org/definition-of-antisemitism/deutsch-german">https://european-forum-on-antisemitism.org/definition-of-antisemitism/deutsch-german</a><br>
[2] <a href="http://www.fr.de/politik/meinung/kolumnen/antisemitismus-politischer-kindergarten-a-1482193">http://www.fr.de/politik/meinung/kolumnen/antisemitismus-politischer-kindergarten-a-1482193</a><br>
[3] Adorno, Theodor W.: Erziehung zur Mündigkeit, Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1. Auflage 1971<br>
[4] Mehr dazu: <a href="https://www.tagesspiegel.de/%E2%80%A6/hochschulen-gra%E2%80%A6/20954222.html">https://www.tagesspiegel.de/…/hochschulen-gra…/20954222.html</a><br>
[5] <a href="https://web.archive.org/web/20081231221421/http://www.sholom-aleichem.org/why_jews_need2.htm">https://web.archive.org/web/20081231221421/http://www.sholom-aleichem.org/why_jews_need2.htm</a><br>
[6] Mehr dazu: <a href="https://ajcberlin.org/sites/default/files/downloads/ajcisraelundderarabischisraelischekonflikt.pdf">https://ajcberlin.org/sites/default/files/downloads/ajcisraelundderarabischisraelischekonflikt.pdf</a><br>
[7] <a href="http://appsso.eurostat.ec.europa.eu/nui/show.do?wai=true&amp;dataset=ilc_di12">http://appsso.eurostat.ec.europa.eu/nui/show.do?wai=true&amp;dataset=ilc_di12</a><br>
[8] <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/menschenrechte/sklaverei/pwiemodernesklaverei100.html">https://www.planet-wissen.de/geschichte/menschenrechte/sklaverei/pwiemodernesklaverei100.html</a><br>
[9] <a href="https://ajcberlin.org/de/media/meinungen/schaendlich-10-faelle-denen-israel-anders-behandelt-wird">https://ajcberlin.org/de/media/meinungen/schaendlich-10-faelle-denen-israel-anders-behandelt-wird<br>
[10] Dies ist nicht nur in der Antisemitismusforschung der Fall, sondern auch in anderen Feldern der Wissenschaft, welche sich der kritischen Forschung verschrieben haben.</a><br><a href="https://ajcberlin.org/de/media/meinungen/schaendlich-10-faelle-denen-israel-anders-behandelt-wird">[11] nicht jüdisch: z.B. können auch Personen mit israelischer Staatsbürgerschaft im Fall von antiisraelischem Antisemitismus betreoffen sein.</a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Begründung ist im Antrag enthalten und erfolgt noch einmal mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Jun 2018 20:49:23 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1NEU2: GEGEN JEDEN ANTISEMITISMUS  - Benennen, Erforschen, Bekämpfen</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5395</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5395</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Antisemitismus ist auch im Jahr 2018 ein Thema mit schockierender Aktualität. Kippa tragende Personen werden in deutschen Städten auf offener Straße angegriffen. Ein Zustand, der niemals wieder als Normalität akzeptiert werden darf und dem gerade deshalb immer wieder mit Empörung und Widerstand begegnet werden muss. Allerdings beginnt Antisemitismus nicht erst dann, wenn vermeintlich als Jüd*innen identifizierte Personen auf offener Straße körperlich angegriffen, Synagogen attackiert oder jüdische Friedhöfe geschändet werden. Antisemitismus beginnt bereits bei verbalen Entgleisungen am Stammtisch, unter Freund*innen oder in der Schule. Im Folgenden soll daher zunächst versucht werden eine Begriffsklärung in Form einer Arbeitsdefinition von &quot;Antisemitismus&quot; zu geben, auf welche sich dieser Antrag auch im Weiteren beziehen wird:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Arbeitsdefinition &quot;Antisemitismus&quot;:</strong><br>
&quot;Der Antisemitismus ist eine bestimmte Wahrnehmung von Jüd*innen, die sich als Hass gegenüber Jüd*innen ausdrücken kann. Der Antisemitismus richtet sich in Wort oder Tat gegen jüdische oder nichtjüdische Einzelpersonen und / oder deren Eigentum, sowie gegen jüdische Gemeindeinstitutionen oder religiöse Einrichtungen. Darüber hinaus kann auch der Staat Israel, der dabei als jüdisches Kollektiv verstanden wird, Ziel solcher Angriffe sein. Oft enthalten antisemitische Äußerungen die Anschuldigung, die Jüd*innen betrieben eine gegen die Menschheit gerichtete Verschwörung und seien dafür verantwortlich, dass „die Dinge nicht richtig laufen“. Der Antisemitismus manifestiert sich in Wort, Schrift und Bild sowie in anderen Handlungsformen, er benutzt negative Stereotype und unterstellt negative Charakterzüge. (...) Antisemitische Diskriminierung besteht darin, dass Jüd*innen Möglichkeiten oder Leistungen vorenthalten werden, die anderen Menschen zur Verfügung stehen.&quot; (IHRA &quot;Arbeitsdefinition Antisemitismus&quot;[1])</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antisemitismus an Schulen</strong><br>
Antisemitismus ist an deutschen Schulen nicht erst seit den jüngsten Berliner Vorfällen ein gravierendes Problem. Bekannt ist es auch den Verantwortlichen - Schulleiter*innen, Schulämtern etc. - schon lange. Warum wird dann so lange trotzdem nichts unternommen? Oft besteht die Antwort auf diese Frage darin zu sagen, Schulen würden deshalb häufig so lange wegschauen, weil sie nicht stigmatisiert werden wollten.[2] Allerdings ist wegschauen und die Verantwortung von sich weisen kein Weg, Antisemitismus zu bekämpfen. Campusgrün fordert daher, dass Antisemitismus auch an Schulen endlich konsequent bekämpft wird . Dies ist nur durch einen deutlichen Ausbau von sensibilisierenden Aus- und Fortbildungen und mehr Zeit im Klassenzimmer und an Lernorten außerhalb der Schule möglich. Hierfür braucht es endlich vernünftige Betreuungsschlüssel, was bedeutet, dass deutlich mehr Geld in Schulen investiert werden muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Grundlegende Verbesserungen in der Lehramtsausbildung</strong><br>
Um Antisemitismus an Schulen wirklich bekämpfen zu können, muss allerdings auch die Lehramtsausbildung in diesem Bereich verbessert werden: &quot;Die Forderung, daß Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung. Sie geht so sehr jeglicher anderen voran, daß ich weder glaube, sie begründen zu müssen noch zu sollen.&quot;[3] Die bereits 1971 von Theodor W. Adorno formulierte Forderung tatsächlich umzusetzen, bedeutet auch, die Lehramtsausbildung grundlegend zu verbessern. Campusgrün fordert daher, dass die Geschichte des Nationalsozialismus und der Shoah ein wichtiger Bestandteil jeder Lehramtsausbildung sein sollte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forschung und Lehre: weiterhin gravierende Lücken</strong><br>
Leider bleiben diese Themen nicht nur in der Lehramtsausbildung (nahezu) vollkommen unbehandelt. Die Erforschung von Antisemitismus und eine Auseinandersetzung mit der Shoah haben in den meisten regulären Lehrveranstaltungen kaum einen Raum. Insbesondere eine Behandlung der Realgeschichte findet (fast) nie statt. Auch wenn die Förderungen von Forschungsvorhaben in diesen Bereichen in der jüngsten Vergangenheit bereits verbessert wurde, ist insbesondere die Situation von Forscher*innen nach der Promotion in diesem Bereich weiterhin äußerst prekär. [10] Campusgrün schließt sich daher der Forderung an, die Forschung in diesen Bereichen zu sichern, indem eine bessere Perspektive für Wissenschaftler*innen geschaffen wird. Darüber hinaus fehlt eine dauerhafte Beschäftigung mit Antisemitismus, welche diesen nicht nur als ein Ressentiment oder Relikt der Vergangenheit versteht, sondern diesen als ein Moment gegenwärtiger Vergesellschaftung erkennt. CampusGrün fordert daher die Einrichtung von diesem Thema gewidmeten Lehrstühlen.[4]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Israel - “Why do Jews need a land of their own?”</strong>[5]<br>
Der moderne Antisemitismus richtet sich nicht selten insbesondere gegen den Staat Israel. Immer wieder wird von verschiedenen Seiten versucht, die Existenz des Staates Israel zu delegitimieren. Angefangen dabei, dass die Staatsgründung bereits “unrechtmäßig” gewesen sei, gefolgt von der Darstellung, Israel sei der autoritäre und rassistische Staat schlechthin, bis hin zu Behauptungen, welche Israel als einen “Apartheidstaat” verunglimpfen. Dabei ist gerade Israel die einzige noch funktionierende Demokratie im Nahen Osten. Völlig außer Acht gelassen wird von solchen selbsternannten “Kritiker*innen” ebenfalls, dass Israel der einzige Staat ist, dessen Existenz offen von Vernichtungsdrohungen real gefährdet ist.[6] Darüber hinaus wird auch die historische Situation und Prekarität der Lebensbedingungen von Jüd*innen nicht berücksichtigt. Jüd*innen werden seit Jahrhunderten weltweit verfolgt und als “Sündenbock” für die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Probleme verantwortlich gemacht. Die millionenfache, industrielle Ermordung der Jüd*innen durch die Nazis in Europa und das lange Wegschauen der übrigen Staaten der sogenannten Weltgemeinschaft haben gezeigt, dass das Leben der Jüd*innen in keinem der existierenden Staaten gesichert ist. Umso verheerender ist es, dass Jüd*innen heute gerade dort am stärksten bedroht werden, wo sie sich am sichersten wähnten – in Israel. Wir als Bundesverband Campusgrün verurteilen daher insbesondere auch den auf Israel bezogenen Antisemitismus in jeglicher Form. Campusgrün versteht sich als solidarisch mit Israel, was bedeutet, das dessen Recht auf Existenz und Selbstverteidigung außer Frage steht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Doppelstandards im Umgang mit Israel</strong><br>
Wenn es um Israel geht, sind auch Doppelstandards oft auf der Tagesordnung. In vielen politischen, gesellschaftlichen und insbesondere medialen Kontexten wird der Staat Israel häufig anders beurteilt oder behandelt als andere Staaten. Wenn es um sozio-ökonomische Ungleichheit geht, wird Israel sogar als &quot;Apartheidstaat&quot; bezeichnet. Das Problem ist dabei nicht die Kritik, an einzelnen Amts-/Staatshandlungen, sondern die generalisierende Perspektive und die Beschränkung dieser Kritik auf den Staat Israel. Häufig wird auch die ökonomische bzw. soziale Ungleichheit von Personengruppen in Israel kritisiert (das Einkommen der israelischen Bevölkerung ist gleichmäßiger verteilt als das in Großbritannien, China und den USA[7]), ohne beispielsweise jemals die Situation von pakistanischen Gastarbeiter*innen in Dubai oder die von 190 Millionen Kinder, welche weltweit in Staaten wie dem Sudan unter schlimmsten Bedingungen arbeiten müssen[8], öffentlich zu problematisieren.<br>
Auch in der medialen wie auch in der institutionellen Landschaft des öffentlichen Lebens, erfährt Israel “Sonderbehandlungen”, die man nur als Doppelstandards begreifen kann. Während in der UN im Jahr 20 Resolutionen verabschiedet werden, die “Menschenrechtsverletzungen” in Israel rügen, wurde nur eine Resolution verabschiedet, welche Menschenrechtsverletzungen in Nordkorea rügt. Die WHO schafft es sogar Israel, als einzig namentlich genannten Land, in Berichten die Verletzung von Gesundheitsrechten vorzuwerfen. Israel ist darüber hinaus der einzige Staat in der UN, dem von anderen Mitgliedstaaten das Existenzrecht abgesprochen wird[9].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Keine Zusammenarbeit mit BDS - sogenannten Antizionismus entlarven!</strong><br>
Der ideologisch motivierte und auf die Delegitimierung Israels ausgerichtete Geschichtsrevisionismus und die Zusammenhangsverkürzungen der BDS-Bewegung sind als solche klar zu benennen und zu verurteilen. Jegliche Zusammenarbeit mit BDS ist daher abzulehnen. Grüne Hochschulgruppen unterstützen BDS nicht; weder in Form von Mitgliedschaften, noch dadurch, BDS-Funktionär*innen eine Bühne an Hochschulen zu bieten.Grüne Hochschulgruppen und ihre Mitglieder verweigern sich der politischen Zusammenarbeit mit Funktionär*innen und Aktivist*innen des BDS. Grüne Hochschulgruppen wirken auf die Verhinderung oder zumindest die kritische Begleitung BDS propagierender Veranstaltungen an Hochschulen hin. Dies gilt auch für BDS ideologisch nahestehende Veranstaltungen wie die &quot;Israeli Apartheid Week&quot; und Organisationen, die unter einem anderen Namen als &quot;BDS&quot; dieselben Ziele verfolgen, wie z.B. PACBI (Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen:</strong><br>
Im Folgenden werden die im Antrag erhaltenen Forderungen noch einmal zusammengefasst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Campusgrün fordert, dass Antisemitismus auch an Schulen endlich konsequent bekämpft wird. Dies ist nur durch einen Ausbau von sensibilisierenden Aus- und Fortbildungen und mehr Zeit im Klassenzimmer und an Lernorten außerhalb der Schule möglich. Hierfür braucht es endlich vernünftige Betreuungsschlüssel, was bedeutet, dass deutlich mehr Geld in Schulen investiert werden muss.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Campusgrün fordert, dass die Geschichte des Nationalsozialismus und der Shoah ein wichtiger Bestandteil jeder Lehramtsausbildung sein sollte.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Campusgrün fordert die Einrichtung von Lehrstühlen, die der Erforschung von Antisemitismus als Moment gegenwärtiger Vergesellschaftung gewidmet sind.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Campusgrün schließt sich der Forderung an, die Forschung in den Bereichen Erforschung von Antisemitismus und Geschichte des Nationalsozialismus und der Shoah zu sichern, u.a. indem eine bessere Perspektive für Wissenschaftler*innen geschaffen wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Grüne Hochschulgruppen unterstützen BDS nicht; weder in Form von Mitgliedschaften, noch dadurch, BDS-Funktionär*innen eine Bühne an Hochschulen zu bieten. Grüne Hochschulgruppen und ihre Mitglieder verweigern sich der politischen Zusammenarbeit mit Funktionär*innen und Aktivist*innen des BDS. Grüne Hochschulgruppen wirken auf die Verhinderung oder zumindest die kritische Begleitung BDS propagierender Veranstaltungen an Hochschulen hin.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir als Bundesverband Campusgrün verurteilen daher insbesondere auch den auf Israel bezogenen Antisemitismus in jeglicher Form. Campusgrün versteht sich als solidarisch mit Israel, was somit auch bedeutet, das dessen Recht auf Existenz und Selbstverteidigung außer Frage steht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>________________<br>
[1] IHRA &quot;Arbeitsdefinition Antisemitismus&quot;, ausführliche Definition unter: <a href="https://european-forum-on-antisemitism.org/definition-of-antisemitism/deutsch-german">https://european-forum-on-antisemitism.org/definition-of-antisemitism/deutsch-german</a><br>
[2] <a href="http://www.fr.de/politik/meinung/kolumnen/antisemitismus-politischer-kindergarten-a-1482193">http://www.fr.de/politik/meinung/kolumnen/antisemitismus-politischer-kindergarten-a-1482193</a><br>
[3] Adorno, Theodor W.: Erziehung zur Mündigkeit, Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1. Auflage 1971<br>
[4] Mehr dazu: <a href="https://www.tagesspiegel.de/%E2%80%A6/hochschulen-gra%E2%80%A6/20954222.html">https://www.tagesspiegel.de/…/hochschulen-gra…/20954222.html</a><br>
[5] <a href="https://web.archive.org/web/20081231221421/http://www.sholom-aleichem.org/why_jews_need2.htm">https://web.archive.org/web/20081231221421/http://www.sholom-aleichem.org/why_jews_need2.htm</a><br>
[6] Mehr dazu: <a href="https://ajcberlin.org/sites/default/files/downloads/ajcisraelundderarabischisraelischekonflikt.pdf">https://ajcberlin.org/sites/default/files/downloads/ajcisraelundderarabischisraelischekonflikt.pdf</a><br>
[7] <a href="http://appsso.eurostat.ec.europa.eu/nui/show.do?wai=true&amp;dataset=ilc_di12">http://appsso.eurostat.ec.europa.eu/nui/show.do?wai=true&amp;dataset=ilc_di12</a><br>
[8] <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/menschenrechte/sklaverei/pwiemodernesklaverei100.html">https://www.planet-wissen.de/geschichte/menschenrechte/sklaverei/pwiemodernesklaverei100.html</a><br>
[9] <a href="https://ajcberlin.org/de/media/meinungen/schaendlich-10-faelle-denen-israel-anders-behandelt-wird">https://ajcberlin.org/de/media/meinungen/schaendlich-10-faelle-denen-israel-anders-behandelt-wird<br>
[10] Dies ist nicht nur in der Antisemitismusforschung der Fall, sondern auch in anderen Feldern der Wissenschaft, welche sich der kritischen Forschung verschrieben haben.</a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Begründung ist im Antrag enthalten und erfolgt noch einmal mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Jun 2018 20:48:20 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>