<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://campusgruen.antragsgruen.de/37/feedamendments" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>37. Campusgrün Bundesmitgliederversammlung: Änderungsanträge</title>
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                <title>37. Campusgrün Bundesmitgliederversammlung: Änderungsanträge</title>
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                        <title>Ä2 zu EIL-A6NEU3: We want you(r): Wohnraum!</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5402/amendment/8151</link>
                        <author>Bundesvorstand (dort beschlossen am: 03.06.2018)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2211_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2705 bis 2707 einfügen:</h4><div><p>die Verteuerung von Wohnraum und den Wohnungsmangel zu bekämpfen, damit Wohnraum wieder mehr an die Wohnbedürfnisse von Menschen auszurichten<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> (2)</ins>. Zusätzlich zu dem Beschluss „Wohnungsnot bekämpfen – Günstigen Wohnraum schaffen!“ aus dem Jahr </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2782 bis 2783 einfügen:</h4><div><p>(1)<a href="https://www.neues-deutschland.de/artikel/1089113.kampf-gegen-mietenwahnsinn-gruene-streiten-ueber-hausbesetzungen.html">https://www.neues-deutschland.de/artikel/1089113.kampf-gegen-mietenwahnsinn-gruene-streiten-ueber-hausbesetzungen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">html<br>(</ins></a><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">2)</ins><a href="http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/10511312.html"><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/10511312.</ins>html</a></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Jun 2018 11:52:28 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu EIL-A6NEU3: We want you(r): Wohnraum!</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5402/amendment/8150</link>
                        <author>Bundesvorstand (dort beschlossen am: 03.06.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5402/amendment/8150</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2211_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2772 bis 2774 löschen:</h4><div><p>für eine funktionierende Mietpreisbremse und ein eltern-, alters- und semesterunabhängiges bedarfsdeckendes BAföG <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">in Höhe von 840€ </del>stark machen.<br></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Jun 2018 11:48:06 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A2NEU2: Campusgrüne Visionen für supranationale Universitäten</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5400/amendment/8149</link>
                        <author>Bundesvorstand (dort beschlossen am: 03.06.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5400/amendment/8149</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2211_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2417 bis 2419:</h4><div><p>eine demokratische, emanzipatorische und nachhaltige Hochschullandschaft vorangetrieben werden kann. Möglicherweise können <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Universitäten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Hochschulen</ins> auf europäischer und perspektivisch auch auf globaler Ebene dazu führen, eine Wahrnehmung </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2423 bis 2426:</h4><div><p><br>Folgende Aspekte sind dabei für Campusgrün für supranationale <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Universitäten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Hochschulen</ins> essentiell:</p><ul><li value="1"><strong><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Universitäten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Hochschulen</ins> als Verbund aus unterschiedlichen Standorten</strong></li></ul></div><h4 class="lineSummary">In Zeile 2429:</h4><div><ul><li value="1"><strong><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Universitäten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Hochschulen</ins> mit demokratischer Mitbestimmung</strong></li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2432 bis 2434:</h4><div><ul><li value="1"><strong>Zugangsfreie <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Universitäten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Hochschule</ins>, d.h. ohne Studiengebühren und diskriminierende Zulassungsverfahren, damit keine Eliten-<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Universitäten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Hochschulen</ins> entstehen</strong></li></ul><ul><li value="1"><strong>Nachhaltige <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Universitäten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Hochschulen</ins> in der Lehre, der Forschung und im Betrieb </strong></li></ul></div><h4 class="lineSummary">In Zeile 2440:</h4><div><ul><li value="1"><strong><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Universitäten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Hochschulen</ins> ohne prekären Arbeitsbedingungen</strong></li></ul></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Jun 2018 11:34:10 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä10 zu EIL-A4: Antifaschismus muss links sein! (Angenommen mit Änderungsanträgen)</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5266/amendment/8148</link>
                        <author>Lene </author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5266/amendment/8148</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2211_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1367 bis 1368 einfügen:</h4><div><p><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Das linke Ideal lautet: Alle Menschen sind gleich. Für uns bedeutet Gleichheit die Überwindung jeglicher struktureller Ungleichheit, die in der Gesellschaft existiert und die Überwindung jeglicher Ideologien, die die Ungleichheit von Menschen propagieren und damit stabilisieren. Auch die stillschweigende Tolerierung von Ungleichheit bedeutet aus unserer Sicht, deren Fortbestehen zu gewährleisten. Auch wenn die verschiedenen Ungleichheitsstrukturen uns als vermeintlicher Sachzwang begegnen, ist es für uns wichtig, dass sie menschengemacht sind, und deshalb auch von Menschen in gemeinsamer, solidarischer Anstrengung überwunden werden können. Die Überzeugung von der gemeinsamen Handlungsfähigkeit beinhaltet für uns, den Menschen als gesellschaftliches Wesen zu betrachten. Der Mensch ist niemals - wie es die rechte Ideologie propagiert - autark handelndes, egoistisches Individuum, das sich als Konkurrent*in jeder*s anderen sieht, sondern wird erst durch Gesellschaft und deren grundsätzlich positive Bedeutung für sich selbst zum Menschen.</ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Jun 2018 11:19:48 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä9 zu EIL-A4: Antifaschismus muss links sein! (Angenommen mit Änderungsanträgen)</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5266/amendment/8147</link>
                        <author>Lene</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5266/amendment/8147</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2211_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1380 bis 1386:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Niemand wird als Faschist*in geboren, sondern von seiner*ihrer Sozialisation und den gesellschaftlichen Verhältnissen, insbesondere der sozialen Lage sowie rechten und rassistischen Kontinuitäten in der Gesellschaft, dazu gemacht. Diese Verhältnisse sind veränderbar - Antifaschismus heißt für uns daher auch, &quot;alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.&quot;</p><p><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Niemand wird als Vertreter*in rechter Ideologien geboren, sondern von seiner*ihrer Sozialisation und den gesellschaftlichen Verhältnissen, insbesondere der sozialen Lage sowie rechten und rassistischen Kontinuitäten in der Gesellschaft, dazu gemacht. Diese Verhältnisse sind veränderbar - Antifaschismus heißt für uns daher auch, "alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist." Hierfür sind selbstverständlich alle Menschen als Gemeinschaft mitverantwortlich.</ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Jun 2018 11:00:33 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A2NEU: Campusgrüne Visionen für Europa-Universitäten</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5398/amendment/8146</link>
                        <author>Bundesvorstand (dort beschlossen am: 03.06.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5398/amendment/8146</guid>
                        <description><![CDATA[]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Jun 2018 10:53:02 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä2 zu A2: Campusgrüne Visionen für Europa-Universitäten</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5285/amendment/8145</link>
                        <author>Bundesvorstand (dort beschlossen am: 03.06.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5285/amendment/8145</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2211_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2186 bis 2372:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Ausgehend vom Vorschlag des französischen Präsidenten Emmanuel Macron sieht<br>Campusgrün in der Etablierung von sogenannten Europa-Universitäten eine Chance<br>für eine wertebasierte</strong><sup>1</sup><strong> europäische Forschung und Lehre, die das europäische<br>Gemeinschaftsgefühl festigen und Ungleichheiten abbauen könnten. Dabei dürfen<br>sie aber nicht zu elitären Bildungseinrichtungen verkommen, sondern müssen mit<br>dem allgemeinen Recht auf Bildung übereinstimmen und Bildungsungleichheiten<br>bekämpfen.</strong></p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><strong>Nationalstaaten offenbaren sich immer mehr als ein Konstrukt der Vergangenheit,<br>das vielen aktuellen und zukünftigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufgaben nicht mehr gerecht wird. Für die heutigen global relevanten Probleme und Zukunftsfragen wie Klimakrise, Digitalisierung, demografischer Wandel, deregulierter globaler Finanzmarkt und mächtige internationale Großkonzerne bei gleichzeitig nationalistischen und illiberalen Backlashs braucht es auch im akademischen Betrieb eine Antwort über eine wertebasierte Forschung und Lehre u.a. auch auf europäischer Ebene. Es muss überlegt werden in welcher Form sinnvoll auf staatenübergreifender Ebene Wissenschaftsfreiheit, kritische Forschung und Ethik in der Wissenschaft und eine demokratische, emanzipatorische und nachhaltige Hochschullandschaft vorangetrieben werden kann. Möglicherweise können Universitäten auf europäischer und perspektivisch auch auf globaler Ebene dazu führen, eine Wahrnehmung zwischenmenschlicher Gemeinschaft, die nicht auf Nationalitäten beruht, und strukturschwache Standorte zu fördern und zur Demokratie- und Rechtsstaatlichkeitsförderung beizutragen.<br><br>Folgende Aspekte sind dabei für Campusgrün für supranationale Universitäten essentiell:</strong></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Europäische Universitäten - Die nächste Stufe notwendiger europäischer<br>Zusammenarbeit</strong></p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Universitäten als Verbund aus unterschiedlichen Standorten</strong></li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Nationalstaaten offenbaren sich immer mehr als ein Konstrukt der Vergangenheit,<br>das vielen aktuellen und zukünftigen politischen, wirtschaftlichen und<br>gesellschaftlichen Aufgaben nicht mehr gerecht wird. Für die heutigen global<br>relevanten Probleme und Zukunftsfragen wie Klimakrise, Digitalisierung,<br>demografischer Wandel, deregulierter globaler Finanzmarkt und mächtige<br>internationale Großkonzerne bei gleichzeitig nationalistischen und illiberalen<br>Backlashs braucht es vor allem geeinte wertebasierte Antworten auf europäischer<br>Ebene. Dazu bedarf es auch einen starken wissenschaftlichen Standort in Europa<br>mit einem europäischen akademischen Unterbau und europäischen Studierenden.<br>Gleichzeitig sollten Europa-Universitäten dabei helfen, das europäische<br>Gemeinschaftsgefühl zu festigen und Bildungsungleichheit zwischen den<br>Mitgliedsstaaten abzubauen.</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Wertebasierte emanzipatorische Forschung und Lehre, d.h. z.B. ohne Rüstungsforschung</strong></li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Europäische Universitäten mit wirklich europäischen Charakter</strong></p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Universitäten mit demokratischer Mitbestimmung</strong></li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Der europäische Charakter der Europa-Universitäten sollte sich nach den<br>Ansichten von Campusgrün an den Standorten, dem Studienverlauf, den<br>Forschungsschwerpunkten, den Studierenden und der Finanzierung zeigen.<br>Europäische Universitäten bestünden aus einem Netzwerk von Fakultäten und<br>Instituten bestehender Universitäten von Ländern der Europäischen Union, die<br>ihre Zusammenarbeit vertiefen würden. Die Standorte der Institute bzw. der<br>Fakultäten einer Europa-Universität sollten dezentral über die verschiedenen<br>Länder Europas verteilt sein, um auch strukturschwache Regionen nicht aus dem<br>Auge zu verlieren und um der wirtschaftlichen und machtpolitischen Dominanz von<br>Ländern wie Deutschland entgegen zu wirken. Der Studienverlauf sollte nicht nur<br>auf die Inhalte der jeweiligen Fächer konzentriert sein, sondern auch<br>verpflichtende Veranstaltung zur europäischen Geschichte, Kulturen oder<br>Entwicklung der Europäischen Union beinhalten, die von allen Studierenden<br>besucht werden müssten. Dabei könnten unterschiedliche Schwerpunkte gelegt<br>werden. Dies würde das Verständnis für Europa sensibilisieren, die<br>Identifizierung mit dem europäischen Kontinent und der Europäischen Union<br>stärken, das europäische Gemeinschaftsgefühl festigen und gleichzeitig eine<br>individuelle Schwerpunktsetzung zwischen den verschiedenen Themenfeldern<br>ermöglichen. Studierende sollten von den unterschiedlichen Standorten der<br>Universitäten profitieren können und Veranstaltungen an unterschiedlichen<br>Standorten ohne großen bürokratischen Aufwand belegen können. Idealerweise<br>sollten die Studierenden am Ende ihres Abschlusses in unterschiedlichen Ländern<br>studiert und dabei verschiedene Studienabschnitte aus unterschiedlichen Orten<br>miteinander kombiniert haben. Die Forschungsschwerpunkte müssten auf<br>europäischen Werten wie Wahrung der Menschenrechte, Solidarität, Demokratie,<br>Freiheit, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit basieren und sollten dem Frieden<br>und der Demokratieförderung dienen. Campusgrün fordert hier entsprechend des<br>Beschlusses zur demokratischen Bildung für ein offenes und demokratisches Europa<br>aus dem Jahr 2014<sup>2</sup> eine europaweite Zivilklausel, die auch für europäische<br>Universitäten gelten müsste. Gleichzeitig lehnt Campusgrün Forschung zur<br>Grenzsicherung und Abwehr von Flüchtlingen und Migrant*innen an den europäischen<br>Universitäten ab. Um auf globale Probleme gemeinsame europäische Antworten geben<br>zu können, sollte der Fokus auch auf interdisziplinären Forschungsprojekten<br>liegen, die sich mit den Herausforderungen und der Zukunft Europas<br>auseinandersetzen, beispielsweise in den Bereichen der klimaneutralen<br>Energieversorgung oder der künstlichen Intelligenz. Aufgrund von solch ethisch<br>tendenziell fragwürdigen Themenbereichen wie künstlicher Intelligenz oder<br>Genforschung sollten gleichzeitig Ethikzentren an den Instituten existieren, die<br>die ethischen Implikationen dieser Forschungsbereiche reflektieren würden. Die<br>Studierenden sollten möglichst aus allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union<br>stammen, jedoch sollte es auch Plätze für Studierende aus Nicht-EU-Staaten<br>geben, um die Internationalität zu wahren und dem Anspruch der Weltoffenheit der<br>Europäischen Union gerecht zu werden. Die Finanzierung von Forschung und Lehre<br>würde aus dem EU-Haushalt bezuschusst werden. Auch bei der Finanzierung der<br>europäischen Universitäten aus den EU-Mitteln gilt für Campusgrün weiterhin: Es<br>bedarf einer bedarfsgerechten Grundfinanzierung, die einer Leuchtturmbildung auf<br>Kosten breit aufgestellter Universitäten entgegenwirkt, einen eins zu eins<br>Bachelor-Master-Übergang ermöglicht und kritische Forschung zulässt<sup>3</sup>.</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Solidarische Finanzierung (z.B. aus dem EU-Haushalt) </strong></li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Europäische Universitäten für alle </strong></p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Einbindung strukturschwacher Regionen für die Standorte</strong></li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Artikel 14 der Europäischen Grundrechtscharta, der das „Recht auf Bildung sowie<br>Zugang zur beruflichen Ausbildung und Weiterbildung“ formuliert, müsste auch bei<br>den zukünftigen Europa-Universitäten gelten. Chancengerechtigkeit und damit ist<br>eine bestmögliche Chancengleichheit unabhängig von askriptiven Merkmalen<br>gemeint, müsste auch bei der Zulassung zu den Europa-Universitäten eine<br>entscheidende Rolle spielen. Sonst droht die Gefahr, dass diese sich zu<br>europäischen Elite-Universitäten entwickeln würden. Das würde bestehende<br>Bildungsungleichheiten und Chancenungleichheiten zwischen Milieus und sozialen<br>Gruppen verfestigen und sie weiter spalten, auch was ihre Einstellungen zur<br>Europäischen Union anginge. Damit käme das Zulassungsverfahren dem Ziel einer<br>Festigung des europäischen Gemeinschaftsgefühls für breitere<br>Bevölkerungsschichten nicht gerecht. Daher ist klar, dass Europa-Universitäten<br>nur als Universitäten für potentiell alle dem Ziel der Europäischen Solidarität<br>und der Verfestigung des Gemeinschaftsgefühls gerecht werden könnten. Die<br>Erhebung von jeglichen Studiengebühren lehnt Campusgrün auch in diesem Kontext<br>ab. Daher sollte bei den Zulassungsverfahren die Motivation der Studierenden<br>eine große Rolle spielen und explizit auch Personen mit einem hintergründig<br>niedrigeren Bildungsniveau Chancen eingeräumt werden. Gleichzeitig ist sich<br>Campusgrün auch dem Umstand bewusst, dass soziale Selektion bei der<br>Immatrikulation schon durch Herkunftsunterschiede stattgefunden hat. Für den<br>Abbau von Bildungsungleichheiten durch gleiche Bildungschancen für alle benötigt<br>es Maßnahmen im Bildungssystem, die schon in der frühkindlichen Bildung im<br>Kindergarten beginnen und sich über die schulische Laufbahn hinwegziehen.</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Zugangsfreie Universitäten, d.h. ohne Studiengebühren und diskriminierende Zulassungsverfahren, damit keine Eliten-Universitäten entstehen</strong></li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Europäisches BAföG zur bedarfsdeckenden Finanzierung</strong></p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Nachhaltige Universitäten in der Lehre, der Forschung und im Betrieb </strong></li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Zur Finanzierung der Lebensunterhaltungskosten während des Studiums ist ein aus<br>dem EU-Haushalt gespeistes Ausbildungsgeld notwendig, wie es auch für alle<br>europäischen Universitäten, Hochschulen und Schulen gelten sollte, unabhängig<br>vom Pass und dem Einkommen der Eltern. Für das Instrument der<br>Ausbildungsfinanzierung gelten für Campusgrün die gleichen Anforderungen wie für<br>das deutsche BAföG, regionale Unterschiede müssten hier in der Förderung jedoch<br>noch stärker in allen Bereichen der Förderung berücksichtigt werden, so wie es<br>auch schon beim Mobilitätsstipendium im Zuge von Erasmus der Fall ist.</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Der Gleichstellung und Inklusion verpflichtet </strong></li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Nachhaltige europäische Universitäten – für eine ökologische Transformation</strong></p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Ermöglichung des Studierens an unterschiedlichen Standorten </strong></li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Für das inter- und transdisziplinäre Thema Nachhaltigkeit sollte als<br>überfachliche Qualifikation ein Studium Oecologicum angeboten werden, wie es<br>schon an manchen Universitäten, z.B. in Tübingen der Fall ist. Kurse darin<br>vermitteln Konzepte einer nachhaltigen Entwicklung als bewertungs-,<br>entscheidungs- und handlungsleitendes Leitbild. Studentische Initiativen in<br>diesen Bereichen sollten im Sinne von Green Offices oder als<br>Nachhaltigkeitsbüros von den Universitäten finanziell, organisatorisch und<br>personell unterstützt werden, da sie die treibenden Kräfte der sozial-<br>ökologischen Transformation neben der Forschung an den Hochschulen darstellen.<br>Auch im Betrieb müssten die Europa-Universitäten der Nachhaltigkeit und dem<br>Klimaschutz gerecht werden. Dabei wäre ein energieeffizienter, klimaneutraler<br>und ressourcenschonender Betrieb essentiell. Dazu gehört auch, dass keine<br>Investitionen in fossile Industrien wie Kohle-, Gas- und Öl getätigt werden<br>würden und nicht mehr in dies beinhaltende Fonds investiert würde, was im Moment<br>an vielen Universitäten nicht als problematisch thematisiert wird. Damit folgt<br>Campusgrün dem bisherigen Beschluss zum Anlagemanagement von Universitäten aus<br>dem Jahr 2014. Auch beim Mensaessen müssen sozial-ökologische Aspekte eine Rolle<br>spielen und sich beispielsweise im Preis und Angebot widerspiegeln, entsprechend<br>dem Campusgrün Beschluss zum Essensangebot in Mensen von 2015. Für die Umsetzung<br>und die Evaluation des nachhaltigen Betriebs müssten Nachhaltigkeitsbeauftragte<br>auf der Führungsebene etabliert werden. Sie wären dafür zuständig die<br>nachhaltige Entwicklung in Anlehnung an die Sustainable Development Goals<br>strategisch zu begleiten und darüber zu berichten.</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Beinhaltung von Studienabschnitten, die sich mit supranationaler Geschichte, Kulturen und Politik befassen </strong></li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Gleichstellung an den europäischen Universitäten </strong></p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Bedarfsgerechte Grundfinanzierung, d.h. keine „Leuchtturmfinanzierung“ </strong></li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Die Universitäten müssten der Gleichstellung verpflichtet sein. Um<br>Gleichstellung und ein diskriminierungsfreies Klima innerhalb der Universität zu<br>ermöglichen, müssten zentrale und dezentrale Stellen für<br>Gleichstellungsbeauftragte als fester Teil der Universitätsleitungen und der<br>Fakultäten sowie der Institute geschaffen werden. Eine der wichtigsten Aufgaben<br>würde darin bestehen, bei der Besetzung von Stellen mitzuwirken und bei der<br>Stellenausschreibung, dem Auswahlverfahren und den Auswahlgesprächen beteiligt<br>zu sein. Bei Verdacht der Diskriminierung müssten sie ein aufschiebendes Veto<br>besitzen. Gleichzeitig sollten sie auch Anlaufstelle sein für Personen, die<br>sexualisierte Gewalt erfahren haben oder innerhalb der Universität<br>Benachteiligung wegen ihres Geschlechts erfahren haben oder befürchten. Dazu<br>müssen die Gleichstellungsbeauftragte weisungsfrei arbeiten können und genügend<br>Sach- und Personalmittel zur Verfügung haben.</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Universitäten ohne prekären Arbeitsbedingungen</strong></li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Studentische Selbstverwaltung an der demokratischen europäischen Universität</strong></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Die Europa-Universitäten sollten auch ein Ort der Demokratie und der gelebten<br>Partizipationskultur darstellen. Dazu bedarf es wie in vielen europäischen<br>Ländern verbindliche Mitwirkungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten und eine<br>eigene Beitrags- und Satzungshoheit der Studierendenschaft, damit diese sich<br>eine instituts- und fakultätsübergreifende transnationale europäische politische<br>Vertretung geben könnte. Alle anderen Statusgruppen von Professor*innen,<br>Mittelbau und Angestellte sollten ebenfalls von Seiten der Universitäten zur<br>Verfügung gestellt werden. Das gleiche sollte auch für sonstige studentische<br>Hochschulgruppen gelten. Des Weiteren wäre es wichtig, dass eine Viertelparität<br>in den akademischen Gremien herrschen würde.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Die Umsetzung – ein langer und steiniger Weg zur europäischen Universität?!</strong></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Der Weg zu supranationalen Europa-Universitäten ist kein einfacher, der bei den<br>europäischen Universitäten höchstwahrscheinlich Schwierigkeiten und Probleme in<br>der Umstellung der Verwaltung, bei der Harmonisierung der Studienverläufe und<br>durch abzubauende Sprachbarrieren und auf der politischen Ebene<br>Meinungsverschiedenheiten über die konkrete Ausgestaltung und<br>Kompetenzverlagerungen mit sich bringen wird. Die EUCOR-Kooperation von<br>Universitäten am Oberrhein kann hier als ein Vorzeigeprojekt transnationaler<br>Zusammenarbeit angesehen werden, dessen weitere Vertiefung Campusgrün unter den<br>genannten Gesichtspunkten ausdrücklich unterstützt. Dabei müssen jedoch auch die<br>Studierenden miteinbezogen werden. Auch ist die Flexibilisierung der Anerkennung<br>von Leistungen und Zeugnissen entscheidend und eine ausreichende<br>Sprachausbildung der Studierenden an den Universitäten, um dem Projekt Europa-<br>Universitäten als nächste Stufe europäischer Integration und Zusammenarbeit in<br>den nächsten Jahren Wirklichkeit werden zu lassen. Die Verwirklichung der<br>Europa-Universitäten darf dabei nicht auf sich warten lassen, sonst werden<br>Länder wie Ungarn oder Polen ihren Universitäten den Grundsatz der<br>Wissenschafts- und Meinungsfreiheit endgültig entzogen haben, was für eine<br>wertebasierte europäische Lehre und Forschung mit diesen Ländern das Aus<br>bedeuten und die Europäische Union als Ganzes schwächen würde.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">_________________________________</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><sup>1</sup>Damit sind europäische Werte aus dem Lissabon Vertrag wie Wahrung der<br>Menschenrechte, Solidarität, Demokratie, Freiheit, Gleichheit und<br>Rechtsstaatlichkeit gemeint.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><sup>2</sup><a href="http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/7499815.html">http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/7499815.html</a></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><sup>3</sup>Campusgrün Beschluss „Nein zur Exzellenzinitiative – Ja zur Uni für alle“<br><a href="http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/9061633.html">http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/9061633.html</a></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><sup>4</sup>Campusgrün Beschluss „Für eine umfassende BAföG-Reform!“<br><a href="http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/10511312.html">http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/10511312.html</a></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><sup>5</sup>Campusgrün Beschluss „Unterstützung von Green Office Initiativen“<br><a href="http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/9188920.html">http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/9188920.html</a></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><sup>6</sup><a href="http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/7919864.html">http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/7919864.html</a></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><sup>7</sup><a href="http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/8441792.html">http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/8441792.html</a></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><sup>8</sup>Campusgrün Beschluss “Hochschulräte abschaffen - Viertelparität in akademischen<br>Gremien einführen” <a href="http://www.campusgruen.de/themen/demokratie/7770717.html">http://www.campusgruen.de/themen/demokratie/7770717.html</a></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Jun 2018 10:40:02 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu EIL-A6NEU2: We want you(r): Wohnraum!</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5394/amendment/8144</link>
                        <author>Bundesvorstand (dort beschlossen am: 03.06.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5394/amendment/8144</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2211_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">In Zeile 2684 einfügen:</h4><div><p><strong><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Deshalb unterstützen wir die Aktionen des Protestbündnis Lernfarbiken… meutern! und anderen potenziellen Mitstreiter*innen zu Beginn des neuen Semesters, die sich neben der bedarfsgerechten Finanzierung der Hochschulen, unsere Forderungen für eine funktionierende Mietpreisbremse und ein eltern-, alters- und semesterunabhängiges bedarfsdeckendes BAföG in Höhe von 840€ stark machen.<br><br></ins>4. Gemeinsamer Kampf für bezahlbaren Wohnraum – Solidarität mit Hausbesetzungen</strong></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Neue Kampagne die erst am Wochenende beschlossen wurde.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Jun 2018 10:12:44 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä3 zu SOÄA1: Änderung der Schiedsgerichtsordnung</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5287/amendment/8143</link>
                        <author>Emily Braum (Deligierte der Uni Koblenz- Landau, Campus Landau)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5287/amendment/8143</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2211_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2784 bis 2786:</h4><div><p>Einfügen des §1(<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">3)</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">1)</ins> in die Schiedsgerichtszuordnung<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> (nach Satz 4)</ins>:</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">§1(3): Es ist nicht zulässig, dass über die Hälfte der Mitglieder des<br>Schiedsgerichts in der selben Hochschulgruppe sind.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">In das Schiedsgericht müssen Personen aus mindestens drei Hochschulgruppen gewählt werden, wovon maximal zwei Personen der selben Hochschulgruppe angehörig sein dürfen.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Jun 2018 09:30:22 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä8 zu EIL-A4: Antifaschismus muss links sein! (Angenommen mit Änderungsanträgen)</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5266/amendment/8142</link>
                        <author>Dennis</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5266/amendment/8142</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2211_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1380 bis 1383:</h4><div><p>Niemand wird als Faschist*in geboren, sondern <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">von seiner*ihrer Sozialisation und den gesellschaftlichen Verhältnissen, insbesondere der sozialen Lage sowie rechten und rassistischen Kontinuitäten in der Gesellschaft, dazu gemacht.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">faschistische Einstellungen werden durch Sozialisation und gesellschaftliche Verhältnisse hervorgebracht, insbesondere durch die soziale Lage sowie rechten, rassistischen und antisemitischen Kontinuitäten in der Gesellschaft .</ins> Diese Verhältnisse sind veränderbar - Antifaschismus heißt für uns daher auch, "alle </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Jun 2018 22:04:34 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä7 zu EIL-A4: Antifaschismus muss links sein! (Angenommen mit Änderungsanträgen)</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5266/amendment/8141</link>
                        <author>Benjamin Zimmer</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5266/amendment/8141</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2211_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1373 bis 1374 löschen:</h4><div><p>Es ist allerdings zu einfach, dabei <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">einfach </del>nur damit zu mobilisieren, dass man die Rechten als amoralische Arschlöcher bezeichnet. Das dient nicht unbedingt </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Jun 2018 21:28:45 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä2 zu SOÄA1: Änderung der Schiedsgerichtsordnung</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5287/amendment/8140</link>
                        <author>Christian Lagod </author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5287/amendment/8140</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2211_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2784 bis 2786:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Einfügen des §1(3) in die Schiedsgerichtszuordnung:</p><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">§1(3): Es ist nicht zulässig, dass über die Hälfte der Mitglieder des<br>Schiedsgerichts in der selben Hochschulgruppe sind.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Einfügen als §1(4) in die Schiedsgerichtsordnung §1(4) Die Hälfte der Mitglieder des Bundesschiedsgerichts dürfen zum Zeitpunkt der Wahl nicht derselben Hochschulgruppe angehören.</ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Jun 2018 20:57:24 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A1NEU2: GEGEN JEDEN ANTISEMITISMUS  - Benennen, Erforschen, Bekämpfen</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5395/amendment/8139</link>
                        <author>Bundesvorstand (dort beschlossen am: 02.06.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5395/amendment/8139</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2211_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2184 bis 2185 einfügen:</h4><div><p>anderen Feldern der Wissenschaft, welche sich der kritischen Forschung verschrieben haben.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><a href="https://ajcberlin.org/de/media/meinungen/schaendlich-10-faelle-denen-israel-anders-behandelt-wird">[11] nicht jüdisch: z.B. können auch Personen mit israelischer Staatsbürgerschaft im Fall von antiisraelischem Antisemitismus betreoffen sein.</a></ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Jun 2018 20:47:41 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu SOÄA1: Änderung der Schiedsgerichtsordnung</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5287/amendment/8138</link>
                        <author>Johanna Saary (TU Darmstadt)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5287/amendment/8138</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2211_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2784 bis 2786:</h4><div><p>Einfügen des <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">§1(3)</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">§1(1) nach Satz 4</ins> in die Schiedsgerichtszuordnung:</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">§1(3): Es ist nicht zulässig, dass über die Hälfte der Mitglieder des<br>Schiedsgerichts in der selben Hochschulgruppe sind.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">In das Schiedsgericht müssen Personen aus mindestens drei Hochschulgruppen gewählt werden.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>An dieser Stelle wird die Zusammensetzung des Schiedsgerichts definiert.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Jun 2018 20:44:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A1NEU: GEGEN JEDEN ANTISEMITISMUS  - Benennen, Erforschen, Bekämpfen</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5391/amendment/8137</link>
                        <author>Lene Greve (CG Uni Hamburg)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5391/amendment/8137</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2211_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2007 bis 2010:</h4><div><p>anders-behandelt-wird<br>[10] Dies ist <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">nicht </ins>nur in der Antisemitismusforschung der Fall, sondern auch in anderen <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Geistes- und Sozialwissenschaften</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Feldern der Wissenschaft</ins>, welche sich der kritischen Forschung verschrieben haben.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Umfassendere Wertscätzung kritischer Wissenschaft</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Jun 2018 20:42:14 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu EIL-A6NEU: We want you(r): Wohnraum!</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5393/amendment/8136</link>
                        <author>Bundesvorstand (dort beschlossen am: 02.06.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5393/amendment/8136</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2211_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2520 bis 2522 einfügen:</h4><div><p><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte sieht im Artikel 25 – „Recht auf einen angemessenen Lebensstandard“ für jeden Menschen das Recht auf eine Wohnung vor. Wir fordern, dass dieses Recht ernst genommen wird und jeder Mensch lebenswerten Wohnraum zur Verfügung hat.</ins>In den meisten Städten in Deutschland ist das Thema Wohnen <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">jedoch </ins>zu einer existentiellen Frage geworden. Personen mit niedrigen und mittleren Einkommen </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2594 bis 2599:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>4. Recht auf Wohnen</strong></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte sieht im Artikel 25 – „Recht auf einen angemessenen Lebensstandard“ Jedem Menschen hat das Recht auf eine Wohnung vor. Wir fordern, dass dieses Recht ernst genommen wird und jedem Menschen Wohnraum zur Verfügung gestellt wird.</p><p><strong><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">5</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">4</ins>. Gemeinsamer Kampf für bezahlbaren Wohnraum – Solidarität mit Hausbesetzungen</strong></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Jun 2018 18:51:35 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu EIL-A5: Gegen jeden Neoliberalismus! (Zurückgezogen)</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/Gegen_jeden_Neoliberalismus-35130/8135</link>
                        <author>Felix Steins (CampusGrün HH)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/Gegen_jeden_Neoliberalismus-35130/8135</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2211_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1454 bis 1456 einfügen:</h4><div><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Durch die Politik des &quot;New Deal&quot; setzte sich im Amerika der 30er, später auch im Nachkriegseuropa die Erkenntnis durch, dass der zuvor praktizierte Laissez-faire-Kapitalismus, also quasi der Verzicht auf Regulation der Wirtschaft, nicht mehr die passende Wirtschaftsform für das Entwicklungsstadium des Kapitalismus war. Die Finanz- und Wirtschaftskrise ab 1929, die Große Depression, Massenarbeitslosigkeit, Austeritätspolitik und nicht zu letzten deren maßgeblicher Anteil am Erstarken des Faschismus hatten dies überdeutlich gemacht. Als Gegenentwurf bildete sich eine Politik heraus, die mitunter als &quot;Klassenkampfkompromiss&quot;, &quot;Fordismus&quot; oder auch &quot;soziale Marktwirtschaft&quot; bezeichnet wird. Sie stellt die konsequente politische Anwendung keynesianischer Volkswirtschaftslehre dar und setzt als solche auf starke Gewerkschaften, steigende Masseneinkommen, politisch festgelegte Wechselkurse, starke Regulierung des Finanzsektors, hohe Kapitalbesteuerung, Verhinderung von Kapitalkonzentration, hohe Staatsquoten und antizyklische Investitionspolitik. Dadurch herrschte weitgehend Vollbeschäftigung, die ökonomische Ungleichheit war gering, die Arbeiter*innenklasse hatte vergleichsweise viel poltische Macht, Krisen waren nur von kurzer Dauer und das Produktivitäts- sowie Wirtschaftswachstum waren hoch - deshalb wird dieser Zeitraum mitunter als &quot;Goldenes Zeitalter des Kapitalismus&quot; bezeichnet.<br><br>Da diese Regulation im Umkehrschluss vergleichsweise wenig Macht für die Kapitalis*innenklasse bedeutet, bildete sich ab den Fünfzigerjahren eine Gegenbewegung heraus, deren intelektuelles Zentrum die volkswirtschaftliche Schule der Neoklassik ist, die die Ineffizienz staatlicher Institutionen, die Effizienz freier Märkte und deshalb eine umfassende Deregulierung - mithin eine Rückkehr zum Laissez-faire-Kapitalismus - propagiert.<br>Ausgehend von der &quot;Mont Pèlerin Society&quot;, die führende Neoklassiker wie Friedrich August von Hayek und Milton Friedman mit Einfluss- und Geldadel vernetzte - und die noch heute das Herzstück der neoliberalen Thinktank-Vernetzung ist [0] -, wurde diese Kampagne eine weltweite politische Strömung, die sich, da sie ja Freiheit des Kapitals und des Marktes forderte, „Liberalismus“ auf die Fahnen schrieb.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Diese Umdeutung des Freiheitsbegriffs stellte den Beginn einer großangelegten Lobby- und Propagandakampagne dar, deren Hauptzweck es ist, eine Gleichsetzung von „gut für ökonomische Eliten“ mit „gut für die (nationale) Wohlfahrt“ in die Köpfe der Bevölkerung zu pflanzen. Bewusst wurde ein Gegensatz von „sozial“ und „wirtschaftlich“ konstruiert, der so nicht vorhanden ist.<br><br>Seinen Durchbruch feierte der Neoliberalismus in den Siebzigerjahren, als die Vernachlässigung der ökologischen Frage im Allgemeinen beziehungsweise die Abhängigkeit vom Öl im Speziellen sowie die Trägheit der Gewerkschaften dazu geführt hatten, dass die Ölkrisen in Lohn-Preis-Spiralen und &quot;Stagflation&quot; mündeten (wobei das &quot;Stagnation&quot; darin reine neoliberale Propaganda ist, das Wirtschaftswachstum war in den 70ern deutlich höher als in jedem Jahrzehnt danach). Die scheinbare Unfähigkeit des Keynesianismus, das Wohlstandsversprechen weiterhin einzulösen, führte dann dazu, dass zunächst liberale und konservative, später auch &quot;sozialdemokratische&quot; und grüne Parteien sich dem Neoliberalismus zuwandten.</p><p>Spätestens seit der Finanzkrise<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> 2009</ins>, in der das Scheitern des politischen Marktradikalismus deutlich wie nie zuvor geworden ist, kann sich kein </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1579 bis 1580 einfügen:</h4><div><p><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">[0]: <a href="https://lobbypedia.de/wiki/Mont_Pelerin_Society">https://lobbypedia.de/wiki/Mont_Pelerin_Society</a><br></ins>[1]: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=uOzW7jI5xio">https://www.youtube.com/watch?v=uOzW7jI5xio</a> ab 0:20 bis 0:40</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Jun 2018 18:20:20 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu EIL-A6: We want you(r): Wohnraum!</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5378/amendment/8134</link>
                        <author>Johanna Saary (TU Darmstadt)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5378/amendment/8134</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2211_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2455 bis 2457:</h4><div><p>der Wohnungssuche diskriminiert werden. Neben einer Erhöhung, Ausweitung und Anpassung <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">an lokale Gegebenheiten </del>der BAföG-Leistungen <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">an lokale Gegebenheiten </ins>fordert Campusgrün weitere Verschärfungen und Etablierung von Instrumenten, um die Verteuerung von </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2463 bis 2464:</h4><div><p>Die momentane Form der Mietpreisbremse hat sich <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">in Teilen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">überwiegend</ins> als wirkungslos und ineffektiv erwiesen: Sie greift nicht konsequent genug und nur in bestimmten </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2480 bis 2481:</h4><div><p><strong>2. Schluss mit Spekulationen – <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Nachhaltiges</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">ökologisches, nachhaltiges</ins> und sozial-verträgliches Bauen statt leeren Wohnflächen! </strong></p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2485 bis 2493:</h4><div><p>damit potentielle Wohnflächen nicht als Spekulationsobjekte missbraucht werden. Dort, wo nur noch wenig Fläche zur Verfügung steht, können Nachverdichtungen <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Umwidmungen von leerstehenden Gewerbeflächen und experimentelle Wohnformen </ins>als Nutzung urbaner Nischen auch auf ökologische und nachhaltige Weise Wohnraummangel entgegenwirken<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">, wenn der Flächenfraß dadurch minimiert wird</del>. Es müssen <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Anreize</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Regelungen</ins> für <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Investitionen in Neubauten und vor allem in ökologische und nachhaltige</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Neubauten,</ins> Nachverdichtungen <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">und Sanierungen </ins>geschaffen <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">werden, die darauf hinwirken, dass der zur Verfügung stehenden Raum ökologisch, energiebewusst und bedarfsorientiert genutzt wird </ins>und Nichtbebauung von Flächen sowie Leerstand von Gebäuden sanktioniert<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> werden</del>. Campusgrün fordert daher:</p><ul><li value="1">Baulandsteuer bei der Nichtb<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">eb</ins>auung von Wohnflächen einführen, zusätzlich zu der bereits von Campusgrün geforderten Steuer auf Leerstand</li></ul></div><h4 class="lineSummary">In Zeile 2496 einfügen:</h4><div><ul><li value="1">Nachverdichtungen wie Dachaufstockungen <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">an ökologisch sinnvollen Orten </ins>steuerlich begünstigen</li></ul><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Gesetzliche Regelungen zur Verringerung des Flächenbedarfs, die zur Schaffung der notwenigen Wohneinheiten führen</li></ul><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Schaffung von Räumen und Abbau von Hürden für Wohnprojekte, experimentelle Wohnkonzepte und forschendes Wohnen</li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2498 bis 2503:</h4><div><p>Neben einer verschärften Mietpreisbremse und der Unterbindung von Immobilienspekulationen benötigt es vor allem auch sozialen Wohnungsbau<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> und Wohnungsbau im Sektor der niedrigen Mieten, </ins>, um den Bedarf an bezahlbaren Wohnraum für alle zu decken. Personen mit niedrigem Einkommen sind <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">vor allem</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">häufig</ins> auf sozialen Wohnungsbau angewiesen. Studierende sind zusätzlich noch auf ausreichende und <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">mit Bafög </ins>bezahlbare Wohnraumplätze<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> und</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">, sowie</ins> auf eine angemessene BAföG-Wohnraumpauschale angewiesen, beides ist momentan nicht </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2506 bis 2508:</h4><div><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Förderung von experimentellen und forschenden Wohnkonzepten die den Flächenbedarf unserer aktuellen Wohngewohnheiten überdenken</li></ul><ul><li value="1">Investitionszuschüsse bei der Bereitstellung <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">(Umbau, Neubau) </ins>von <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">bezahlbaren </del>Wohnungen <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">im Sektor der niedrigen Mieten </ins>und zu Wohnungsbaugenossenschaften</li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2511 bis 2512:</h4><div><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><strong>4. Recht auf Wohnen</strong></p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte sieht im Artikel 25 – „Recht auf einen angemessenen Lebensstandard“ Jedem Menschen hat das Recht auf eine Wohnung vor. Wir fordern, dass dieses Recht ernst genommen wird und jedem Menschen Wohnraum zur Verfügung gestellt wird.</p><p><strong><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">4</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">5</ins>. Gemeinsamer Kampf für bezahlbaren Wohnraum – Solidarität mit Hausbesetzungen</strong></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Jun 2018 13:59:44 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A2: Campusgrüne Visionen für Europa-Universitäten</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5285/amendment/8133</link>
                        <author>Armin Günther (Campusgrün Hamburg)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5285/amendment/8133</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2211_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2186 bis 2372:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Ausgehend vom Vorschlag des französischen Präsidenten Emmanuel Macron sieht<br>Campusgrün in der Etablierung von sogenannten Europa-Universitäten eine Chance<br>für eine wertebasierte</strong><sup>1</sup><strong> europäische Forschung und Lehre, die das europäische<br>Gemeinschaftsgefühl festigen und Ungleichheiten abbauen könnten. Dabei dürfen<br>sie aber nicht zu elitären Bildungseinrichtungen verkommen, sondern müssen mit<br>dem allgemeinen Recht auf Bildung übereinstimmen und Bildungsungleichheiten<br>bekämpfen.</strong></p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><strong>Die Werte Demokratie, Menschenrechte und Frieden sind, laut Eurobarometer, die von Europäer*innen am häufigsten genannten Europäischen Werte (35-38%).<sup>1</sup> Im Gegensatz zu &quot;Schurkenstaaten&quot; und den &quot;unterentwickelten“ Ländern, sind in Europa alle Menschen gleich, so zumindest der Tonus.<br><br>In Wirklichkeit sind die europäischen Werte ein Mythos. Europa, das auf mehreren hundert Jahren kolonialistischer/imperialistischer Herrschaftsgeschichte aufgebaut ist, stellt im globalen Kapitalismus bis heute ein Machtzentrum dar. Europäische Waffen morden mit in aller Welt, wo von Frieden geredet wird, werden Waffen produziert, welche zuletzt gegen die kurdische Bevölkerung in Efrîn eingesetzt wurden. Die EU und einzelne EU-Mitgliedstaaten unterstützen autoritäre Regime in Afrika, sobald diese Beziehungen ökonomischen Nutzen haben. Sie dienen der Aufrechterhaltung der Ungleichheit der ehemals kolonialisierten und kolonialisierenden Ländern: Wo also Demokratie hochgehalten wird, wird Entdemokratisierung und Diktatur dort unterstützt, wo die ökonomische Vorteilsnahme als „Entwicklungszusammenarbeit“ gepriesen wird. Aus diesen historisch hergestellten Verhältnissen entstehende Migrationsbewegungen sollen in naher Zukunft spätestens in den Maghreb-Staaten gestoppt werden. Wo also Humanität und Flüchtlingssolidarität propagiert wird, wird schon längst an der weiteren Aushebelung der Menschrechte wie dem Recht auf Asyl gearbeitet.<br><br>Die Funktion der Dichotomisierung zwischen den europäischen wertegeleiteten Gesellschaften und den anderen, den unterentwickelten, ist dabei eindeutig: Wir Menschen in Europa sollen beschwichtigt werden. Es gehe uns im Vergleich zu den Menschen in Indien doch so gut, man dürfe sich hier nicht um jede Kleinigkeit beschweren, nicht alles kritisieren. Dass die Realität eine Andere ist, zeigt besonders verschärft die Situation der internationalen Studierenden hier in Deutschland: Sie müssen enorme Geldmengen ansparen, um überhaupt einen Studienplatz in Deutschland bekommen zu können. Sie müssen bereits zum Studienbeginn enorme Sprachkenntnisse vorweisen, in Vorkursen sind sie nicht selten rassistischen Lehrpersonal ausgesetzt. Sie sollen sich vor allem anpassen und sich froh dafür schätzen überhaupt hier sein zu dürfen – es gilt Integration statt Inklusion: Gleich sind wenn überhaupt nur die (West-)Europäer*innen.<br><br>Campusgrün will nicht beschwichtigt werden oder die Beschwichtung selbst unterstützen und wirkt deswegen gegen die Ungleichheit an der Universität und weltweit durch eine internationalistische Ausrichtung: Einerseits in dem wir an unseren Universitäten die Selbstorganisierung von Ausländer*innen unterstützen, und die gegen sie gerichteten Repressionen als spezifischen Teil unseres allgemeinen Kampfes für eine soziale Universität, für eine allgemeine Studierendenvergütung, für ein gebührenfreies Studium, für ein inklusives Studium, bekämpfen. Andererseits in dem wir für kritische Wissenschaft und eine Zivilklausel einstehen und so aus den Universitäten heraus für eine weltweite Transformation zu einer Gesellschaft der Freien und gleichen einstehen.<br><br>---------------------------------------------------------------------------------<br><br><sup>1</sup><a href="http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/europa/70652/europaeische-werte">http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/europa/70652/europaeische-werte</a></strong></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Europäische Universitäten - Die nächste Stufe notwendiger europäischer<br>Zusammenarbeit</strong></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Nationalstaaten offenbaren sich immer mehr als ein Konstrukt der Vergangenheit,<br>das vielen aktuellen und zukünftigen politischen, wirtschaftlichen und<br>gesellschaftlichen Aufgaben nicht mehr gerecht wird. Für die heutigen global<br>relevanten Probleme und Zukunftsfragen wie Klimakrise, Digitalisierung,<br>demografischer Wandel, deregulierter globaler Finanzmarkt und mächtige<br>internationale Großkonzerne bei gleichzeitig nationalistischen und illiberalen<br>Backlashs braucht es vor allem geeinte wertebasierte Antworten auf europäischer<br>Ebene. Dazu bedarf es auch einen starken wissenschaftlichen Standort in Europa<br>mit einem europäischen akademischen Unterbau und europäischen Studierenden.<br>Gleichzeitig sollten Europa-Universitäten dabei helfen, das europäische<br>Gemeinschaftsgefühl zu festigen und Bildungsungleichheit zwischen den<br>Mitgliedsstaaten abzubauen.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Europäische Universitäten mit wirklich europäischen Charakter</strong></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Der europäische Charakter der Europa-Universitäten sollte sich nach den<br>Ansichten von Campusgrün an den Standorten, dem Studienverlauf, den<br>Forschungsschwerpunkten, den Studierenden und der Finanzierung zeigen.<br>Europäische Universitäten bestünden aus einem Netzwerk von Fakultäten und<br>Instituten bestehender Universitäten von Ländern der Europäischen Union, die<br>ihre Zusammenarbeit vertiefen würden. Die Standorte der Institute bzw. der<br>Fakultäten einer Europa-Universität sollten dezentral über die verschiedenen<br>Länder Europas verteilt sein, um auch strukturschwache Regionen nicht aus dem<br>Auge zu verlieren und um der wirtschaftlichen und machtpolitischen Dominanz von<br>Ländern wie Deutschland entgegen zu wirken. Der Studienverlauf sollte nicht nur<br>auf die Inhalte der jeweiligen Fächer konzentriert sein, sondern auch<br>verpflichtende Veranstaltung zur europäischen Geschichte, Kulturen oder<br>Entwicklung der Europäischen Union beinhalten, die von allen Studierenden<br>besucht werden müssten. Dabei könnten unterschiedliche Schwerpunkte gelegt<br>werden. Dies würde das Verständnis für Europa sensibilisieren, die<br>Identifizierung mit dem europäischen Kontinent und der Europäischen Union<br>stärken, das europäische Gemeinschaftsgefühl festigen und gleichzeitig eine<br>individuelle Schwerpunktsetzung zwischen den verschiedenen Themenfeldern<br>ermöglichen. Studierende sollten von den unterschiedlichen Standorten der<br>Universitäten profitieren können und Veranstaltungen an unterschiedlichen<br>Standorten ohne großen bürokratischen Aufwand belegen können. Idealerweise<br>sollten die Studierenden am Ende ihres Abschlusses in unterschiedlichen Ländern<br>studiert und dabei verschiedene Studienabschnitte aus unterschiedlichen Orten<br>miteinander kombiniert haben. Die Forschungsschwerpunkte müssten auf<br>europäischen Werten wie Wahrung der Menschenrechte, Solidarität, Demokratie,<br>Freiheit, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit basieren und sollten dem Frieden<br>und der Demokratieförderung dienen. Campusgrün fordert hier entsprechend des<br>Beschlusses zur demokratischen Bildung für ein offenes und demokratisches Europa<br>aus dem Jahr 2014<sup>2</sup> eine europaweite Zivilklausel, die auch für europäische<br>Universitäten gelten müsste. Gleichzeitig lehnt Campusgrün Forschung zur<br>Grenzsicherung und Abwehr von Flüchtlingen und Migrant*innen an den europäischen<br>Universitäten ab. Um auf globale Probleme gemeinsame europäische Antworten geben<br>zu können, sollte der Fokus auch auf interdisziplinären Forschungsprojekten<br>liegen, die sich mit den Herausforderungen und der Zukunft Europas<br>auseinandersetzen, beispielsweise in den Bereichen der klimaneutralen<br>Energieversorgung oder der künstlichen Intelligenz. Aufgrund von solch ethisch<br>tendenziell fragwürdigen Themenbereichen wie künstlicher Intelligenz oder<br>Genforschung sollten gleichzeitig Ethikzentren an den Instituten existieren, die<br>die ethischen Implikationen dieser Forschungsbereiche reflektieren würden. Die<br>Studierenden sollten möglichst aus allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union<br>stammen, jedoch sollte es auch Plätze für Studierende aus Nicht-EU-Staaten<br>geben, um die Internationalität zu wahren und dem Anspruch der Weltoffenheit der<br>Europäischen Union gerecht zu werden. Die Finanzierung von Forschung und Lehre<br>würde aus dem EU-Haushalt bezuschusst werden. Auch bei der Finanzierung der<br>europäischen Universitäten aus den EU-Mitteln gilt für Campusgrün weiterhin: Es<br>bedarf einer bedarfsgerechten Grundfinanzierung, die einer Leuchtturmbildung auf<br>Kosten breit aufgestellter Universitäten entgegenwirkt, einen eins zu eins<br>Bachelor-Master-Übergang ermöglicht und kritische Forschung zulässt<sup>3</sup>.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Europäische Universitäten für alle </strong></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Artikel 14 der Europäischen Grundrechtscharta, der das „Recht auf Bildung sowie<br>Zugang zur beruflichen Ausbildung und Weiterbildung“ formuliert, müsste auch bei<br>den zukünftigen Europa-Universitäten gelten. Chancengerechtigkeit und damit ist<br>eine bestmögliche Chancengleichheit unabhängig von askriptiven Merkmalen<br>gemeint, müsste auch bei der Zulassung zu den Europa-Universitäten eine<br>entscheidende Rolle spielen. Sonst droht die Gefahr, dass diese sich zu<br>europäischen Elite-Universitäten entwickeln würden. Das würde bestehende<br>Bildungsungleichheiten und Chancenungleichheiten zwischen Milieus und sozialen<br>Gruppen verfestigen und sie weiter spalten, auch was ihre Einstellungen zur<br>Europäischen Union anginge. Damit käme das Zulassungsverfahren dem Ziel einer<br>Festigung des europäischen Gemeinschaftsgefühls für breitere<br>Bevölkerungsschichten nicht gerecht. Daher ist klar, dass Europa-Universitäten<br>nur als Universitäten für potentiell alle dem Ziel der Europäischen Solidarität<br>und der Verfestigung des Gemeinschaftsgefühls gerecht werden könnten. Die<br>Erhebung von jeglichen Studiengebühren lehnt Campusgrün auch in diesem Kontext<br>ab. Daher sollte bei den Zulassungsverfahren die Motivation der Studierenden<br>eine große Rolle spielen und explizit auch Personen mit einem hintergründig<br>niedrigeren Bildungsniveau Chancen eingeräumt werden. Gleichzeitig ist sich<br>Campusgrün auch dem Umstand bewusst, dass soziale Selektion bei der<br>Immatrikulation schon durch Herkunftsunterschiede stattgefunden hat. Für den<br>Abbau von Bildungsungleichheiten durch gleiche Bildungschancen für alle benötigt<br>es Maßnahmen im Bildungssystem, die schon in der frühkindlichen Bildung im<br>Kindergarten beginnen und sich über die schulische Laufbahn hinwegziehen.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Europäisches BAföG zur bedarfsdeckenden Finanzierung</strong></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Zur Finanzierung der Lebensunterhaltungskosten während des Studiums ist ein aus<br>dem EU-Haushalt gespeistes Ausbildungsgeld notwendig, wie es auch für alle<br>europäischen Universitäten, Hochschulen und Schulen gelten sollte, unabhängig<br>vom Pass und dem Einkommen der Eltern. Für das Instrument der<br>Ausbildungsfinanzierung gelten für Campusgrün die gleichen Anforderungen wie für<br>das deutsche BAföG, regionale Unterschiede müssten hier in der Förderung jedoch<br>noch stärker in allen Bereichen der Förderung berücksichtigt werden, so wie es<br>auch schon beim Mobilitätsstipendium im Zuge von Erasmus der Fall ist.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Nachhaltige europäische Universitäten – für eine ökologische Transformation</strong></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Für das inter- und transdisziplinäre Thema Nachhaltigkeit sollte als<br>überfachliche Qualifikation ein Studium Oecologicum angeboten werden, wie es<br>schon an manchen Universitäten, z.B. in Tübingen der Fall ist. Kurse darin<br>vermitteln Konzepte einer nachhaltigen Entwicklung als bewertungs-,<br>entscheidungs- und handlungsleitendes Leitbild. Studentische Initiativen in<br>diesen Bereichen sollten im Sinne von Green Offices oder als<br>Nachhaltigkeitsbüros von den Universitäten finanziell, organisatorisch und<br>personell unterstützt werden, da sie die treibenden Kräfte der sozial-<br>ökologischen Transformation neben der Forschung an den Hochschulen darstellen.<br>Auch im Betrieb müssten die Europa-Universitäten der Nachhaltigkeit und dem<br>Klimaschutz gerecht werden. Dabei wäre ein energieeffizienter, klimaneutraler<br>und ressourcenschonender Betrieb essentiell. Dazu gehört auch, dass keine<br>Investitionen in fossile Industrien wie Kohle-, Gas- und Öl getätigt werden<br>würden und nicht mehr in dies beinhaltende Fonds investiert würde, was im Moment<br>an vielen Universitäten nicht als problematisch thematisiert wird. Damit folgt<br>Campusgrün dem bisherigen Beschluss zum Anlagemanagement von Universitäten aus<br>dem Jahr 2014. Auch beim Mensaessen müssen sozial-ökologische Aspekte eine Rolle<br>spielen und sich beispielsweise im Preis und Angebot widerspiegeln, entsprechend<br>dem Campusgrün Beschluss zum Essensangebot in Mensen von 2015. Für die Umsetzung<br>und die Evaluation des nachhaltigen Betriebs müssten Nachhaltigkeitsbeauftragte<br>auf der Führungsebene etabliert werden. Sie wären dafür zuständig die<br>nachhaltige Entwicklung in Anlehnung an die Sustainable Development Goals<br>strategisch zu begleiten und darüber zu berichten.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Gleichstellung an den europäischen Universitäten </strong></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Die Universitäten müssten der Gleichstellung verpflichtet sein. Um<br>Gleichstellung und ein diskriminierungsfreies Klima innerhalb der Universität zu<br>ermöglichen, müssten zentrale und dezentrale Stellen für<br>Gleichstellungsbeauftragte als fester Teil der Universitätsleitungen und der<br>Fakultäten sowie der Institute geschaffen werden. Eine der wichtigsten Aufgaben<br>würde darin bestehen, bei der Besetzung von Stellen mitzuwirken und bei der<br>Stellenausschreibung, dem Auswahlverfahren und den Auswahlgesprächen beteiligt<br>zu sein. Bei Verdacht der Diskriminierung müssten sie ein aufschiebendes Veto<br>besitzen. Gleichzeitig sollten sie auch Anlaufstelle sein für Personen, die<br>sexualisierte Gewalt erfahren haben oder innerhalb der Universität<br>Benachteiligung wegen ihres Geschlechts erfahren haben oder befürchten. Dazu<br>müssen die Gleichstellungsbeauftragte weisungsfrei arbeiten können und genügend<br>Sach- und Personalmittel zur Verfügung haben.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Studentische Selbstverwaltung an der demokratischen europäischen Universität</strong></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Die Europa-Universitäten sollten auch ein Ort der Demokratie und der gelebten<br>Partizipationskultur darstellen. Dazu bedarf es wie in vielen europäischen<br>Ländern verbindliche Mitwirkungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten und eine<br>eigene Beitrags- und Satzungshoheit der Studierendenschaft, damit diese sich<br>eine instituts- und fakultätsübergreifende transnationale europäische politische<br>Vertretung geben könnte. Alle anderen Statusgruppen von Professor*innen,<br>Mittelbau und Angestellte sollten ebenfalls von Seiten der Universitäten zur<br>Verfügung gestellt werden. Das gleiche sollte auch für sonstige studentische<br>Hochschulgruppen gelten. Des Weiteren wäre es wichtig, dass eine Viertelparität<br>in den akademischen Gremien herrschen würde.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Die Umsetzung – ein langer und steiniger Weg zur europäischen Universität?!</strong></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Der Weg zu supranationalen Europa-Universitäten ist kein einfacher, der bei den<br>europäischen Universitäten höchstwahrscheinlich Schwierigkeiten und Probleme in<br>der Umstellung der Verwaltung, bei der Harmonisierung der Studienverläufe und<br>durch abzubauende Sprachbarrieren und auf der politischen Ebene<br>Meinungsverschiedenheiten über die konkrete Ausgestaltung und<br>Kompetenzverlagerungen mit sich bringen wird. Die EUCOR-Kooperation von<br>Universitäten am Oberrhein kann hier als ein Vorzeigeprojekt transnationaler<br>Zusammenarbeit angesehen werden, dessen weitere Vertiefung Campusgrün unter den<br>genannten Gesichtspunkten ausdrücklich unterstützt. Dabei müssen jedoch auch die<br>Studierenden miteinbezogen werden. Auch ist die Flexibilisierung der Anerkennung<br>von Leistungen und Zeugnissen entscheidend und eine ausreichende<br>Sprachausbildung der Studierenden an den Universitäten, um dem Projekt Europa-<br>Universitäten als nächste Stufe europäischer Integration und Zusammenarbeit in<br>den nächsten Jahren Wirklichkeit werden zu lassen. Die Verwirklichung der<br>Europa-Universitäten darf dabei nicht auf sich warten lassen, sonst werden<br>Länder wie Ungarn oder Polen ihren Universitäten den Grundsatz der<br>Wissenschafts- und Meinungsfreiheit endgültig entzogen haben, was für eine<br>wertebasierte europäische Lehre und Forschung mit diesen Ländern das Aus<br>bedeuten und die Europäische Union als Ganzes schwächen würde.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">_________________________________</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><sup>1</sup>Damit sind europäische Werte aus dem Lissabon Vertrag wie Wahrung der<br>Menschenrechte, Solidarität, Demokratie, Freiheit, Gleichheit und<br>Rechtsstaatlichkeit gemeint.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><sup>2</sup><a href="http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/7499815.html">http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/7499815.html</a></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><sup>3</sup>Campusgrün Beschluss „Nein zur Exzellenzinitiative – Ja zur Uni für alle“<br><a href="http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/9061633.html">http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/9061633.html</a></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><sup>4</sup>Campusgrün Beschluss „Für eine umfassende BAföG-Reform!“<br><a href="http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/10511312.html">http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/10511312.html</a></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><sup>5</sup>Campusgrün Beschluss „Unterstützung von Green Office Initiativen“<br><a href="http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/9188920.html">http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/9188920.html</a></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><sup>6</sup><a href="http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/7919864.html">http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/7919864.html</a></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><sup>7</sup><a href="http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/8441792.html">http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/8441792.html</a></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><sup>8</sup>Campusgrün Beschluss “Hochschulräte abschaffen - Viertelparität in akademischen<br>Gremien einführen” <a href="http://www.campusgruen.de/themen/demokratie/7770717.html">http://www.campusgruen.de/themen/demokratie/7770717.html</a></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Der ursprüngliche Antrag impliziert einen verharmlosenden Haltung zur neoliberalen Angenda Macrons und der EU. Mit der Hochhaltung angeblicher europäischer Werte verfällt mensch zugleich in einen tiefen Zynismus der die realen Verhältnisse verdrängt. Insgesamt stellt sich die Frage, was eigentlich Ziel des Antrags ist: Die Veränderung der globalen Verhältnisse ist es nicht. Die im Antrag angeführte Argumentation bedeutet in letzter Konsequenz: Lasst uns neue scheinbar progressive Universitäten im alten System der ökonomisierten Bologna- Hochschulen bilden. Dieser Widerspruch lässt sich nicht lösen, dehalb möchte ich den Antrag hiermit ersetzen. Ich hoffe dieser Ersetzungsantrag trägt zu einer kontroversen Diskussion bei.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Jun 2018 08:37:59 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>EIL-A4 Ä2: Antifaschismus muss links sein! (Angenommen mit Änderungsanträgen)</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5266/amendment/8132</link>
                        <author>Bundesvorstand Campusgrün (dort beschlossen am: 01.06.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5266/amendment/8132</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2211_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1368 bis 1370 löschen:</h4><div><p>Mit dem Erstarken rechter Kräfte, das wir überall auf der Welt<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">, insbesondere auch in Deutschland,</del> beobachten müssen, ist die Relevanz antifaschistischen Engagements für große Teile der gesellschaftlichen Linken wieder deutlich </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 01 Jun 2018 22:35:00 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>