<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://campusgruen.antragsgruen.de/37/feedmotions" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>37. Campusgrün Bundesmitgliederversammlung: Anträge</title>
            <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/feedmotions</link>
            <description></description>
            <image>
                <url>https://campusgruen.antragsgruen.de/img/logo.png</url>
                <title>37. Campusgrün Bundesmitgliederversammlung: Anträge</title>
                <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/feedmotions</link>
            </image><item>
                        <title>EIL-A6NEU4: We want you(r): Wohnraum! (Angenommen)</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/We_want_your_Wohnraum-49837</link>
                        <author>Bundesvorstand (beschlossen am: 03.06.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/We_want_your_Wohnraum-49837</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte sieht im Artikel 25 – „Recht auf einen angemessenen Lebensstandard“ für jeden Menschen das Recht auf eine Wohnung vor. Wir fordern, dass dieses Recht ernst genommen wird und jeder Mensch lebenswerten Wohnraum zur Verfügung hat.In den meisten Städten in Deutschland ist das Thema Wohnen jedoch zu einer existentiellen Frage geworden. Personen mit niedrigen und mittleren Einkommen leiden darunter, dazu gehören meistens auch Studierende. Neben finanziellen Einschränkungen spielen oft soziale Merkmale eine Rolle, aufgrund dessen bestimmte Personengruppen bei der Wohnungssuche benachteiligt werden. Im studentischen Milieus sind dies oftmals ausländische Studierende, die während der Wohnungssuche diskriminiert werden. Neben einer Erhöhung, Ausweitung und Anpassung der BAföG-Leistungen an lokale Gegebenheiten fordert Campusgrün weitere Verschärfungen und Etablierung von Instrumenten, um die Verteuerung von Wohnraum und den Wohnungsmangel zu bekämpfen, damit Wohnraum wieder mehr an die Wohnbedürfnisse von Menschen auszurichten (2). Zusätzlich zu dem Beschluss „Wohnungsnot bekämpfen – Günstigen Wohnraum schaffen!“ aus dem Jahr 2013 sieht Campusgrün folgenden Handlungsbedarf:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. Verschärfung der Mietpreisbremse</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die momentane Form der Mietpreisbremse hat sich überwiegend als wirkungslos und ineffektiv erwiesen: Sie greift nicht konsequent genug und nur in bestimmten Regionen, Wiedervermietungsmieten liegen oftmals weiterhin über der festgesetzten Obergrenze und Verstöße können nicht konsequent verfolgt und geahndet werden. Daher fordert Campusgrün folgende Aspekte zur Verbesserung der Mietpreisbremse:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Berechnung der Mietspiegel ändern: Anzahl der vorangegangenen Jahre erhöhen, die für die Abbildung der Mietentwicklung in den Mietspiegeln ausschlaggebend sind</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schonzeitraum verlängern, in dem keine Mietsteigerungen möglich sind und gleichzeitig Erhöhungsmöglichkeiten verringern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Umlegung von Modernisierungskosten begrenzen, indem darauffolgende Mieterhöhungen nur im Rahmen ortsüblicher Vergleichsmieten erfolgen dürfen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verstöße als Ordnungswidrigkeit ahnden und den Zeitraum für Rückzahlungen auf den Beginn des Mietverhältnisses erweitern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Auskunftspflichten über Errechnung der Miete von Vermieter*innen gegenüber Mieter*innen einführen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Schluss mit Spekulationen – ökologisches, nachhaltiges und sozial-verträgliches Bauen statt leeren Wohnflächen! </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben steigender Mieten stellt auch fehlender Wohnraum ein Problem dar: Das Angebot kommt der Nachfrage in den Städten nicht hinterher. Für eine Trendwende ist es ausschlaggebend, dass sich Leerstand und Nichtbebauung nicht mehr lohnen, damit potentielle Wohnflächen nicht als Spekulationsobjekte missbraucht werden. Dort, wo nur noch wenig Fläche zur Verfügung steht, können Nachverdichtungen Umwidmungen von leerstehenden Gewerbeflächen und experimentelle Wohnformen als Nutzung urbaner Nischen auch auf ökologische und nachhaltige Weise Wohnraummangel entgegenwirken. Es müssen Regelungen für Neubauten, Nachverdichtungen und Sanierungen geschaffen werden, die darauf hinwirken, dass der zur Verfügung stehenden Raum ökologisch, energiebewusst und bedarfsorientiert genutzt wird und Nichtbebauung von Flächen sowie Leerstand von Gebäuden sanktioniert. Campusgrün fordert daher:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Baulandsteuer bei der Nichtbebauung von Wohnflächen einführen, zusätzlich zu der bereits von Campusgrün geforderten Steuer auf Leerstand</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stufentarife bei der Grunderwerbssteuer einführen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Reformierung der Grundsteuer hin zur Bodenwertsteuer</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nachverdichtungen wie Dachaufstockungen an ökologisch sinnvollen Orten steuerlich begünstigen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gesetzliche Regelungen zur Verringerung des Flächenbedarfs, die zur Schaffung der notwenigen Wohneinheiten führen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung von Räumen und Abbau von Hürden für Wohnprojekte, experimentelle Wohnkonzepte und forschendes Wohnen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Förderung bezahlbaren Wohnens</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben einer verschärften Mietpreisbremse und der Unterbindung von Immobilienspekulationen benötigt es vor allem auch sozialen Wohnungsbau und Wohnungsbau im Sektor der niedrigen Mieten, , um den Bedarf an bezahlbaren Wohnraum für alle zu decken. Personen mit niedrigem Einkommen sind häufig auf sozialen Wohnungsbau angewiesen. Studierende sind zusätzlich noch auf ausreichende und mit Bafög bezahlbare Wohnraumplätze, sowie auf eine angemessene BAföG-Wohnraumpauschale angewiesen, beides ist momentan nicht gegeben. Daher fordert Campusgrün:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung des sozialen Wohnungsbaus ausweiten, für eine ausreichende Finanzierung über den Bund ist hier eine Grundgesetzänderung notwendig</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung von experimentellen und forschenden Wohnkonzepten die den Flächenbedarf unserer aktuellen Wohngewohnheiten überdenken</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Investitionszuschüsse bei der Bereitstellung (Umbau, Neubau) von Wohnungen im Sektor der niedrigen Mieten und zu Wohnungsbaugenossenschaften</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zusätzliche Bezuschussung der Sanierung und des Neubaus von Wohnheimplätzen über den Bund</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Orientierung der BAföG-Wohnraumpauschale an lokalen Mietspiegeln</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb unterstützen wir die Aktionen des Protestbündnis Lernfarbiken… meutern! und anderen potenziellen Mitstreiter*innen zu Beginn des neuen Semesters, die sich neben der bedarfsgerechten Finanzierung der Hochschulen, unsere Forderungen für eine funktionierende Mietpreisbremse und ein eltern-, alters- und semesterunabhängiges bedarfsdeckendes BAföG stark machen.<br><br>
4. Gemeinsamer Kampf für bezahlbaren Wohnraum – Solidarität mit Hausbesetzungen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die aktuellen Hausbesetzungen in Berlin machen noch einmal verstärkt auf die problematische Situation des Wohnungsmarkts - nicht nur in Berlin - aufmerksam. Die Mieten steigen trotz gesetzlicher Mietpreisbremse immer weiter an. Campusgrün schließt sich daher der Solidaritätserklärung der GRÜNEN JUGEND an: Der politische Skandal sind nicht die Hausbesetzungen, sondern die immer weiter steigenden - kaum noch bezahlbaren – Mieten (1).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1)<a href="https://www.neues-deutschland.de/artikel/1089113.kampf-gegen-mietenwahnsinn-gruene-streiten-ueber-hausbesetzungen.html">https://www.neues-deutschland.de/artikel/1089113.kampf-gegen-mietenwahnsinn-gruene-streiten-ueber-hausbesetzungen.html<br>
(</a>2)<a href="http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/10511312.html">http://www.campusgruen.de/themen/beschluesse/10511312.html</a></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Jun 2018 12:09:38 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>EIL-A6NEU3: We want you(r): Wohnraum!</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5402</link>
                        <author>Bundesvorstand Campusgrün (beschlossen am: 01.06.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5402</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte sieht im Artikel 25 – „Recht auf einen angemessenen Lebensstandard“ für jeden Menschen das Recht auf eine Wohnung vor. Wir fordern, dass dieses Recht ernst genommen wird und jeder Mensch lebenswerten Wohnraum zur Verfügung hat.In den meisten Städten in Deutschland ist das Thema Wohnen jedoch zu einer existentiellen Frage geworden. Personen mit niedrigen und mittleren Einkommen leiden darunter, dazu gehören meistens auch Studierende. Neben finanziellen Einschränkungen spielen oft soziale Merkmale eine Rolle, aufgrund dessen bestimmte Personengruppen bei der Wohnungssuche benachteiligt werden. Im studentischen Milieus sind dies oftmals ausländische Studierende, die während der Wohnungssuche diskriminiert werden. Neben einer Erhöhung, Ausweitung und Anpassung der BAföG-Leistungen an lokale Gegebenheiten fordert Campusgrün weitere Verschärfungen und Etablierung von Instrumenten, um die Verteuerung von Wohnraum und den Wohnungsmangel zu bekämpfen, damit Wohnraum wieder mehr an die Wohnbedürfnisse von Menschen auszurichten. Zusätzlich zu dem Beschluss „Wohnungsnot bekämpfen – Günstigen Wohnraum schaffen!“ aus dem Jahr 2013 sieht Campusgrün folgenden Handlungsbedarf:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. Verschärfung der Mietpreisbremse</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die momentane Form der Mietpreisbremse hat sich überwiegend als wirkungslos und ineffektiv erwiesen: Sie greift nicht konsequent genug und nur in bestimmten Regionen, Wiedervermietungsmieten liegen oftmals weiterhin über der festgesetzten Obergrenze und Verstöße können nicht konsequent verfolgt und geahndet werden. Daher fordert Campusgrün folgende Aspekte zur Verbesserung der Mietpreisbremse:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Berechnung der Mietspiegel ändern: Anzahl der vorangegangenen Jahre erhöhen, die für die Abbildung der Mietentwicklung in den Mietspiegeln ausschlaggebend sind</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schonzeitraum verlängern, in dem keine Mietsteigerungen möglich sind und gleichzeitig Erhöhungsmöglichkeiten verringern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Umlegung von Modernisierungskosten begrenzen, indem darauffolgende Mieterhöhungen nur im Rahmen ortsüblicher Vergleichsmieten erfolgen dürfen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verstöße als Ordnungswidrigkeit ahnden und den Zeitraum für Rückzahlungen auf den Beginn des Mietverhältnisses erweitern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Auskunftspflichten über Errechnung der Miete von Vermieter*innen gegenüber Mieter*innen einführen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Schluss mit Spekulationen – ökologisches, nachhaltiges und sozial-verträgliches Bauen statt leeren Wohnflächen! </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben steigender Mieten stellt auch fehlender Wohnraum ein Problem dar: Das Angebot kommt der Nachfrage in den Städten nicht hinterher. Für eine Trendwende ist es ausschlaggebend, dass sich Leerstand und Nichtbebauung nicht mehr lohnen, damit potentielle Wohnflächen nicht als Spekulationsobjekte missbraucht werden. Dort, wo nur noch wenig Fläche zur Verfügung steht, können Nachverdichtungen Umwidmungen von leerstehenden Gewerbeflächen und experimentelle Wohnformen als Nutzung urbaner Nischen auch auf ökologische und nachhaltige Weise Wohnraummangel entgegenwirken. Es müssen Regelungen für Neubauten, Nachverdichtungen und Sanierungen geschaffen werden, die darauf hinwirken, dass der zur Verfügung stehenden Raum ökologisch, energiebewusst und bedarfsorientiert genutzt wird und Nichtbebauung von Flächen sowie Leerstand von Gebäuden sanktioniert. Campusgrün fordert daher:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Baulandsteuer bei der Nichtbebauung von Wohnflächen einführen, zusätzlich zu der bereits von Campusgrün geforderten Steuer auf Leerstand</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stufentarife bei der Grunderwerbssteuer einführen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Reformierung der Grundsteuer hin zur Bodenwertsteuer</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nachverdichtungen wie Dachaufstockungen an ökologisch sinnvollen Orten steuerlich begünstigen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gesetzliche Regelungen zur Verringerung des Flächenbedarfs, die zur Schaffung der notwenigen Wohneinheiten führen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung von Räumen und Abbau von Hürden für Wohnprojekte, experimentelle Wohnkonzepte und forschendes Wohnen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Förderung bezahlbaren Wohnens</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben einer verschärften Mietpreisbremse und der Unterbindung von Immobilienspekulationen benötigt es vor allem auch sozialen Wohnungsbau und Wohnungsbau im Sektor der niedrigen Mieten, , um den Bedarf an bezahlbaren Wohnraum für alle zu decken. Personen mit niedrigem Einkommen sind häufig auf sozialen Wohnungsbau angewiesen. Studierende sind zusätzlich noch auf ausreichende und mit Bafög bezahlbare Wohnraumplätze, sowie auf eine angemessene BAföG-Wohnraumpauschale angewiesen, beides ist momentan nicht gegeben. Daher fordert Campusgrün:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung des sozialen Wohnungsbaus ausweiten, für eine ausreichende Finanzierung über den Bund ist hier eine Grundgesetzänderung notwendig</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung von experimentellen und forschenden Wohnkonzepten die den Flächenbedarf unserer aktuellen Wohngewohnheiten überdenken</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Investitionszuschüsse bei der Bereitstellung (Umbau, Neubau) von Wohnungen im Sektor der niedrigen Mieten und zu Wohnungsbaugenossenschaften</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zusätzliche Bezuschussung der Sanierung und des Neubaus von Wohnheimplätzen über den Bund</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Orientierung der BAföG-Wohnraumpauschale an lokalen Mietspiegeln</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb unterstützen wir die Aktionen des Protestbündnis Lernfarbiken… meutern! und anderen potenziellen Mitstreiter*innen zu Beginn des neuen Semesters, die sich neben der bedarfsgerechten Finanzierung der Hochschulen, unsere Forderungen für eine funktionierende Mietpreisbremse und ein eltern-, alters- und semesterunabhängiges bedarfsdeckendes BAföG in Höhe von 840€ stark machen.<br><br>
4. Gemeinsamer Kampf für bezahlbaren Wohnraum – Solidarität mit Hausbesetzungen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die aktuellen Hausbesetzungen in Berlin machen noch einmal verstärkt auf die problematische Situation des Wohnungsmarkts - nicht nur in Berlin - aufmerksam. Die Mieten steigen trotz gesetzlicher Mietpreisbremse immer weiter an. Campusgrün schließt sich daher der Solidaritätserklärung der GRÜNEN JUGEND an: Der politische Skandal sind nicht die Hausbesetzungen, sondern die immer weiter steigenden - kaum noch bezahlbaren – Mieten (1).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1)<a href="https://www.neues-deutschland.de/artikel/1089113.kampf-gegen-mietenwahnsinn-gruene-streiten-ueber-hausbesetzungen.html">https://www.neues-deutschland.de/artikel/1089113.kampf-gegen-mietenwahnsinn-gruene-streiten-ueber-hausbesetzungen.html</a></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Jun 2018 11:44:05 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2NEU3: Campusgrüne Visionen für supranationale Hochschulen (Angenommen)</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5401</link>
                        <author>Bundesvorstand Campusgrün (beschlossen am: 01.05.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5401</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nationalstaaten offenbaren sich immer mehr als ein Konstrukt der Vergangenheit,<br>
das vielen aktuellen und zukünftigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufgaben nicht mehr gerecht wird. Für die heutigen global relevanten Probleme und Zukunftsfragen wie Klimakrise, Digitalisierung, demografischer Wandel, deregulierter globaler Finanzmarkt und mächtige internationale Großkonzerne bei gleichzeitig nationalistischen und illiberalen Backlashs braucht es auch im akademischen Betrieb eine Antwort über eine wertebasierte Forschung und Lehre u.a. auch auf europäischer Ebene. Es muss überlegt werden in welcher Form sinnvoll auf staatenübergreifender Ebene Wissenschaftsfreiheit, kritische Forschung und Ethik in der Wissenschaft und eine demokratische, emanzipatorische und nachhaltige Hochschullandschaft vorangetrieben werden kann. Möglicherweise können Hochschulen auf europäischer und perspektivisch auch auf globaler Ebene dazu führen, eine Wahrnehmung zwischenmenschlicher Gemeinschaft, die nicht auf Nationalitäten beruht, und strukturschwache Standorte zu fördern und zur Demokratie- und Rechtsstaatlichkeitsförderung beizutragen.<br><br>
Folgende Aspekte sind dabei für Campusgrün für supranationale Hochschulen essentiell:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Hochschulen als Verbund aus unterschiedlichen Standorten</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Wertebasierte emanzipatorische Forschung und Lehre, d.h. z.B. ohne Rüstungsforschung</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Hochschulen mit demokratischer Mitbestimmung</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Solidarische Finanzierung (z.B. aus dem EU-Haushalt) </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Einbindung strukturschwacher Regionen für die Standorte</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Zugangsfreie Hochschule, d.h. ohne Studiengebühren und diskriminierende Zulassungsverfahren, damit keine Eliten-Hochschulen entstehen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Nachhaltige Hochschulen in der Lehre, der Forschung und im Betrieb </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Der Gleichstellung und Inklusion verpflichtet </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Ermöglichung des Studierens an unterschiedlichen Standorten </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Beinhaltung von Studienabschnitten, die sich mit supranationaler Geschichte, Kulturen und Politik befassen </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Bedarfsgerechte Grundfinanzierung, d.h. keine „Leuchtturmfinanzierung“ </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Hochschulen ohne prekären Arbeitsbedingungen</strong></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Jun 2018 11:35:03 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2NEU2: Campusgrüne Visionen für supranationale Universitäten</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5400</link>
                        <author>Bundesvorstand Campusgrün (beschlossen am: 01.05.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5400</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nationalstaaten offenbaren sich immer mehr als ein Konstrukt der Vergangenheit,<br>
das vielen aktuellen und zukünftigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufgaben nicht mehr gerecht wird. Für die heutigen global relevanten Probleme und Zukunftsfragen wie Klimakrise, Digitalisierung, demografischer Wandel, deregulierter globaler Finanzmarkt und mächtige internationale Großkonzerne bei gleichzeitig nationalistischen und illiberalen Backlashs braucht es auch im akademischen Betrieb eine Antwort über eine wertebasierte Forschung und Lehre u.a. auch auf europäischer Ebene. Es muss überlegt werden in welcher Form sinnvoll auf staatenübergreifender Ebene Wissenschaftsfreiheit, kritische Forschung und Ethik in der Wissenschaft und eine demokratische, emanzipatorische und nachhaltige Hochschullandschaft vorangetrieben werden kann. Möglicherweise können Universitäten auf europäischer und perspektivisch auch auf globaler Ebene dazu führen, eine Wahrnehmung zwischenmenschlicher Gemeinschaft, die nicht auf Nationalitäten beruht, und strukturschwache Standorte zu fördern und zur Demokratie- und Rechtsstaatlichkeitsförderung beizutragen.<br><br>
Folgende Aspekte sind dabei für Campusgrün für supranationale Universitäten essentiell:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Universitäten als Verbund aus unterschiedlichen Standorten</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Wertebasierte emanzipatorische Forschung und Lehre, d.h. z.B. ohne Rüstungsforschung</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Universitäten mit demokratischer Mitbestimmung</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Solidarische Finanzierung (z.B. aus dem EU-Haushalt) </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Einbindung strukturschwacher Regionen für die Standorte</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Zugangsfreie Universitäten, d.h. ohne Studiengebühren und diskriminierende Zulassungsverfahren, damit keine Eliten-Universitäten entstehen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Nachhaltige Universitäten in der Lehre, der Forschung und im Betrieb </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Der Gleichstellung und Inklusion verpflichtet </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Ermöglichung des Studierens an unterschiedlichen Standorten </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Beinhaltung von Studienabschnitten, die sich mit supranationaler Geschichte, Kulturen und Politik befassen </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Bedarfsgerechte Grundfinanzierung, d.h. keine „Leuchtturmfinanzierung“ </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Universitäten ohne prekären Arbeitsbedingungen</strong></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Jun 2018 10:57:34 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2NEU: Campusgrüne Visionen für Europa-Universitäten</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5398</link>
                        <author>Bundesvorstand Campusgrün (beschlossen am: 01.05.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5398</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nationalstaaten offenbaren sich immer mehr als ein Konstrukt der Vergangenheit,<br>
das vielen aktuellen und zukünftigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufgaben nicht mehr gerecht wird. Für die heutigen global relevanten Probleme und Zukunftsfragen wie Klimakrise, Digitalisierung, demografischer Wandel, deregulierter globaler Finanzmarkt und mächtige internationale Großkonzerne bei gleichzeitig nationalistischen und illiberalen Backlashs braucht es auch im akademischen Betrieb eine Antwort über eine wertebasierte Forschung und Lehre u.a. auch auf europäischer Ebene. Es muss überlegt werden in welcher Form sinnvoll auf staatenübergreifender Ebene Wissenschaftsfreiheit, kritische Forschung und Ethik in der Wissenschaft und eine demokratische, emanzipatorische und nachhaltige Hochschullandschaft vorangetrieben werden kann. Möglicherweise können Universitäten auf europäischer und perspektivisch auch auf globaler Ebene dazu führen, eine Wahrnehmung zwischenmenschlicher Gemeinschaft, die nicht auf Nationalitäten beruht, und strukturschwache Standorte zu fördern und zur Demokratie- und Rechtsstaatlichkeitsförderung beizutragen.<br><br>
Folgende Aspekte sind dabei für Campusgrün für supranationale Universitäten essentiell:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Universitäten als Verbund aus unterschiedlichen Standorten</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Wertebasierte emanzipatorische Forschung und Lehre, d.h. z.B. ohne Rüstungsforschung</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Universitäten mit demokratischer Mitbestimmung</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Solidarische Finanzierung (z.B. aus dem EU-Haushalt) </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Einbindung strukturschwacher Regionen für die Standorte</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Zugangsfreie Universitäten, d.h. ohne Studiengebühren und diskriminierende Zulassungsverfahren, damit keine Eliten-Universitäten entstehen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Nachhaltige Universitäten in der Lehre, der Forschung und im Betrieb </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Der Gleichstellung und Inklusion verpflichtet </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Ermöglichung des Studierens an unterschiedlichen Standorten </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Beinhaltung von Studienabschnitten, die sich mit supranationaler Geschichte, Kulturen und Politik befassen </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Bedarfsgerechte Grundfinanzierung, d.h. keine „Leuchtturmfinanzierung“ </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Universitäten ohne prekären Arbeitsbedingungen</strong></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Jun 2018 10:46:30 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SOÄA1NEU: Änderung der Schiedsgerichtsordnung (Angenommen)</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/Aenderung_der_Schiedsgerichtsordnung-11150</link>
                        <author>Emily Braum (Campus Grün Landau)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/Aenderung_der_Schiedsgerichtsordnung-11150</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Einfügen des §1(1) in die Schiedsgerichtszuordnung (nach Satz 4):</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In das Schiedsgericht müssen Personen aus mindestens drei Hochschulgruppen gewählt werden, wovon maximal zwei Personen der selben Hochschulgruppe angehörig sein dürfen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die momentane Regelung könnte dazu führen, dass über 50% des Bundesschiedsgerichtes in einem Fall befangen sind und nur bis zu einer Person des Schiedsgericht entscheidungsfähig bzw. entscheidungsberechtigt ist. Das sehen wir problematisch. Wir sehen generell eine überproportionale Stimmervergabe zu Gunsten eines Standortes als problematisch.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Jun 2018 10:18:46 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1NEU3: GEGEN JEDEN ANTISEMITISMUS  - Benennen, Erforschen, Bekämpfen (Angenommen)</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/GEGEN_JEDEN_ANTISEMITISMUS__-_Benennen_Erforschen_Bekaempfen-9788</link>
                        <author>Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/GEGEN_JEDEN_ANTISEMITISMUS__-_Benennen_Erforschen_Bekaempfen-9788</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Antisemitismus ist auch im Jahr 2018 ein Thema mit schockierender Aktualität. Kippa tragende Personen werden in deutschen Städten auf offener Straße angegriffen. Ein Zustand, der niemals wieder als Normalität akzeptiert werden darf und dem gerade deshalb immer wieder mit Empörung und Widerstand begegnet werden muss. Allerdings beginnt Antisemitismus nicht erst dann, wenn vermeintlich als Jüd*innen identifizierte Personen auf offener Straße körperlich angegriffen, Synagogen attackiert oder jüdische Friedhöfe geschändet werden. Antisemitismus beginnt bereits bei verbalen Entgleisungen am Stammtisch, unter Freund*innen oder in der Schule. Im Folgenden soll daher zunächst versucht werden eine Begriffsklärung in Form einer Arbeitsdefinition von &quot;Antisemitismus&quot; zu geben, auf welche sich dieser Antrag auch im Weiteren beziehen wird:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Arbeitsdefinition &quot;Antisemitismus&quot;:</strong><br>
&quot;Der Antisemitismus ist eine bestimmte Wahrnehmung von Jüd*innen, die sich als Hass gegenüber Jüd*innen ausdrücken kann. Der Antisemitismus richtet sich in Wort oder Tat gegen jüdische oder nichtjüdische Einzelpersonen und / oder deren Eigentum, sowie gegen jüdische Gemeindeinstitutionen oder religiöse Einrichtungen. Darüber hinaus kann auch der Staat Israel, der dabei als jüdisches Kollektiv verstanden wird, Ziel solcher Angriffe sein. Oft enthalten antisemitische Äußerungen die Anschuldigung, die Jüd*innen betrieben eine gegen die Menschheit gerichtete Verschwörung und seien dafür verantwortlich, dass „die Dinge nicht richtig laufen“. Der Antisemitismus manifestiert sich in Wort, Schrift und Bild sowie in anderen Handlungsformen, er benutzt negative Stereotype und unterstellt negative Charakterzüge. (...) Antisemitische Diskriminierung besteht darin, dass Jüd*innen Möglichkeiten oder Leistungen vorenthalten werden, die anderen Menschen zur Verfügung stehen.&quot; (IHRA &quot;Arbeitsdefinition Antisemitismus&quot;[1])</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antisemitismus an Schulen</strong><br>
Antisemitismus ist an deutschen Schulen nicht erst seit den jüngsten Berliner Vorfällen ein gravierendes Problem. Bekannt ist es auch den Verantwortlichen - Schulleiter*innen, Schulämtern etc. - schon lange. Warum wird dann so lange trotzdem nichts unternommen? Oft besteht die Antwort auf diese Frage darin zu sagen, Schulen würden deshalb häufig so lange wegschauen, weil sie nicht stigmatisiert werden wollten.[2] Allerdings ist wegschauen und die Verantwortung von sich weisen kein Weg, Antisemitismus zu bekämpfen. Campusgrün fordert daher, dass Antisemitismus auch an Schulen endlich konsequent bekämpft wird . Dies ist nur durch einen deutlichen Ausbau von sensibilisierenden Aus- und Fortbildungen und mehr Zeit im Klassenzimmer und an Lernorten außerhalb der Schule möglich. Hierfür braucht es endlich vernünftige Betreuungsschlüssel, was bedeutet, dass deutlich mehr Geld in Schulen investiert werden muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Grundlegende Verbesserungen in der Lehramtsausbildung</strong><br>
Um Antisemitismus an Schulen wirklich bekämpfen zu können, muss allerdings auch die Lehramtsausbildung in diesem Bereich verbessert werden: &quot;Die Forderung, daß Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung. Sie geht so sehr jeglicher anderen voran, daß ich weder glaube, sie begründen zu müssen noch zu sollen.&quot;[3] Die bereits 1971 von Theodor W. Adorno formulierte Forderung tatsächlich umzusetzen, bedeutet auch, die Lehramtsausbildung grundlegend zu verbessern. Campusgrün fordert daher, dass die Geschichte des Nationalsozialismus und der Shoah ein wichtiger Bestandteil jeder Lehramtsausbildung sein sollte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forschung und Lehre: weiterhin gravierende Lücken</strong><br>
Leider bleiben diese Themen nicht nur in der Lehramtsausbildung (nahezu) vollkommen unbehandelt. Die Erforschung von Antisemitismus und eine Auseinandersetzung mit der Shoah haben in den meisten regulären Lehrveranstaltungen kaum einen Raum. Insbesondere eine Behandlung der Realgeschichte findet (fast) nie statt. Auch wenn die Förderungen von Forschungsvorhaben in diesen Bereichen in der jüngsten Vergangenheit bereits verbessert wurde, ist insbesondere die Situation von Forscher*innen nach der Promotion in diesem Bereich weiterhin äußerst prekär. [10] Campusgrün schließt sich daher der Forderung an, die Forschung in diesen Bereichen zu sichern, indem eine bessere Perspektive für Wissenschaftler*innen geschaffen wird. Darüber hinaus fehlt eine dauerhafte Beschäftigung mit Antisemitismus, welche diesen nicht nur als ein Ressentiment oder Relikt der Vergangenheit versteht, sondern diesen als ein Moment gegenwärtiger Vergesellschaftung erkennt. CampusGrün fordert daher die Einrichtung von diesem Thema gewidmeten Lehrstühlen.[4]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Israel - “Why do Jews need a land of their own?”</strong>[5]<br>
Der moderne Antisemitismus richtet sich nicht selten insbesondere gegen den Staat Israel. Immer wieder wird von verschiedenen Seiten versucht, die Existenz des Staates Israel zu delegitimieren. Angefangen dabei, dass die Staatsgründung bereits “unrechtmäßig” gewesen sei, gefolgt von der Darstellung, Israel sei der autoritäre und rassistische Staat schlechthin, bis hin zu Behauptungen, welche Israel als einen “Apartheidstaat” verunglimpfen. Dabei ist gerade Israel die einzige noch funktionierende Demokratie im Nahen Osten. Völlig außer Acht gelassen wird von solchen selbsternannten “Kritiker*innen” ebenfalls, dass Israel der einzige Staat ist, dessen Existenz offen von Vernichtungsdrohungen real gefährdet ist.[6] Darüber hinaus wird auch die historische Situation und Prekarität der Lebensbedingungen von Jüd*innen nicht berücksichtigt. Jüd*innen werden seit Jahrhunderten weltweit verfolgt und als “Sündenbock” für die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Probleme verantwortlich gemacht. Die millionenfache, industrielle Ermordung der Jüd*innen durch die Nazis in Europa und das lange Wegschauen der übrigen Staaten der sogenannten Weltgemeinschaft haben gezeigt, dass das Leben der Jüd*innen in keinem der existierenden Staaten gesichert ist. Umso verheerender ist es, dass Jüd*innen heute gerade dort am stärksten bedroht werden, wo sie sich am sichersten wähnten – in Israel. Wir als Bundesverband Campusgrün verurteilen daher insbesondere auch den auf Israel bezogenen Antisemitismus in jeglicher Form. Campusgrün versteht sich als solidarisch mit Israel, was bedeutet, das dessen Recht auf Existenz und Selbstverteidigung außer Frage steht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Doppelstandards im Umgang mit Israel</strong><br>
Wenn es um Israel geht, sind auch Doppelstandards oft auf der Tagesordnung. In vielen politischen, gesellschaftlichen und insbesondere medialen Kontexten wird der Staat Israel häufig anders beurteilt oder behandelt als andere Staaten. Wenn es um sozio-ökonomische Ungleichheit geht, wird Israel sogar als &quot;Apartheidstaat&quot; bezeichnet. Das Problem ist dabei nicht die Kritik, an einzelnen Amts-/Staatshandlungen, sondern die generalisierende Perspektive und die Beschränkung dieser Kritik auf den Staat Israel. Häufig wird auch die ökonomische bzw. soziale Ungleichheit von Personengruppen in Israel kritisiert (das Einkommen der israelischen Bevölkerung ist gleichmäßiger verteilt als das in Großbritannien, China und den USA[7]), ohne beispielsweise jemals die Situation von pakistanischen Gastarbeiter*innen in Dubai oder die von 190 Millionen Kinder, welche weltweit in Staaten wie dem Sudan unter schlimmsten Bedingungen arbeiten müssen[8], öffentlich zu problematisieren.<br>
Auch in der medialen wie auch in der institutionellen Landschaft des öffentlichen Lebens, erfährt Israel “Sonderbehandlungen”, die man nur als Doppelstandards begreifen kann. Während in der UN im Jahr 20 Resolutionen verabschiedet werden, die “Menschenrechtsverletzungen” in Israel rügen, wurde nur eine Resolution verabschiedet, welche Menschenrechtsverletzungen in Nordkorea rügt. Die WHO schafft es sogar Israel, als einzig namentlich genannten Land, in Berichten die Verletzung von Gesundheitsrechten vorzuwerfen. Israel ist darüber hinaus der einzige Staat in der UN, dem von anderen Mitgliedstaaten das Existenzrecht abgesprochen wird[9].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Keine Zusammenarbeit mit BDS - sogenannten Antizionismus entlarven!</strong><br>
Der ideologisch motivierte und auf die Delegitimierung Israels ausgerichtete Geschichtsrevisionismus und die Zusammenhangsverkürzungen der BDS-Bewegung sind als solche klar zu benennen und zu verurteilen. Jegliche Zusammenarbeit mit BDS ist daher abzulehnen. Grüne Hochschulgruppen unterstützen BDS nicht; weder in Form von Mitgliedschaften, noch dadurch, BDS-Funktionär*innen eine Bühne an Hochschulen zu bieten.Grüne Hochschulgruppen und ihre Mitglieder verweigern sich der politischen Zusammenarbeit mit Funktionär*innen und Aktivist*innen des BDS. Grüne Hochschulgruppen wirken auf die Verhinderung oder zumindest die kritische Begleitung BDS propagierender Veranstaltungen an Hochschulen hin. Dies gilt auch für BDS ideologisch nahestehende Veranstaltungen wie die &quot;Israeli Apartheid Week&quot; und Organisationen, die unter einem anderen Namen als &quot;BDS&quot; dieselben Ziele verfolgen, wie z.B. PACBI (Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen:</strong><br>
Im Folgenden werden die im Antrag erhaltenen Forderungen noch einmal zusammengefasst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Campusgrün fordert, dass Antisemitismus auch an Schulen endlich konsequent bekämpft wird. Dies ist nur durch einen Ausbau von sensibilisierenden Aus- und Fortbildungen und mehr Zeit im Klassenzimmer und an Lernorten außerhalb der Schule möglich. Hierfür braucht es endlich vernünftige Betreuungsschlüssel, was bedeutet, dass deutlich mehr Geld in Schulen investiert werden muss.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Campusgrün fordert, dass die Geschichte des Nationalsozialismus und der Shoah ein wichtiger Bestandteil jeder Lehramtsausbildung sein sollte.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Campusgrün fordert die Einrichtung von Lehrstühlen, die der Erforschung von Antisemitismus als Moment gegenwärtiger Vergesellschaftung gewidmet sind.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Campusgrün schließt sich der Forderung an, die Forschung in den Bereichen Erforschung von Antisemitismus und Geschichte des Nationalsozialismus und der Shoah zu sichern, u.a. indem eine bessere Perspektive für Wissenschaftler*innen geschaffen wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Grüne Hochschulgruppen unterstützen BDS nicht; weder in Form von Mitgliedschaften, noch dadurch, BDS-Funktionär*innen eine Bühne an Hochschulen zu bieten. Grüne Hochschulgruppen und ihre Mitglieder verweigern sich der politischen Zusammenarbeit mit Funktionär*innen und Aktivist*innen des BDS. Grüne Hochschulgruppen wirken auf die Verhinderung oder zumindest die kritische Begleitung BDS propagierender Veranstaltungen an Hochschulen hin.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir als Bundesverband Campusgrün verurteilen daher insbesondere auch den auf Israel bezogenen Antisemitismus in jeglicher Form. Campusgrün versteht sich als solidarisch mit Israel, was somit auch bedeutet, das dessen Recht auf Existenz und Selbstverteidigung außer Frage steht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>________________<br>
[1] IHRA &quot;Arbeitsdefinition Antisemitismus&quot;, ausführliche Definition unter: <a href="https://european-forum-on-antisemitism.org/definition-of-antisemitism/deutsch-german">https://european-forum-on-antisemitism.org/definition-of-antisemitism/deutsch-german</a><br>
[2] <a href="http://www.fr.de/politik/meinung/kolumnen/antisemitismus-politischer-kindergarten-a-1482193">http://www.fr.de/politik/meinung/kolumnen/antisemitismus-politischer-kindergarten-a-1482193</a><br>
[3] Adorno, Theodor W.: Erziehung zur Mündigkeit, Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1. Auflage 1971<br>
[4] Mehr dazu: <a href="https://www.tagesspiegel.de/%E2%80%A6/hochschulen-gra%E2%80%A6/20954222.html">https://www.tagesspiegel.de/…/hochschulen-gra…/20954222.html</a><br>
[5] <a href="https://web.archive.org/web/20081231221421/http://www.sholom-aleichem.org/why_jews_need2.htm">https://web.archive.org/web/20081231221421/http://www.sholom-aleichem.org/why_jews_need2.htm</a><br>
[6] Mehr dazu: <a href="https://ajcberlin.org/sites/default/files/downloads/ajcisraelundderarabischisraelischekonflikt.pdf">https://ajcberlin.org/sites/default/files/downloads/ajcisraelundderarabischisraelischekonflikt.pdf</a><br>
[7] <a href="http://appsso.eurostat.ec.europa.eu/nui/show.do?wai=true&amp;dataset=ilc_di12">http://appsso.eurostat.ec.europa.eu/nui/show.do?wai=true&amp;dataset=ilc_di12</a><br>
[8] <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/menschenrechte/sklaverei/pwiemodernesklaverei100.html">https://www.planet-wissen.de/geschichte/menschenrechte/sklaverei/pwiemodernesklaverei100.html</a><br>
[9] <a href="https://ajcberlin.org/de/media/meinungen/schaendlich-10-faelle-denen-israel-anders-behandelt-wird">https://ajcberlin.org/de/media/meinungen/schaendlich-10-faelle-denen-israel-anders-behandelt-wird<br>
[10] Dies ist nicht nur in der Antisemitismusforschung der Fall, sondern auch in anderen Feldern der Wissenschaft, welche sich der kritischen Forschung verschrieben haben.</a><br><a href="https://ajcberlin.org/de/media/meinungen/schaendlich-10-faelle-denen-israel-anders-behandelt-wird">[11] nicht jüdisch: z.B. können auch Personen mit israelischer Staatsbürgerschaft im Fall von antiisraelischem Antisemitismus betreoffen sein.</a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Begründung ist im Antrag enthalten und erfolgt noch einmal mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Jun 2018 20:49:23 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1NEU2: GEGEN JEDEN ANTISEMITISMUS  - Benennen, Erforschen, Bekämpfen</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5395</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5395</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Antisemitismus ist auch im Jahr 2018 ein Thema mit schockierender Aktualität. Kippa tragende Personen werden in deutschen Städten auf offener Straße angegriffen. Ein Zustand, der niemals wieder als Normalität akzeptiert werden darf und dem gerade deshalb immer wieder mit Empörung und Widerstand begegnet werden muss. Allerdings beginnt Antisemitismus nicht erst dann, wenn vermeintlich als Jüd*innen identifizierte Personen auf offener Straße körperlich angegriffen, Synagogen attackiert oder jüdische Friedhöfe geschändet werden. Antisemitismus beginnt bereits bei verbalen Entgleisungen am Stammtisch, unter Freund*innen oder in der Schule. Im Folgenden soll daher zunächst versucht werden eine Begriffsklärung in Form einer Arbeitsdefinition von &quot;Antisemitismus&quot; zu geben, auf welche sich dieser Antrag auch im Weiteren beziehen wird:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Arbeitsdefinition &quot;Antisemitismus&quot;:</strong><br>
&quot;Der Antisemitismus ist eine bestimmte Wahrnehmung von Jüd*innen, die sich als Hass gegenüber Jüd*innen ausdrücken kann. Der Antisemitismus richtet sich in Wort oder Tat gegen jüdische oder nichtjüdische Einzelpersonen und / oder deren Eigentum, sowie gegen jüdische Gemeindeinstitutionen oder religiöse Einrichtungen. Darüber hinaus kann auch der Staat Israel, der dabei als jüdisches Kollektiv verstanden wird, Ziel solcher Angriffe sein. Oft enthalten antisemitische Äußerungen die Anschuldigung, die Jüd*innen betrieben eine gegen die Menschheit gerichtete Verschwörung und seien dafür verantwortlich, dass „die Dinge nicht richtig laufen“. Der Antisemitismus manifestiert sich in Wort, Schrift und Bild sowie in anderen Handlungsformen, er benutzt negative Stereotype und unterstellt negative Charakterzüge. (...) Antisemitische Diskriminierung besteht darin, dass Jüd*innen Möglichkeiten oder Leistungen vorenthalten werden, die anderen Menschen zur Verfügung stehen.&quot; (IHRA &quot;Arbeitsdefinition Antisemitismus&quot;[1])</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antisemitismus an Schulen</strong><br>
Antisemitismus ist an deutschen Schulen nicht erst seit den jüngsten Berliner Vorfällen ein gravierendes Problem. Bekannt ist es auch den Verantwortlichen - Schulleiter*innen, Schulämtern etc. - schon lange. Warum wird dann so lange trotzdem nichts unternommen? Oft besteht die Antwort auf diese Frage darin zu sagen, Schulen würden deshalb häufig so lange wegschauen, weil sie nicht stigmatisiert werden wollten.[2] Allerdings ist wegschauen und die Verantwortung von sich weisen kein Weg, Antisemitismus zu bekämpfen. Campusgrün fordert daher, dass Antisemitismus auch an Schulen endlich konsequent bekämpft wird . Dies ist nur durch einen deutlichen Ausbau von sensibilisierenden Aus- und Fortbildungen und mehr Zeit im Klassenzimmer und an Lernorten außerhalb der Schule möglich. Hierfür braucht es endlich vernünftige Betreuungsschlüssel, was bedeutet, dass deutlich mehr Geld in Schulen investiert werden muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Grundlegende Verbesserungen in der Lehramtsausbildung</strong><br>
Um Antisemitismus an Schulen wirklich bekämpfen zu können, muss allerdings auch die Lehramtsausbildung in diesem Bereich verbessert werden: &quot;Die Forderung, daß Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung. Sie geht so sehr jeglicher anderen voran, daß ich weder glaube, sie begründen zu müssen noch zu sollen.&quot;[3] Die bereits 1971 von Theodor W. Adorno formulierte Forderung tatsächlich umzusetzen, bedeutet auch, die Lehramtsausbildung grundlegend zu verbessern. Campusgrün fordert daher, dass die Geschichte des Nationalsozialismus und der Shoah ein wichtiger Bestandteil jeder Lehramtsausbildung sein sollte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forschung und Lehre: weiterhin gravierende Lücken</strong><br>
Leider bleiben diese Themen nicht nur in der Lehramtsausbildung (nahezu) vollkommen unbehandelt. Die Erforschung von Antisemitismus und eine Auseinandersetzung mit der Shoah haben in den meisten regulären Lehrveranstaltungen kaum einen Raum. Insbesondere eine Behandlung der Realgeschichte findet (fast) nie statt. Auch wenn die Förderungen von Forschungsvorhaben in diesen Bereichen in der jüngsten Vergangenheit bereits verbessert wurde, ist insbesondere die Situation von Forscher*innen nach der Promotion in diesem Bereich weiterhin äußerst prekär. [10] Campusgrün schließt sich daher der Forderung an, die Forschung in diesen Bereichen zu sichern, indem eine bessere Perspektive für Wissenschaftler*innen geschaffen wird. Darüber hinaus fehlt eine dauerhafte Beschäftigung mit Antisemitismus, welche diesen nicht nur als ein Ressentiment oder Relikt der Vergangenheit versteht, sondern diesen als ein Moment gegenwärtiger Vergesellschaftung erkennt. CampusGrün fordert daher die Einrichtung von diesem Thema gewidmeten Lehrstühlen.[4]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Israel - “Why do Jews need a land of their own?”</strong>[5]<br>
Der moderne Antisemitismus richtet sich nicht selten insbesondere gegen den Staat Israel. Immer wieder wird von verschiedenen Seiten versucht, die Existenz des Staates Israel zu delegitimieren. Angefangen dabei, dass die Staatsgründung bereits “unrechtmäßig” gewesen sei, gefolgt von der Darstellung, Israel sei der autoritäre und rassistische Staat schlechthin, bis hin zu Behauptungen, welche Israel als einen “Apartheidstaat” verunglimpfen. Dabei ist gerade Israel die einzige noch funktionierende Demokratie im Nahen Osten. Völlig außer Acht gelassen wird von solchen selbsternannten “Kritiker*innen” ebenfalls, dass Israel der einzige Staat ist, dessen Existenz offen von Vernichtungsdrohungen real gefährdet ist.[6] Darüber hinaus wird auch die historische Situation und Prekarität der Lebensbedingungen von Jüd*innen nicht berücksichtigt. Jüd*innen werden seit Jahrhunderten weltweit verfolgt und als “Sündenbock” für die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Probleme verantwortlich gemacht. Die millionenfache, industrielle Ermordung der Jüd*innen durch die Nazis in Europa und das lange Wegschauen der übrigen Staaten der sogenannten Weltgemeinschaft haben gezeigt, dass das Leben der Jüd*innen in keinem der existierenden Staaten gesichert ist. Umso verheerender ist es, dass Jüd*innen heute gerade dort am stärksten bedroht werden, wo sie sich am sichersten wähnten – in Israel. Wir als Bundesverband Campusgrün verurteilen daher insbesondere auch den auf Israel bezogenen Antisemitismus in jeglicher Form. Campusgrün versteht sich als solidarisch mit Israel, was bedeutet, das dessen Recht auf Existenz und Selbstverteidigung außer Frage steht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Doppelstandards im Umgang mit Israel</strong><br>
Wenn es um Israel geht, sind auch Doppelstandards oft auf der Tagesordnung. In vielen politischen, gesellschaftlichen und insbesondere medialen Kontexten wird der Staat Israel häufig anders beurteilt oder behandelt als andere Staaten. Wenn es um sozio-ökonomische Ungleichheit geht, wird Israel sogar als &quot;Apartheidstaat&quot; bezeichnet. Das Problem ist dabei nicht die Kritik, an einzelnen Amts-/Staatshandlungen, sondern die generalisierende Perspektive und die Beschränkung dieser Kritik auf den Staat Israel. Häufig wird auch die ökonomische bzw. soziale Ungleichheit von Personengruppen in Israel kritisiert (das Einkommen der israelischen Bevölkerung ist gleichmäßiger verteilt als das in Großbritannien, China und den USA[7]), ohne beispielsweise jemals die Situation von pakistanischen Gastarbeiter*innen in Dubai oder die von 190 Millionen Kinder, welche weltweit in Staaten wie dem Sudan unter schlimmsten Bedingungen arbeiten müssen[8], öffentlich zu problematisieren.<br>
Auch in der medialen wie auch in der institutionellen Landschaft des öffentlichen Lebens, erfährt Israel “Sonderbehandlungen”, die man nur als Doppelstandards begreifen kann. Während in der UN im Jahr 20 Resolutionen verabschiedet werden, die “Menschenrechtsverletzungen” in Israel rügen, wurde nur eine Resolution verabschiedet, welche Menschenrechtsverletzungen in Nordkorea rügt. Die WHO schafft es sogar Israel, als einzig namentlich genannten Land, in Berichten die Verletzung von Gesundheitsrechten vorzuwerfen. Israel ist darüber hinaus der einzige Staat in der UN, dem von anderen Mitgliedstaaten das Existenzrecht abgesprochen wird[9].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Keine Zusammenarbeit mit BDS - sogenannten Antizionismus entlarven!</strong><br>
Der ideologisch motivierte und auf die Delegitimierung Israels ausgerichtete Geschichtsrevisionismus und die Zusammenhangsverkürzungen der BDS-Bewegung sind als solche klar zu benennen und zu verurteilen. Jegliche Zusammenarbeit mit BDS ist daher abzulehnen. Grüne Hochschulgruppen unterstützen BDS nicht; weder in Form von Mitgliedschaften, noch dadurch, BDS-Funktionär*innen eine Bühne an Hochschulen zu bieten.Grüne Hochschulgruppen und ihre Mitglieder verweigern sich der politischen Zusammenarbeit mit Funktionär*innen und Aktivist*innen des BDS. Grüne Hochschulgruppen wirken auf die Verhinderung oder zumindest die kritische Begleitung BDS propagierender Veranstaltungen an Hochschulen hin. Dies gilt auch für BDS ideologisch nahestehende Veranstaltungen wie die &quot;Israeli Apartheid Week&quot; und Organisationen, die unter einem anderen Namen als &quot;BDS&quot; dieselben Ziele verfolgen, wie z.B. PACBI (Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen:</strong><br>
Im Folgenden werden die im Antrag erhaltenen Forderungen noch einmal zusammengefasst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Campusgrün fordert, dass Antisemitismus auch an Schulen endlich konsequent bekämpft wird. Dies ist nur durch einen Ausbau von sensibilisierenden Aus- und Fortbildungen und mehr Zeit im Klassenzimmer und an Lernorten außerhalb der Schule möglich. Hierfür braucht es endlich vernünftige Betreuungsschlüssel, was bedeutet, dass deutlich mehr Geld in Schulen investiert werden muss.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Campusgrün fordert, dass die Geschichte des Nationalsozialismus und der Shoah ein wichtiger Bestandteil jeder Lehramtsausbildung sein sollte.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Campusgrün fordert die Einrichtung von Lehrstühlen, die der Erforschung von Antisemitismus als Moment gegenwärtiger Vergesellschaftung gewidmet sind.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Campusgrün schließt sich der Forderung an, die Forschung in den Bereichen Erforschung von Antisemitismus und Geschichte des Nationalsozialismus und der Shoah zu sichern, u.a. indem eine bessere Perspektive für Wissenschaftler*innen geschaffen wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Grüne Hochschulgruppen unterstützen BDS nicht; weder in Form von Mitgliedschaften, noch dadurch, BDS-Funktionär*innen eine Bühne an Hochschulen zu bieten. Grüne Hochschulgruppen und ihre Mitglieder verweigern sich der politischen Zusammenarbeit mit Funktionär*innen und Aktivist*innen des BDS. Grüne Hochschulgruppen wirken auf die Verhinderung oder zumindest die kritische Begleitung BDS propagierender Veranstaltungen an Hochschulen hin.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir als Bundesverband Campusgrün verurteilen daher insbesondere auch den auf Israel bezogenen Antisemitismus in jeglicher Form. Campusgrün versteht sich als solidarisch mit Israel, was somit auch bedeutet, das dessen Recht auf Existenz und Selbstverteidigung außer Frage steht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>________________<br>
[1] IHRA &quot;Arbeitsdefinition Antisemitismus&quot;, ausführliche Definition unter: <a href="https://european-forum-on-antisemitism.org/definition-of-antisemitism/deutsch-german">https://european-forum-on-antisemitism.org/definition-of-antisemitism/deutsch-german</a><br>
[2] <a href="http://www.fr.de/politik/meinung/kolumnen/antisemitismus-politischer-kindergarten-a-1482193">http://www.fr.de/politik/meinung/kolumnen/antisemitismus-politischer-kindergarten-a-1482193</a><br>
[3] Adorno, Theodor W.: Erziehung zur Mündigkeit, Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1. Auflage 1971<br>
[4] Mehr dazu: <a href="https://www.tagesspiegel.de/%E2%80%A6/hochschulen-gra%E2%80%A6/20954222.html">https://www.tagesspiegel.de/…/hochschulen-gra…/20954222.html</a><br>
[5] <a href="https://web.archive.org/web/20081231221421/http://www.sholom-aleichem.org/why_jews_need2.htm">https://web.archive.org/web/20081231221421/http://www.sholom-aleichem.org/why_jews_need2.htm</a><br>
[6] Mehr dazu: <a href="https://ajcberlin.org/sites/default/files/downloads/ajcisraelundderarabischisraelischekonflikt.pdf">https://ajcberlin.org/sites/default/files/downloads/ajcisraelundderarabischisraelischekonflikt.pdf</a><br>
[7] <a href="http://appsso.eurostat.ec.europa.eu/nui/show.do?wai=true&amp;dataset=ilc_di12">http://appsso.eurostat.ec.europa.eu/nui/show.do?wai=true&amp;dataset=ilc_di12</a><br>
[8] <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/menschenrechte/sklaverei/pwiemodernesklaverei100.html">https://www.planet-wissen.de/geschichte/menschenrechte/sklaverei/pwiemodernesklaverei100.html</a><br>
[9] <a href="https://ajcberlin.org/de/media/meinungen/schaendlich-10-faelle-denen-israel-anders-behandelt-wird">https://ajcberlin.org/de/media/meinungen/schaendlich-10-faelle-denen-israel-anders-behandelt-wird<br>
[10] Dies ist nicht nur in der Antisemitismusforschung der Fall, sondern auch in anderen Feldern der Wissenschaft, welche sich der kritischen Forschung verschrieben haben.</a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Begründung ist im Antrag enthalten und erfolgt noch einmal mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Jun 2018 20:48:20 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>EIL-A6NEU2: We want you(r): Wohnraum!</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5394</link>
                        <author>Bundesvorstand Campusgrün (beschlossen am: 01.06.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5394</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte sieht im Artikel 25 – „Recht auf einen angemessenen Lebensstandard“ für jeden Menschen das Recht auf eine Wohnung vor. Wir fordern, dass dieses Recht ernst genommen wird und jeder Mensch lebenswerten Wohnraum zur Verfügung hat.In den meisten Städten in Deutschland ist das Thema Wohnen jedoch zu einer existentiellen Frage geworden. Personen mit niedrigen und mittleren Einkommen leiden darunter, dazu gehören meistens auch Studierende. Neben finanziellen Einschränkungen spielen oft soziale Merkmale eine Rolle, aufgrund dessen bestimmte Personengruppen bei der Wohnungssuche benachteiligt werden. Im studentischen Milieus sind dies oftmals ausländische Studierende, die während der Wohnungssuche diskriminiert werden. Neben einer Erhöhung, Ausweitung und Anpassung der BAföG-Leistungen an lokale Gegebenheiten fordert Campusgrün weitere Verschärfungen und Etablierung von Instrumenten, um die Verteuerung von Wohnraum und den Wohnungsmangel zu bekämpfen, damit Wohnraum wieder mehr an die Wohnbedürfnisse von Menschen auszurichten. Zusätzlich zu dem Beschluss „Wohnungsnot bekämpfen – Günstigen Wohnraum schaffen!“ aus dem Jahr 2013 sieht Campusgrün folgenden Handlungsbedarf:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. Verschärfung der Mietpreisbremse</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die momentane Form der Mietpreisbremse hat sich überwiegend als wirkungslos und ineffektiv erwiesen: Sie greift nicht konsequent genug und nur in bestimmten Regionen, Wiedervermietungsmieten liegen oftmals weiterhin über der festgesetzten Obergrenze und Verstöße können nicht konsequent verfolgt und geahndet werden. Daher fordert Campusgrün folgende Aspekte zur Verbesserung der Mietpreisbremse:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Berechnung der Mietspiegel ändern: Anzahl der vorangegangenen Jahre erhöhen, die für die Abbildung der Mietentwicklung in den Mietspiegeln ausschlaggebend sind</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schonzeitraum verlängern, in dem keine Mietsteigerungen möglich sind und gleichzeitig Erhöhungsmöglichkeiten verringern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Umlegung von Modernisierungskosten begrenzen, indem darauffolgende Mieterhöhungen nur im Rahmen ortsüblicher Vergleichsmieten erfolgen dürfen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verstöße als Ordnungswidrigkeit ahnden und den Zeitraum für Rückzahlungen auf den Beginn des Mietverhältnisses erweitern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Auskunftspflichten über Errechnung der Miete von Vermieter*innen gegenüber Mieter*innen einführen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Schluss mit Spekulationen – ökologisches, nachhaltiges und sozial-verträgliches Bauen statt leeren Wohnflächen! </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben steigender Mieten stellt auch fehlender Wohnraum ein Problem dar: Das Angebot kommt der Nachfrage in den Städten nicht hinterher. Für eine Trendwende ist es ausschlaggebend, dass sich Leerstand und Nichtbebauung nicht mehr lohnen, damit potentielle Wohnflächen nicht als Spekulationsobjekte missbraucht werden. Dort, wo nur noch wenig Fläche zur Verfügung steht, können Nachverdichtungen Umwidmungen von leerstehenden Gewerbeflächen und experimentelle Wohnformen als Nutzung urbaner Nischen auch auf ökologische und nachhaltige Weise Wohnraummangel entgegenwirken. Es müssen Regelungen für Neubauten, Nachverdichtungen und Sanierungen geschaffen werden, die darauf hinwirken, dass der zur Verfügung stehenden Raum ökologisch, energiebewusst und bedarfsorientiert genutzt wird und Nichtbebauung von Flächen sowie Leerstand von Gebäuden sanktioniert. Campusgrün fordert daher:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Baulandsteuer bei der Nichtbebauung von Wohnflächen einführen, zusätzlich zu der bereits von Campusgrün geforderten Steuer auf Leerstand</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stufentarife bei der Grunderwerbssteuer einführen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Reformierung der Grundsteuer hin zur Bodenwertsteuer</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nachverdichtungen wie Dachaufstockungen an ökologisch sinnvollen Orten steuerlich begünstigen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gesetzliche Regelungen zur Verringerung des Flächenbedarfs, die zur Schaffung der notwenigen Wohneinheiten führen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung von Räumen und Abbau von Hürden für Wohnprojekte, experimentelle Wohnkonzepte und forschendes Wohnen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Förderung bezahlbaren Wohnens</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben einer verschärften Mietpreisbremse und der Unterbindung von Immobilienspekulationen benötigt es vor allem auch sozialen Wohnungsbau und Wohnungsbau im Sektor der niedrigen Mieten, , um den Bedarf an bezahlbaren Wohnraum für alle zu decken. Personen mit niedrigem Einkommen sind häufig auf sozialen Wohnungsbau angewiesen. Studierende sind zusätzlich noch auf ausreichende und mit Bafög bezahlbare Wohnraumplätze, sowie auf eine angemessene BAföG-Wohnraumpauschale angewiesen, beides ist momentan nicht gegeben. Daher fordert Campusgrün:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung des sozialen Wohnungsbaus ausweiten, für eine ausreichende Finanzierung über den Bund ist hier eine Grundgesetzänderung notwendig</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung von experimentellen und forschenden Wohnkonzepten die den Flächenbedarf unserer aktuellen Wohngewohnheiten überdenken</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Investitionszuschüsse bei der Bereitstellung (Umbau, Neubau) von Wohnungen im Sektor der niedrigen Mieten und zu Wohnungsbaugenossenschaften</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zusätzliche Bezuschussung der Sanierung und des Neubaus von Wohnheimplätzen über den Bund</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Orientierung der BAföG-Wohnraumpauschale an lokalen Mietspiegeln</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4. Gemeinsamer Kampf für bezahlbaren Wohnraum – Solidarität mit Hausbesetzungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die aktuellen Hausbesetzungen in Berlin machen noch einmal verstärkt auf die problematische Situation des Wohnungsmarkts - nicht nur in Berlin - aufmerksam. Die Mieten steigen trotz gesetzlicher Mietpreisbremse immer weiter an. Campusgrün schließt sich daher der Solidaritätserklärung der GRÜNEN JUGEND an: Der politische Skandal sind nicht die Hausbesetzungen, sondern die immer weiter steigenden - kaum noch bezahlbaren – Mieten (1).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1)<a href="https://www.neues-deutschland.de/artikel/1089113.kampf-gegen-mietenwahnsinn-gruene-streiten-ueber-hausbesetzungen.html">https://www.neues-deutschland.de/artikel/1089113.kampf-gegen-mietenwahnsinn-gruene-streiten-ueber-hausbesetzungen.html</a></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Jun 2018 18:52:19 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>EIL-A6NEU: We want you(r): Wohnraum!</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5393</link>
                        <author>Bundesvorstand Campusgrün (beschlossen am: 01.06.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5393</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den meisten Städten in Deutschland ist das Thema Wohnen zu einer existentiellen Frage geworden. Personen mit niedrigen und mittleren Einkommen leiden darunter, dazu gehören meistens auch Studierende. Neben finanziellen Einschränkungen spielen oft soziale Merkmale eine Rolle, aufgrund dessen bestimmte Personengruppen bei der Wohnungssuche benachteiligt werden. Im studentischen Milieus sind dies oftmals ausländische Studierende, die während der Wohnungssuche diskriminiert werden. Neben einer Erhöhung, Ausweitung und Anpassung der BAföG-Leistungen an lokale Gegebenheiten fordert Campusgrün weitere Verschärfungen und Etablierung von Instrumenten, um die Verteuerung von Wohnraum und den Wohnungsmangel zu bekämpfen, damit Wohnraum wieder mehr an die Wohnbedürfnisse von Menschen auszurichten. Zusätzlich zu dem Beschluss „Wohnungsnot bekämpfen – Günstigen Wohnraum schaffen!“ aus dem Jahr 2013 sieht Campusgrün folgenden Handlungsbedarf:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. Verschärfung der Mietpreisbremse</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die momentane Form der Mietpreisbremse hat sich überwiegend als wirkungslos und ineffektiv erwiesen: Sie greift nicht konsequent genug und nur in bestimmten Regionen, Wiedervermietungsmieten liegen oftmals weiterhin über der festgesetzten Obergrenze und Verstöße können nicht konsequent verfolgt und geahndet werden. Daher fordert Campusgrün folgende Aspekte zur Verbesserung der Mietpreisbremse:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Berechnung der Mietspiegel ändern: Anzahl der vorangegangenen Jahre erhöhen, die für die Abbildung der Mietentwicklung in den Mietspiegeln ausschlaggebend sind</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schonzeitraum verlängern, in dem keine Mietsteigerungen möglich sind und gleichzeitig Erhöhungsmöglichkeiten verringern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Umlegung von Modernisierungskosten begrenzen, indem darauffolgende Mieterhöhungen nur im Rahmen ortsüblicher Vergleichsmieten erfolgen dürfen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verstöße als Ordnungswidrigkeit ahnden und den Zeitraum für Rückzahlungen auf den Beginn des Mietverhältnisses erweitern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Auskunftspflichten über Errechnung der Miete von Vermieter*innen gegenüber Mieter*innen einführen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Schluss mit Spekulationen – ökologisches, nachhaltiges und sozial-verträgliches Bauen statt leeren Wohnflächen! </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben steigender Mieten stellt auch fehlender Wohnraum ein Problem dar: Das Angebot kommt der Nachfrage in den Städten nicht hinterher. Für eine Trendwende ist es ausschlaggebend, dass sich Leerstand und Nichtbebauung nicht mehr lohnen, damit potentielle Wohnflächen nicht als Spekulationsobjekte missbraucht werden. Dort, wo nur noch wenig Fläche zur Verfügung steht, können Nachverdichtungen Umwidmungen von leerstehenden Gewerbeflächen und experimentelle Wohnformen als Nutzung urbaner Nischen auch auf ökologische und nachhaltige Weise Wohnraummangel entgegenwirken. Es müssen Regelungen für Neubauten, Nachverdichtungen und Sanierungen geschaffen werden, die darauf hinwirken, dass der zur Verfügung stehenden Raum ökologisch, energiebewusst und bedarfsorientiert genutzt wird und Nichtbebauung von Flächen sowie Leerstand von Gebäuden sanktioniert. Campusgrün fordert daher:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Baulandsteuer bei der Nichtbebauung von Wohnflächen einführen, zusätzlich zu der bereits von Campusgrün geforderten Steuer auf Leerstand</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stufentarife bei der Grunderwerbssteuer einführen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Reformierung der Grundsteuer hin zur Bodenwertsteuer</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nachverdichtungen wie Dachaufstockungen an ökologisch sinnvollen Orten steuerlich begünstigen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gesetzliche Regelungen zur Verringerung des Flächenbedarfs, die zur Schaffung der notwenigen Wohneinheiten führen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung von Räumen und Abbau von Hürden für Wohnprojekte, experimentelle Wohnkonzepte und forschendes Wohnen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Förderung bezahlbaren Wohnens</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben einer verschärften Mietpreisbremse und der Unterbindung von Immobilienspekulationen benötigt es vor allem auch sozialen Wohnungsbau und Wohnungsbau im Sektor der niedrigen Mieten, , um den Bedarf an bezahlbaren Wohnraum für alle zu decken. Personen mit niedrigem Einkommen sind häufig auf sozialen Wohnungsbau angewiesen. Studierende sind zusätzlich noch auf ausreichende und mit Bafög bezahlbare Wohnraumplätze, sowie auf eine angemessene BAföG-Wohnraumpauschale angewiesen, beides ist momentan nicht gegeben. Daher fordert Campusgrün:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung des sozialen Wohnungsbaus ausweiten, für eine ausreichende Finanzierung über den Bund ist hier eine Grundgesetzänderung notwendig</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung von experimentellen und forschenden Wohnkonzepten die den Flächenbedarf unserer aktuellen Wohngewohnheiten überdenken</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Investitionszuschüsse bei der Bereitstellung (Umbau, Neubau) von Wohnungen im Sektor der niedrigen Mieten und zu Wohnungsbaugenossenschaften</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zusätzliche Bezuschussung der Sanierung und des Neubaus von Wohnheimplätzen über den Bund</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Orientierung der BAföG-Wohnraumpauschale an lokalen Mietspiegeln</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4. Recht auf Wohnen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte sieht im Artikel 25 – „Recht auf einen angemessenen Lebensstandard“ Jedem Menschen hat das Recht auf eine Wohnung vor. Wir fordern, dass dieses Recht ernst genommen wird und jedem Menschen Wohnraum zur Verfügung gestellt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>5. Gemeinsamer Kampf für bezahlbaren Wohnraum – Solidarität mit Hausbesetzungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die aktuellen Hausbesetzungen in Berlin machen noch einmal verstärkt auf die problematische Situation des Wohnungsmarkts - nicht nur in Berlin - aufmerksam. Die Mieten steigen trotz gesetzlicher Mietpreisbremse immer weiter an. Campusgrün schließt sich daher der Solidaritätserklärung der GRÜNEN JUGEND an: Der politische Skandal sind nicht die Hausbesetzungen, sondern die immer weiter steigenden - kaum noch bezahlbaren – Mieten (1).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1)<a href="https://www.neues-deutschland.de/artikel/1089113.kampf-gegen-mietenwahnsinn-gruene-streiten-ueber-hausbesetzungen.html">https://www.neues-deutschland.de/artikel/1089113.kampf-gegen-mietenwahnsinn-gruene-streiten-ueber-hausbesetzungen.html</a></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Jun 2018 14:40:19 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1NEU: GEGEN JEDEN ANTISEMITISMUS  - Benennen, Erforschen, Bekämpfen</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5391</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5391</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Antisemitismus ist auch im Jahr 2018 ein Thema mit schockierender Aktualität. Kippa tragende Personen werden in deutschen Städten auf offener Straße angegriffen. Ein Zustand, der niemals wieder als Normalität akzeptiert werden darf und dem gerade deshalb immer wieder mit Empörung und Widerstand begegnet werden muss. Allerdings beginnt Antisemitismus nicht erst dann, wenn vermeintlich als Jüd*innen identifizierte Personen auf offener Straße körperlich angegriffen, Synagogen attackiert oder jüdische Friedhöfe geschändet werden. Antisemitismus beginnt bereits bei verbalen Entgleisungen am Stammtisch, unter Freund*innen oder in der Schule. Im Folgenden soll daher zunächst versucht werden eine Begriffsklärung in Form einer Arbeitsdefinition von &quot;Antisemitismus&quot; zu geben, auf welche sich dieser Antrag auch im Weiteren beziehen wird:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Arbeitsdefinition &quot;Antisemitismus&quot;:</strong><br>
&quot;Der Antisemitismus ist eine bestimmte Wahrnehmung von Jüd*innen, die sich als Hass gegenüber Jüd*innen ausdrücken kann. Der Antisemitismus richtet sich in Wort oder Tat gegen jüdische oder nichtjüdische Einzelpersonen und / oder deren Eigentum, sowie gegen jüdische Gemeindeinstitutionen oder religiöse Einrichtungen. Darüber hinaus kann auch der Staat Israel, der dabei als jüdisches Kollektiv verstanden wird, Ziel solcher Angriffe sein. Oft enthalten antisemitische Äußerungen die Anschuldigung, die Jüd*innen betrieben eine gegen die Menschheit gerichtete Verschwörung und seien dafür verantwortlich, dass „die Dinge nicht richtig laufen“. Der Antisemitismus manifestiert sich in Wort, Schrift und Bild sowie in anderen Handlungsformen, er benutzt negative Stereotype und unterstellt negative Charakterzüge. (...) Antisemitische Diskriminierung besteht darin, dass Jüd*innen Möglichkeiten oder Leistungen vorenthalten werden, die anderen Menschen zur Verfügung stehen.&quot; (IHRA &quot;Arbeitsdefinition Antisemitismus&quot;[1])</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antisemitismus an Schulen</strong><br>
Antisemitismus ist an deutschen Schulen nicht erst seit den jüngsten Berliner Vorfällen ein gravierendes Problem. Bekannt ist es auch den Verantwortlichen - Schulleiter*innen, Schulämtern etc. - schon lange. Warum wird dann so lange trotzdem nichts unternommen? Oft besteht die Antwort auf diese Frage darin zu sagen, Schulen würden deshalb häufig so lange wegschauen, weil sie nicht stigmatisiert werden wollten.[2] Allerdings ist wegschauen und die Verantwortung von sich weisen kein Weg, Antisemitismus zu bekämpfen. Campusgrün fordert daher, dass Antisemitismus auch an Schulen endlich konsequent bekämpft wird . Dies ist nur durch einen deutlichen Ausbau von sensibilisierenden Aus- und Fortbildungen und mehr Zeit im Klassenzimmer und an Lernorten außerhalb der Schule möglich. Hierfür braucht es endlich vernünftige Betreuungsschlüssel, was bedeutet, dass deutlich mehr Geld in Schulen investiert werden muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Grundlegende Verbesserungen in der Lehramtsausbildung</strong><br>
Um Antisemitismus an Schulen wirklich bekämpfen zu können, muss allerdings auch die Lehramtsausbildung in diesem Bereich verbessert werden: &quot;Die Forderung, daß Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung. Sie geht so sehr jeglicher anderen voran, daß ich weder glaube, sie begründen zu müssen noch zu sollen.&quot;[3] Die bereits 1971 von Theodor W. Adorno formulierte Forderung tatsächlich umzusetzen, bedeutet auch, die Lehramtsausbildung grundlegend zu verbessern. Campusgrün fordert daher, dass die Geschichte des Nationalsozialismus und der Shoah ein wichtiger Bestandteil jeder Lehramtsausbildung sein sollte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forschung und Lehre: weiterhin gravierende Lücken</strong><br>
Leider bleiben diese Themen nicht nur in der Lehramtsausbildung (nahezu) vollkommen unbehandelt. Die Erforschung von Antisemitismus und eine Auseinandersetzung mit der Shoah haben in den meisten regulären Lehrveranstaltungen kaum einen Raum. Insbesondere eine Behandlung der Realgeschichte findet (fast) nie statt. Auch wenn die Förderungen von Forschungsvorhaben in diesen Bereichen in der jüngsten Vergangenheit bereits verbessert wurde, ist insbesondere die Situation von Forscher*innen nach der Promotion in diesem Bereich weiterhin äußerst prekär. [10] Campusgrün schließt sich daher der Forderung an, die Forschung in diesen Bereichen zu sichern, indem eine bessere Perspektive für Wissenschaftler*innen geschaffen wird. Darüber hinaus fehlt eine dauerhafte Beschäftigung mit Antisemitismus, welche diesen nicht nur als ein Ressentiment oder Relikt der Vergangenheit versteht, sondern diesen als ein Moment gegenwärtiger Vergesellschaftung erkennt. CampusGrün fordert daher die Einrichtung von diesem Thema gewidmeten Lehrstühlen.[4]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Israel - “Why do Jews need a land of their own?”</strong>[5]<br>
Der moderne Antisemitismus richtet sich nicht selten insbesondere gegen den Staat Israel. Immer wieder wird von verschiedenen Seiten versucht, die Existenz des Staates Israel zu delegitimieren. Angefangen dabei, dass die Staatsgründung bereits “unrechtmäßig” gewesen sei, gefolgt von der Darstellung, Israel sei der autoritäre und rassistische Staat schlechthin, bis hin zu Behauptungen, welche Israel als einen “Apartheidstaat” verunglimpfen. Dabei ist gerade Israel die einzige noch funktionierende Demokratie im Nahen Osten. Völlig außer Acht gelassen wird von solchen selbsternannten “Kritiker*innen” ebenfalls, dass Israel der einzige Staat ist, dessen Existenz offen von Vernichtungsdrohungen real gefährdet ist.[6] Darüber hinaus wird auch die historische Situation und Prekarität der Lebensbedingungen von Jüd*innen nicht berücksichtigt. Jüd*innen werden seit Jahrhunderten weltweit verfolgt und als “Sündenbock” für die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Probleme verantwortlich gemacht. Die millionenfache, industrielle Ermordung der Jüd*innen durch die Nazis in Europa und das lange Wegschauen der übrigen Staaten der sogenannten Weltgemeinschaft haben gezeigt, dass das Leben der Jüd*innen in keinem der existierenden Staaten gesichert ist. Umso verheerender ist es, dass Jüd*innen heute gerade dort am stärksten bedroht werden, wo sie sich am sichersten wähnten – in Israel. Wir als Bundesverband Campusgrün verurteilen daher insbesondere auch den auf Israel bezogenen Antisemitismus in jeglicher Form. Campusgrün versteht sich als solidarisch mit Israel, was bedeutet, das dessen Recht auf Existenz und Selbstverteidigung außer Frage steht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Doppelstandards im Umgang mit Israel</strong><br>
Wenn es um Israel geht, sind auch Doppelstandards oft auf der Tagesordnung. In vielen politischen, gesellschaftlichen und insbesondere medialen Kontexten wird der Staat Israel häufig anders beurteilt oder behandelt als andere Staaten. Wenn es um sozio-ökonomische Ungleichheit geht, wird Israel sogar als &quot;Apartheidstaat&quot; bezeichnet. Das Problem ist dabei nicht die Kritik, an einzelnen Amts-/Staatshandlungen, sondern die generalisierende Perspektive und die Beschränkung dieser Kritik auf den Staat Israel. Häufig wird auch die ökonomische bzw. soziale Ungleichheit von Personengruppen in Israel kritisiert (das Einkommen der israelischen Bevölkerung ist gleichmäßiger verteilt als das in Großbritannien, China und den USA[7]), ohne beispielsweise jemals die Situation von pakistanischen Gastarbeiter*innen in Dubai oder die von 190 Millionen Kinder, welche weltweit in Staaten wie dem Sudan unter schlimmsten Bedingungen arbeiten müssen[8], öffentlich zu problematisieren.<br>
Auch in der medialen wie auch in der institutionellen Landschaft des öffentlichen Lebens, erfährt Israel “Sonderbehandlungen”, die man nur als Doppelstandards begreifen kann. Während in der UN im Jahr 20 Resolutionen verabschiedet werden, die “Menschenrechtsverletzungen” in Israel rügen, wurde nur eine Resolution verabschiedet, welche Menschenrechtsverletzungen in Nordkorea rügt. Die WHO schafft es sogar Israel, als einzig namentlich genannten Land, in Berichten die Verletzung von Gesundheitsrechten vorzuwerfen. Israel ist darüber hinaus der einzige Staat in der UN, dem von anderen Mitgliedstaaten das Existenzrecht abgesprochen wird[9].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Keine Zusammenarbeit mit BDS - sogenannten Antizionismus entlarven!</strong><br>
Der ideologisch motivierte und auf die Delegitimierung Israels ausgerichtete Geschichtsrevisionismus und die Zusammenhangsverkürzungen der BDS-Bewegung sind als solche klar zu benennen und zu verurteilen. Jegliche Zusammenarbeit mit BDS ist daher abzulehnen. Grüne Hochschulgruppen unterstützen BDS nicht; weder in Form von Mitgliedschaften, noch dadurch, BDS-Funktionär*innen eine Bühne an Hochschulen zu bieten.Grüne Hochschulgruppen und ihre Mitglieder verweigern sich der politischen Zusammenarbeit mit Funktionär*innen und Aktivist*innen des BDS. Grüne Hochschulgruppen wirken auf die Verhinderung oder zumindest die kritische Begleitung BDS propagierender Veranstaltungen an Hochschulen hin. Dies gilt auch für BDS ideologisch nahestehende Veranstaltungen wie die &quot;Israeli Apartheid Week&quot; und Organisationen, die unter einem anderen Namen als &quot;BDS&quot; dieselben Ziele verfolgen, wie z.B. PACBI (Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen:</strong><br>
Im Folgenden werden die im Antrag erhaltenen Forderungen noch einmal zusammengefasst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Campusgrün fordert, dass Antisemitismus auch an Schulen endlich konsequent bekämpft wird. Dies ist nur durch einen Ausbau von sensibilisierenden Aus- und Fortbildungen und mehr Zeit im Klassenzimmer und an Lernorten außerhalb der Schule möglich. Hierfür braucht es endlich vernünftige Betreuungsschlüssel, was bedeutet, dass deutlich mehr Geld in Schulen investiert werden muss.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Campusgrün fordert, dass die Geschichte des Nationalsozialismus und der Shoah ein wichtiger Bestandteil jeder Lehramtsausbildung sein sollte.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Campusgrün fordert die Einrichtung von Lehrstühlen, die der Erforschung von Antisemitismus als Moment gegenwärtiger Vergesellschaftung gewidmet sind.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Campusgrün schließt sich der Forderung an, die Forschung in den Bereichen Erforschung von Antisemitismus und Geschichte des Nationalsozialismus und der Shoah zu sichern, u.a. indem eine bessere Perspektive für Wissenschaftler*innen geschaffen wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Grüne Hochschulgruppen unterstützen BDS nicht; weder in Form von Mitgliedschaften, noch dadurch, BDS-Funktionär*innen eine Bühne an Hochschulen zu bieten. Grüne Hochschulgruppen und ihre Mitglieder verweigern sich der politischen Zusammenarbeit mit Funktionär*innen und Aktivist*innen des BDS. Grüne Hochschulgruppen wirken auf die Verhinderung oder zumindest die kritische Begleitung BDS propagierender Veranstaltungen an Hochschulen hin.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir als Bundesverband Campusgrün verurteilen daher insbesondere auch den auf Israel bezogenen Antisemitismus in jeglicher Form. Campusgrün versteht sich als solidarisch mit Israel, was somit auch bedeutet, das dessen Recht auf Existenz und Selbstverteidigung außer Frage steht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>________________<br>
[1] IHRA &quot;Arbeitsdefinition Antisemitismus&quot;, ausführliche Definition unter: <a href="https://european-forum-on-antisemitism.org/definition-of-antisemitism/deutsch-german">https://european-forum-on-antisemitism.org/definition-of-antisemitism/deutsch-german</a><br>
[2] <a href="http://www.fr.de/politik/meinung/kolumnen/antisemitismus-politischer-kindergarten-a-1482193">http://www.fr.de/politik/meinung/kolumnen/antisemitismus-politischer-kindergarten-a-1482193</a><br>
[3] Adorno, Theodor W.: Erziehung zur Mündigkeit, Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1. Auflage 1971<br>
[4] Mehr dazu: <a href="https://www.tagesspiegel.de/%E2%80%A6/hochschulen-gra%E2%80%A6/20954222.html">https://www.tagesspiegel.de/…/hochschulen-gra…/20954222.html</a><br>
[5] <a href="https://web.archive.org/web/20081231221421/http://www.sholom-aleichem.org/why_jews_need2.htm">https://web.archive.org/web/20081231221421/http://www.sholom-aleichem.org/why_jews_need2.htm</a><br>
[6] Mehr dazu: <a href="https://ajcberlin.org/sites/default/files/downloads/ajcisraelundderarabischisraelischekonflikt.pdf">https://ajcberlin.org/sites/default/files/downloads/ajcisraelundderarabischisraelischekonflikt.pdf</a><br>
[7] <a href="http://appsso.eurostat.ec.europa.eu/nui/show.do?wai=true&amp;dataset=ilc_di12">http://appsso.eurostat.ec.europa.eu/nui/show.do?wai=true&amp;dataset=ilc_di12</a><br>
[8] <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/menschenrechte/sklaverei/pwiemodernesklaverei100.html">https://www.planet-wissen.de/geschichte/menschenrechte/sklaverei/pwiemodernesklaverei100.html</a><br>
[9] <a href="https://ajcberlin.org/de/media/meinungen/schaendlich-10-faelle-denen-israel-anders-behandelt-wird">https://ajcberlin.org/de/media/meinungen/schaendlich-10-faelle-denen-israel-anders-behandelt-wird<br>
[10] Dies ist nur in der Antisemitismusforschung der Fall, sondern auch in anderen Geistes- und Sozialwissenschaften, welche sich der kritischen Forschung verschrieben haben.</a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Begründung ist im Antrag enthalten und erfolgt noch einmal mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Jun 2018 08:33:07 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B1: Tomke Appeldorn</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/Tomke_Appeldorn-59009</link>
                        <author>Tomke Appeldorn</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/Tomke_Appeldorn-59009</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/37/Tomke_Appeldorn-59009/viewimage?sectionId=2214" alt="Foto"><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>hiermit bewerbe ich mich um das Amt als Projektkoordinator*in bei Campus Grün e.V.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin 19 Jahre jung und studiere zurzeit den Zwei-Fächer-Bachelor „Philosophie / Werte und Normen“ und „Ev. Theologie und Religionspädagogik“ im zweiten Fachsemester an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg und strebe zum Wintersemester 2018/2019 einen Universitäts- und damit verbundenen Fachwechsel an. Nachdem ich schon einige sehr interessante Veranstaltungen besuchen konnte, hoffe ich darauf, ab Oktober an der Leuphana Universität in Lüneburg einen Zwei-Fächer-Bachelor mit dem Hauptfach „Politikwissenschaft“ und dem Nebenfach „Philosophie“ belegen zu dürfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin seit einem halben Jahr Mitglied in der „Offenen Grünen Hochschulgruppe“ (OGH), für die ich im Januar für die Legislaturperiode 2018/2019 in das Studierendenparlament eingezogen bin. Nach meinem Universitätswechsel werde ich mich bei der CampusGrün-Gruppe an der Leuphana um meinen Beitritt bewerben. Des Weiteren bin ich Mitglied bei „Bündnis 90 / Die Grünen“ und engagiere mich seit Kurzem bei der „Grünen Jugend“ in Oldenburg. Diese Tätigkeit werde ich in Lüneburg hoffentlich weiter ausbauen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Da mir das „Frauen*empowerment“-Wochenende in Kassel, das im April stattfand, sehr gefallen hat, werde ich mich als Projektkoordinatorin für weitere Ausführungen dieser Veranstaltung einsetzen und diese mitkoordinieren. Des Weiteren hoffe ich darauf, einige Seminare und Workshops in Zusammenarbeit mit den Feministischen Referaten initiieren zu können. Darüber hinaus möchte ich an den Universitäten insbesondere Projekte auf den Weg bringen, die sich mit dem Thema „Europa“ beschäftigen und den Studierenden die wichtige Bedeutung und die Möglichkeiten von Zusammenarbeit auf kontinentaler, aber auch auf weltpolitischer, Ebene näherbringen. Natürlich werde ich dabei auf eine gute Zusammenarbeit setzen und jederzeit für neue Vorschläge offen sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch, wenn ich noch nicht lange in der Hochschulpolitik aktiv bin, hoffe ich darauf, den Bundesvorstand in seiner Arbeit unterstützen zu können und freue mich auf die nächste Bundesmitgliederversammlung, an der ich dann hoffentlich auch teilnehmen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bis dahin, liebe Grüße aus Oldenburg!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kontakt: E-Mail: <span class="underline"><a href="mailto:tomkeappeldorn@gmx.de">tomkeappeldorn@gmx.de</a></span></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 01 Jun 2018 22:56:41 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3NEU: International solidarisch: Schluss mit Austerität! (Angenommen)</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/International_solidarisch_Schluss_mit_Austeritaet-62149</link>
                        <author>CampusGrün an der Uni Hamburg (beschlossen am: 17.05.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/International_solidarisch_Schluss_mit_Austeritaet-62149</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine andere Politik ist möglich und nötig! Um der wachsenden sozialen Ungleichheit und der damit einhergehenden Produktivitäts- und Investitionsschwäche progressiv zu begegnen, sind staatliche Investitionen in Soziales, Bildung, Kultur und Infrastruktur gesellschaftlich notwendig. Diese stehen aber im eklatanten Gegensatz zur Austeritätspolitik, die auf &quot;Sparsamkeit&quot; im Staatshaushalt setzt und in Form der &quot;Schuldenbremse&quot; ins Grundgesetz geschrieben wurde. Wir treten entschieden ein gegen diese demokratie- und zukunftsfeindliche Ideologie, die durch Privatisierungen öffentlichen Eigentums, Lohnverzicht, Steuererleichterungen für Großkonzerne, verstärkte Arbeitsmarkt-Konkurrenz und weitere Deregulierung der (Finanz-)Wirtschaft gekennzeichnet ist. Stattdessen wollen wir einen wirtschaftspolitisch eingreifenden, für das Allgemeinwohl intervenierenden Sozialstaat erstreiten. Nur so wird eine demokratische Investitionspolitik möglich, die eine sozialökologische Transformation des aktuellen Wirtschaftssystems ermöglicht.<br><br>
Insbesondere an Hochschulen ist der Investitionsstau offensichtlich. Sanierung von Gebäuden; Barrierefreiheit; Abschaffung prekärer Arbeit im Mittelbau bis hin zu unbezahlten Promovierendenstellen; interdisziplinäre Lehre oder die Erhaltung „kleiner“ Studiengänge - die Liste ließe sich beliebig fortsetzen: Vielfach scheitern selbst diese rudimentären Ansprüche an die Universität an der eklatanten Unterfinanzierung. Hinzu kommen die Privatisierung des Akkreditierungswesens und der inzwischen erhebliche Anteil von Drittmittelfinanzierung an den Hochschulhaushalten, welche das Grundrecht auf Freiheit der Bildung und Forschung stark einschränken. Eine grundlegende Ausfinanzierung aller Hochschulen ist gesellschaftlich notwendig - doch nur ohne die &quot;Schuldenbremse&quot; realisierbar. Denn diese suggeriert lediglich, dass die Begrenzung von staatlicher Verschuldung dem Allgemeinwohl diene. Tatsächlich bewirkt die &quot;Schuldenbremse&quot; vielmehr, dass allgemeinwohlorientierte Forderungen aus der Bevölkerung mit dem Verweis auf den vermeintlichen „Sachzwang“ der verbotenen Neuverschuldung erstickt werden. Weiterhin suggeriert die &quot;Schuldenbremse&quot;, da sie allein monetäre Vermögensänderungen erfasst, dass es haushaltspolitisch sinnvoll sei, öffentliche Bauten, öffentliche Infrastruktur etc. verrotten, privatisieren oder erst gar nicht bauen zu lassen. Der Bau von Sozialwohnungen oder die Sanierung von maroden Hochschulgebäuden zum Beispiel führt tatsächlich dazu, dass staatliches Geldvermögen in staatliches Immobilienvermögen umgewandelt wird – die &quot;Schuldenbremse&quot; erfasst allerdings nur die Schulden. Umgekehrt führt beispielsweise die Privatisierung der Deutschen Bahn nur zu einer Transformation von Unternehmens- in Geldvermögen – laut &quot;Schuldenbremse&quot; wäre das aber ein Gewinn. Auf diese Weise redet die &quot;Schuldenbremse&quot; neoliberaler Privatisierungspolitik das Wort. Staatsverschuldung führt, entgegen den Behauptungen konservativer Politiker*innen, nicht zu Handlungsunfähigkeit des Staates. Das passiert entweder, wenn der Staat geldpolitisch nicht eigenständig ist (Griechenland hat z.B. keine eigene Zentralbank) und seine geldpolitischen Interessen bei der Institution, die für die Geldpolitik zuständig ist (im Falle Griechenlands während der Eurokrise: die EZB), nicht durchsetzen kann. Oder, wenn der Staat zwar seine Geldpolitik gestalten kann, die Währung aber kein Vertrauen in der Bevölkerung mehr genießt (also bei Hyperinflation, z. B. in Venezuela). Beide Schreckensszenarien sind in Deutschland aber äußerst unwahrscheinlich.<br><br>
Die Souveränität, über die gesellschaftliche Entwicklung kollektiv bestimmen zu können, ist die Grundlage einer demokratischen Gesellschaft. Mit der „Schuldenbremse“ wird der Allgemeinheit dieses fundamentale Recht abgesprochen – nicht nur in Griechenland. Dass die Entscheidungshoheit über die Verwendung öffentlicher Mittel den demokratischen Institutionen entzogen ist, begünstigt „Politikverdrossenheit“, autoritären Ungeist und extremistische Konkurrenzideologie. Mit der Verwirklichung der Grund- und Menschenrechte und dem Grundgesetz hat diese Ideologie nichts zu tun. Vielmehr konserviert und steigert Austeritätspolitik soziale Ungleichheit und die aktuellen neoliberalen Verhältnisse. Die Abschaffung der &quot;Schuldenbremse&quot; ist daher eine Wiederherstellung von Demokratie und ein Schritt auf dem Weg hin zu einer solidarischeren Gesellschaft.<br><br><br>
Um Demokratie, Grund- und Menschenrechte zu realisieren, gilt es aus Sicht von CampusGrün, der Austeritätspolitik eine Absage zu erteilen und die Schuldenbremse aus dem Grundgesetz zu streichen. Da wir diese Möglichkeit gemeinsam mit anderen erstreiten wollen, tritt CampusGrün dem Bündnis „International solidarisch: Schluss mit Austerität!“ bei, das vom AStA der Uni Hamburg initiiert wurde. Schluss mit dem Kaputtsparen! Für sinnvolle Investitionen, für eine Ausfinanzierung der öffentlichen Infrastruktur und Daseinsfürsorge und für die Gestaltung progressiver gesellschaftlicher Umbrüche!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine andere Politik ist möglich und nötig! Um der wachsenden sozialen Ungleichheit und der damit einhergehenden Produktivitäts- und Investitionsschwäche progressiv zu begegnen, sind staatliche Investitionen in Soziales, Bildung, Kultur und Infrastruktur gesellschaftlich notwendig. Diese stehen aber im eklatanten Gegensatz zur Austeritätspolitik, die auf &quot;Sparsamkeit&quot; im Staatshaushalt setzt und in Form der &quot;Schuldenbremse&quot; ins Grundgesetz geschrieben wurde. Wir treten entschieden ein gegen diese demokratie- und zukunftsfeindliche Ideologie, die durch Privatisierungen öffentlichen Eigentums, Lohnverzicht, Steuererleichterungen für Großkonzerne, verstärkte Arbeitsmarkt-Konkurrenz und weitere Deregulierung der (Finanz-)Wirtschaft gekennzeichnet ist. Stattdessen wollen wir einen wirtschaftspolitisch eingreifenden, für das Allgemeinwohl intervenierenden Sozialstaat erstreiten. Nur so wird eine demokratische Investitionspolitik möglich, die eine sozialökologische Transformation des aktuellen Wirtschaftssystems ermöglicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Insbesondere an Hochschulen ist der Investitionsstau offensichtlich. Sanierung von Gebäuden; Barrierefreiheit; Abschaffung prekärer Arbeit im Mittelbau bis hin zu unbezahlten Promovierendenstellen; interdisziplinäre Lehre oder die Erhaltung „kleiner“ Studiengänge - die Liste ließe sich beliebig fortsetzen: Vielfach scheitern selbst diese rudimentären Ansprüche an die Universität an der eklatanten Unterfinanzierung. Hinzu kommen die Privatisierung des Akkreditierungswesens und der inzwischen erhebliche Anteil von Drittmittelfinanzierung an den Hochschulhaushalten, welche das Grundrecht auf Freiheit der Bildung und Forschung stark einschränken. Eine grundlegende Ausfinazierung aller Hochschulen ist gesellschaftlich notwendig - doch nur ohne die &quot;Schuldenbremse&quot; realisierbar. Denn diese suggeriert lediglich, dass die Begrenzung von staatlicher Verschuldung dem Allgemeinwohl diene. Tatsächlich bewirkt die &quot;Schuldenbremse&quot; vielmehr, dass allgemeinwohlorientierte Forderungen aus der Bevölkerung mit dem Verweis auf den vermeintlichen „Sachzwang“ der verbotenen Neuverschuldung erstickt werden. Weiterhin suggeriert die &quot;Schuldenbremse&quot;, da sie allein monetäre Vermögensänderungen erfasst, dass es haushaltspolitisch sinnvoll sei, öffentliche Bauten, öffentliche Infrastruktur etc. verrotten, privatisieren oder erst gar nicht bauen zu lassen. Der Bau von Sozialwohnungen oder die Sanierung von maroden Hochschulgebäuden zum Beispiel führttatsächlich dazu, dass staatliches Geldvermögen in staatliches Immobilienvermögen umgewandelt wird – die &quot;Schuldenbremse&quot; erfasst allerdings nur die Schulden. Umgekehrt führt beispielsweise die Privatisierung der Deutschen Bahn nur zu einer Transformation von Unternehmens- in Geldvermögen – laut &quot;Schuldenbremse&quot; wäre das aber ein Gewinn. Auf diese Weise redet die &quot;Schuldenbremse&quot; neoliberaler Privatisierungspolitik das Wort. Staatsverschuldung führt, entgegen den Behauptungen konservativer Politiker*innen, nicht zu Handlungsunfähigkeit des Staates. Das passiert entweder, wenn der Staat geldpolitisch nicht eigenständig ist (Griechenland hat z.B. keine eigene Zentralbank) und seine geldpolitischen Interessen bei der Institution, die für die Geldpolitik zuständig ist (im Falle Griechenlands während der Eurokrise: die EZB), nicht durchsetzen kann. Oder, wenn der Staat zwar seine Geldpolitik gestalten kann, die Währung aber kein Vertrauen in der Bevölkerung mehr genießt (also bei Hyperinflation, z. B. in Venezuela). Beide Schreckensszenarien sind in Deutschland aber äußerst unwahrscheinlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Souveränität, über die gesellschaftliche Entwicklung kollektiv bestimmen zu können, ist die Grundlage einer demokratischen Gesellschaft. Mit der „Schuldenbremse“ wird der Allgemeinheit dieses fundamentale Recht abgesprochen – nicht nur in Griechenland. Dass die Entscheidungshoheit über die Verwendung öffentlicher Mittel den demokratischen Institutionen entzogen ist, begünstigt „Politikverdrossenheit“, autoritären Ungeist und extremistische Konkurrenzideologie. Mit der Verwirklichung der Grund- und Menschenrechte und dem Grundgesetz hat diese Ideologie nichts zu tun. Vielmehr konserviert und steigert Austeritätspolitik soziale Ungleichheit und die aktuellen neoliberalen Verhältnisse. Die Abschaffung der &quot;Schuldenbremse&quot; ist daher eine Wiederherstellung von Demokratie und ein Schritt auf dem Weg hin zu einer solidarischeren Gesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>---</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Anh</strong><strong>a</strong><strong>ng:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Hamburger Manifest gegen Austerity</strong><strong>des Bündnisses „International solidarisch: Schluss mit Austerität!“</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die Schuldenbremse abschaffen: Sozialer Fortschritt in globaler Solidarität!</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein politischer Kurswechsel ist notwendig. Erhebliche staatliche Investitionen und Ausgaben für öffentliche Aufgaben wie Soziales, Bildung, Wissenschaft, Kultur und Infrastruktur sind dringend erforderlich. Sie können sofort durchgesetzt werden: Die vorhandenen Steuer(mehr)einnahmen sind entsprechend zu verwenden und die Steueransprüche gegenüber den Reichen und Superreichen müssen konsequent eingetrieben werden, und: dem politischen Gebot der „Schuldenbremse“ ist eine Absage zu erteilen. Sie ist ein Verbot staatlicher Kreditaufnahme und somit eine harte Absage an die öffentliche Gestaltungsmöglichkeit. Sie gilt hierzulande für den Bund seit 2016, für die Bundesländer ab 2020. De facto ist die Schuldenbremse eine weltweite Fortschrittsbremse. Darum gehört sie abgeschafft!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die Schöpfer*Innen des Reichtums sind wir</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Produktivität der menschlichen Arbeit ist bereits heute so groß, dass bspw. die weltweite jährliche Landwirtschaftsproduktion ausreichte, um 12,5 Milliarden Menschen gut ernähren zu können. Jedoch besitzt das reichste Prozent mehr Vermögenswerte als die restlichen 99 Prozent der Menschheit zusammen. In der BRD verfügen derzeit 1.100 Familien über ein Drittel des Bruttoinlandsproduktes (= 1,07 Billionen Euro); die ärmere Hälfte der Bevölkerung besitzt gerade mal ein Prozent des Vermögens. Das gesellschaftliche Leben, sinnvolle Arbeit und Kultur könnten überall prosperieren. Aber der tagtäglich durch die Arbeit und das vielfältige soziale und kulturelle Engagement der Vielen erarbeitete materielle und geistige Reichtum dient immer weniger der Wohlfahrt und Entfaltung der ganzen Gesellschaft. Er verkommt zu obszönen Profiten und gesellschaftlicher Macht in den Händen Weniger. Ein wesentlicher Grund dafür ist eine Politik, die die permanente Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von Unten nach Oben alltäglich organisiert. Dieser zynische Prozess raubt Menschen überall auf der Welt Lebens- und Entwicklungsmöglichkeiten. Dieses Verhältnis zu konservieren war und ist der politische Zweck der Schuldenbremse. Sie kann und muss daher abgeschafft werden: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ (Art. 1 GG) Verbesserung braucht soziale Bewegung!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Schluss mit dem „Ende der Geschichte“: Eine bessere Welt ist möglich!</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschenwürdige Lebensverhältnisse zu schaffen ist unsere gemeinsame Angelegenheit! Ein würdiges Leben für Jeden frei von Krieg, Armut und Hunger, gebührenfreie Bildung und gesellschaftliche Teilhabe für Alle, sinnvolle Arbeit in sozialer Sicherheit, eine Gesundheitsvorsorge und medizinische Versorgung, die nicht Profitzwecken untergeordnet ist, günstiger und komfortabler Wohnraum für Alle, öffentliche Theater und Museen als lebendige Kulturstätten, souveräne Wissenschaften für das Gemeinwohl, menschenzugewandte Verwaltungen und soziale Dienste, nachhaltige Mobilität, Energie- und Wasserversorgung für alle – dies ist weltweit längst möglich. Es ist kein Gnadenbrot, sondern eine Notwendigkeit für die ganze Menschheit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Warum Austerität? – eine Einschränkung mit System</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als in der „Weltfinanzkrise“ 2008 mit staatlichen Mitteln in großem Maßstab international Banken „gerettet“ wurden, hat alle Welt gesehen: Geld ist genug da! Die Politik von Lohnverzicht, Privatisierung öffentlichen Eigentums, der Deregulierung der (Finanz-)Wirtschaft, Steuererleichterungen für die Großkonzerne und verstärkter Arbeitsmarkt- Konkurrenz („Flexibilisierung“) entpuppten sich als das, was sie schon immer war: die schnöde Plünderung der Mehrheit zugunsten der Steigerung von Profiten und Bankenglück. Das propagierte Vertrauen in die „Selbstregulierung der Märkte“, den großen „Gesamtwohlmehrer“ Privatwirtschaft und den höheren Sinn des „Gürtel-enger-Schnallens“ verlor schlagartig jede Legitimationsgrundlage. Weltweit treten seither immer mehr Menschen für eine solidarische Entwicklungswende und das sozial und kulturell menschenwürdige Leben für Alle ein. Gegen diese positive Möglichkeit wird herrschenderseits die Mär vom „Ende der Geschichte“ zu retten versucht: Die systematische Entmündigung der Bevölkerung und die „Entsagungspolitik“ (Austerität) wurde dafür zum Verfassungsgebot erhoben – hierzulande: die „Schuldenbremse“. Sie basiert ideologisch auf einem System von Lügen, mit dem über das Hier und Jetzt hinausgehende soziale Ansprüche als gemeinwohlschädlich verunglimpft werden sollen. Eine dynamische Kultivierung des gesellschaftlichen Lebens ist hingegen dringend geboten und möglich. Der Wahrheit die Ehre!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Soziale Wohlentwicklung brauchen Alle</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir stellen klar:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="1"><li>Staatsverschuldung ist nicht das Problem. Seit jeher ist es so gewesen, dass die Entwicklung des Allgemeinwohls ein höheres Produktivitätsniveau bedeutet. Die zum Anschub notwendig aufzubringenden Mittel werden doppelt und dreifach wieder erwirtschaftet. Der Staat ist zudem wirtschafts-, finanz- und geldpolitisch souverän, kann seine steuerlichen Einnahmen erhöhen und bei Bedarf (und steigender Produktivität) die Geldmenge steigern, sich also selbst finanzieren.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="1"><li>Staatsschulden sind nur dann ein Problem, wenn man die Macht der Banken, die bei hoher Kreditlast den Staat erpressen könnten, akzeptiert. Dagegen gilt: Die politische Souveränität des Staates über das Bankenwesen kann wiederhergestellt werden. Deregulierung der Finanzwirtschaft ist eine umkehrbare politische Fehlentscheidung gewesen. Auch Banken sind dem Grundgesetz und dem Allgemeinwohl verpflichtet. Auf Gewinne haben sie keinen Rechtsanspruch. Wenn sie den Staat bzw. das Allgemeinwohl gefährden, können sie enteignet werden (Art. 15 GG).</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="1"><li>Die aktuell hohe Staatsverschuldung ist nicht einem überbordenden Sozialstaat geschuldet, sondern vor allem der Bankenrettung, den immensen Steuererleichterungen für Kapitaleigner in den letzten 20 Jahren und einem geschleiften Sozialstaat. Höhere Löhne, Investitionen in Bildung, Kultur, öffentliche soziale Infrastruktur und Sozialprogramme wie bspw. eine sanktionsfreie, einträgliche Grundsicherung (statt Hartz IV) und eine würdige Mindestrente für Alle bedeuten gleichzeitig produktivitätssteigernde Innovation, direktes Wachstum, gesteigerte Binnenkaufkraft und somit exponentiell ansteigende staatliche Steuereinnahmen – und zudem eine erhebliche Entspannung der zwischenstaatlichen Beziehungen. Sie sind also nicht nur menschlich geboten und Verpflichtung des Staates (Art. 20 GG) sondern auch volkswirtschaftlich sinnvoll.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="1"><li>Eine aufgeklärte Bevölkerung weiß am besten darüber Bescheid, was gut für sie ist – nicht irgendwelche Technokraten, die zwischen Profiten und Allgemeinwohl nicht zu unterscheiden wissen oder gewillt sind und die mit Sozialkürzungspolitik das Fundament gesellschaftlicher Entwicklung untergraben.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die Kultivierung höherer Ansprüche ist elementar für die Demokratie</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Souveränität, über die gesellschaftliche Entwicklung kollektiv bestimmen zu können, ist die Grundlage einer demokratischen Gesellschaft. Mit der „Schuldenbremse“ wird der Allgemeinheit dieses fundamentale Recht abgesprochen – nicht nur in Griechenland. Solange die Entscheidungshoheit über die Verwendung öffentlicher Mittel den demokratischen Institutionen entzogen ist, begünstigt das „Politikverdrossenheit“, autoritären Ungeist und extremistische Konkurrenzideologie. Mit der Verwirklichung der Grund- und Menschenrechte und dem Grundgesetz hat diese Politik nichts zu tun. Die Abschaffung der Schuldenbremse ist eine Wiederherstellung von Demokratie. Diese bedarf kritischer, aufgeklärter, kultivierender, anspruchsvoller, solidarisch denkender und kooperativ verantwortlich engagierter Menschen. Nehmen wir die Geschichte in unsere Hand!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Verbesserungen brauchen Beginner*Innen!</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir, Hamburgerinnen und Hamburger aus aller Welt, erklären daher: Eine bessere Welt ist möglich! Im Bewusstsein der internationalen Bedeutung unserer Stadt und ihrer Geschichte, unserer Arbeit, unseres Engagements und unserer Kämpfe, die diese Stadt sozial prosperieren lassen, treten wir hier und heute für eine erfreuliche Zukunft für Alle ein. Im Wissen um das verwandte Engagement von Menschen in aller Welt, mit denen wir in Solidarität verbunden sind, fordern wir die Hamburgische Bürgerschaft auf:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>▸ die Steuer(mehr)einnahmen umgehend für öffentliche Investitionen im Allgemeininteresse zu verwenden, die Steuern bei den Reichen konsequent einzutreiben, für die Erhöhung der Kapitalsteuern zu wirken und für diese Maßnahmen und Vorhaben mit Bündnispartner z.B. bei den Gewerkschaften zu kooperieren sowie sich mit anderen RegierungsvertreterInnen überregional und international zu verständigen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>▸ sämtliche Regelungen zur Schuldenbremse und Schuldenstopp aus der Hamburgischen Landesverfassung zu streichen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>▸ die gesetzliche Begrenzung der öffentlichen Ausgaben auf 0,88 % jährlich sofort aufzuheben, damit das Parlament die öffentlichen Ausgaben für Soziales, Gesundheit, Bildung, Wissenschaft, Kultur, und Infrastruktur bedarfsgerecht erhöhen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>▸ eine bundesweite Initiative für eine Wiederherstellung des Grundgesetzes ohne Schuldenbremse anzustoßen Unsere Freunde in der Welt, in Europa, in anderen Bundesländern und Kommunen rufen wir auf, es uns gleich zu tun! Kämpft mit uns für die Streichung der Schuldenbremse aus dem Grundgesetz und allen europäischen Verträgen. Beenden wir die Austerität, für ein besseres Leben in Frieden, Würde und Wohlentwicklung, jetzt!</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 01 Jun 2018 21:44:28 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>EIL-A6: We want you(r): Wohnraum!</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5378</link>
                        <author>Bundesvorstand Campusgrün (beschlossen am: 01.06.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5378</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den meisten Städten in Deutschland ist das Thema Wohnen zu einer existentiellen Frage geworden. Personen mit niedrigen und mittleren Einkommen leiden darunter, dazu gehören meistens auch Studierende. Neben finanziellen Einschränkungen spielen oft soziale Merkmale eine Rolle, aufgrund dessen bestimmte Personengruppen bei der Wohnungssuche benachteiligt werden. Im studentischen Milieus sind dies oftmals ausländische Studierende, die während der Wohnungssuche diskriminiert werden. Neben einer Erhöhung, Ausweitung und Anpassung an lokale Gegebenheiten der BAföG-Leistungen fordert Campusgrün weitere Verschärfungen und Etablierung von Instrumenten, um die Verteuerung von Wohnraum und den Wohnungsmangel zu bekämpfen, damit Wohnraum wieder mehr an die Wohnbedürfnisse von Menschen auszurichten. Zusätzlich zu dem Beschluss „Wohnungsnot bekämpfen – Günstigen Wohnraum schaffen!“ aus dem Jahr 2013 sieht Campusgrün folgenden Handlungsbedarf:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. Verschärfung der Mietpreisbremse</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die momentane Form der Mietpreisbremse hat sich in Teilen als wirkungslos und ineffektiv erwiesen: Sie greift nicht konsequent genug und nur in bestimmten Regionen, Wiedervermietungsmieten liegen oftmals weiterhin über der festgesetzten Obergrenze und Verstöße können nicht konsequent verfolgt und geahndet werden. Daher fordert Campusgrün folgende Aspekte zur Verbesserung der Mietpreisbremse:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Berechnung der Mietspiegel ändern: Anzahl der vorangegangenen Jahre erhöhen, die für die Abbildung der Mietentwicklung in den Mietspiegeln ausschlaggebend sind</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schonzeitraum verlängern, in dem keine Mietsteigerungen möglich sind und gleichzeitig Erhöhungsmöglichkeiten verringern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Umlegung von Modernisierungskosten begrenzen, indem darauffolgende Mieterhöhungen nur im Rahmen ortsüblicher Vergleichsmieten erfolgen dürfen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verstöße als Ordnungswidrigkeit ahnden und den Zeitraum für Rückzahlungen auf den Beginn des Mietverhältnisses erweitern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Auskunftspflichten über Errechnung der Miete von Vermieter*innen gegenüber Mieter*innen einführen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Schluss mit Spekulationen – Nachhaltiges und sozial-verträgliches Bauen statt leeren Wohnflächen! </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben steigender Mieten stellt auch fehlender Wohnraum ein Problem dar: Das Angebot kommt der Nachfrage in den Städten nicht hinterher. Für eine Trendwende ist es ausschlaggebend, dass sich Leerstand und Nichtbebauung nicht mehr lohnen, damit potentielle Wohnflächen nicht als Spekulationsobjekte missbraucht werden. Dort, wo nur noch wenig Fläche zur Verfügung steht, können Nachverdichtungen als Nutzung urbaner Nischen auch auf ökologische und nachhaltige Weise Wohnraummangel entgegenwirken, wenn der Flächenfraß dadurch minimiert wird. Es müssen Anreize für Investitionen in Neubauten und vor allem in ökologische und nachhaltige Nachverdichtungen geschaffen und Nichtbebauung von Flächen sowie Leerstand von Gebäuden sanktioniert werden. Campusgrün fordert daher:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Baulandsteuer bei der Nichtbauung von Wohnflächen einführen, zusätzlich zu der bereits von Campusgrün geforderten Steuer auf Leerstand</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stufentarife bei der Grunderwerbssteuer einführen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Reformierung der Grundsteuer hin zur Bodenwertsteuer</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nachverdichtungen wie Dachaufstockungen steuerlich begünstigen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Förderung bezahlbaren Wohnens</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben einer verschärften Mietpreisbremse und der Unterbindung von Immobilienspekulationen benötigt es vor allem auch sozialen Wohnungsbau, um den Bedarf an bezahlbaren Wohnraum für alle zu decken. Personen mit niedrigem Einkommen sind vor allem auf sozialen Wohnungsbau angewiesen. Studierende sind zusätzlich noch auf ausreichende und bezahlbare Wohnraumplätze und auf eine angemessene BAföG-Wohnraumpauschale angewiesen, beides ist momentan nicht gegeben. Daher fordert Campusgrün:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung des sozialen Wohnungsbaus ausweiten, für eine ausreichende Finanzierung über den Bund ist hier eine Grundgesetzänderung notwendig</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Investitionszuschüsse bei der Bereitstellung von bezahlbaren Wohnungen und zu Wohnungsbaugenossenschaften</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zusätzliche Bezuschussung der Sanierung und des Neubaus von Wohnheimplätzen über den Bund</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Orientierung der BAföG-Wohnraumpauschale an lokalen Mietspiegeln</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4. Gemeinsamer Kampf für bezahlbaren Wohnraum – Solidarität mit Hausbesetzungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die aktuellen Hausbesetzungen in Berlin machen noch einmal verstärkt auf die problematische Situation des Wohnungsmarkts - nicht nur in Berlin - aufmerksam. Die Mieten steigen trotz gesetzlicher Mietpreisbremse immer weiter an. Campusgrün schließt sich daher der Solidaritätserklärung der GRÜNEN JUGEND an: Der politische Skandal sind nicht die Hausbesetzungen, sondern die immer weiter steigenden - kaum noch bezahlbaren – Mieten (1).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1)<a href="https://www.neues-deutschland.de/artikel/1089113.kampf-gegen-mietenwahnsinn-gruene-streiten-ueber-hausbesetzungen.html">https://www.neues-deutschland.de/artikel/1089113.kampf-gegen-mietenwahnsinn-gruene-streiten-ueber-hausbesetzungen.html</a></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 01 Jun 2018 16:55:35 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>G3: Mitgliedsantrag Grüne Hochschulgruppe Uni Ulm </title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/Mitgliedsantrag_Gruene_Hochschulgruppe_Uni_Ulm_-20064</link>
                        <author>Grüne Hochschulgruppe Uni Ulm (beschlossen am: 01.06.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/Mitgliedsantrag_Gruene_Hochschulgruppe_Uni_Ulm_-20064</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hiermit beantragen wir, die Grüne Hochschulgruppe Uni Ulm, auf der nächsten Mitgliederversammlung als Mitgliedsgruppe von Campusgrün - Das Bündnis grün-alternativer Hochschulgruppen aufgenommen zu werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir akzeptieren die Satzung von Campusgrün und bekennen uns zu sozialer Gerechtigkeit, den Menschenrechten, zum Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur, zur Gewaltfreiheit und zur Gleichberechtigung.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 01 Jun 2018 11:31:05 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>G2: Mitgliedsantrag campusgrün Leipzig </title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/Mitgliedsantrag_campusgruen_Leipzig_-43985</link>
                        <author>campusgrün Leipzig (beschlossen am: 19.03.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/Mitgliedsantrag_campusgruen_Leipzig_-43985</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hiermit beantragen wir, campusgrün Leipzig, auf der nächsten Mitgliederversammlung, als Mitgliedsgruppe von Campusgrün - Das Bündnis grün-alternativer Hochschulgruppen<br>
aufgenommen zu werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir akzeptieren die Satzung von Campusgrün und bekennen uns zu sozialer<br>
Gerechtigkeit, den Menschenrechten, zum Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur,<br>
zur Gewaltfreiheit und zur Gleichberechtigung.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 31 May 2018 19:59:51 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>G1: Mitgliedsantrag der CampusGrünen Kiel</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/Mitgliedsantrag_der_CampusGruenen_Kiel-12651</link>
                        <author>Helene Wahl (CampusGrüne Kiel)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/Mitgliedsantrag_der_CampusGruenen_Kiel-12651</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hiermit beantragen wir auf der nächsten Mitgliederversammlung, als Mitgliedsgruppe von Campusgrün - Das Bündnis grün-alternativer Hochschulgruppen aufgenommen zu werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir akzeptieren die Satzung von Campusgrün und bekennen uns zu sozialer Gerechtigkeit, den Menschenrechten, zum Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur, zur Gewaltfreiheit und zur Gleichberechtigung.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 29 May 2018 13:49:01 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P1: Protokoll der 36. Bundesmitgliederversammlung in Landau vom 10. bis zum 12 November 2017</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/Protokoll_der_36__Bundesmitgliederversammlung_in_Landau_vom_10__bis_zu-8151</link>
                        <author>Bundesvorstand Campusgrün (beschlossen am: 29.05.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/Protokoll_der_36__Bundesmitgliederversammlung_in_Landau_vom_10__bis_zu-8151</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>36. Campusgrün Bundesmitgliederversammlung in Landau/Pfalz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Datum: Samstag, 12. November 2017, 10:00 Uhr bis 13.11. Sonntag 16:00 Uhr<br><br>
Redeleitung: Hannah Trippner (CampusGrün Landau), Moritz Meister (CampusGrün Lüneburg), Christina Lemke (CampusGrün Landau), Robin Luge (GRAS Wernigerode)<br><br>
Protokoll: Robert Langmach (GHG Stendal), Christian Lagod (CampusGrün Hamburg)<br><br>
Abstimmungsergebnisse werden in der Form (Ja-Stimmen/Nein-Stimmen/Enthaltungen) angegeben. Bei Abstimmungsergebnissen mit dem Vermerk „M“ wurden nur die Mehrheitsverhältnisse festgestellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beginn Protokoll:<br><br><strong>1. Begrüßung</strong><br><br>
Madelaine (Campusgrün Bundesvorstand) begrüßt die Anwesenden.<br>
Danny (Campusgrün Landau) erklärt Organisatorisches.<br><br>
Miriam und Dennis erklären die Bedeutung und Aufgaben des Awareness-Teams.<br>
Awareness-Team: Miriam, Dennis.<br>
Conny beginnt mit einer Vorstellungsrunde.<br><br><strong>2. Formalia</strong><br><br><strong>2.1 Wahl des Präsidiums</strong><br><br>
Es wird um Vorschläge für die Wahl des Präsidiums gebeten. Es werden vorgeschlagen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hannah (CampusGrün Landau), Moritz (CampusGrün Lüneburg), Christina (CampusGrün Landau), Robin (GRAS Wernigerode).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es wird vorgeschlagen, dass alle 4 Interessierten als Präsidium fungieren, damit sich diese auch abwechseln können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es wird vorgeschlagen, dass die Interessierten geheim und en bloc gewählt werden. Beide Vorschläge werden angenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Wahlgang wird durchgeführt und das Präsidium wird einstimmig gewählt.<br><br>
Wahl en bloc, einstimmig gewählt (geheime Wahl).<br><br><strong>2.2 Wahl der Protokollant*innen</strong><br><br>
Wie beim Präsidium wird um Vorschläge zum Protokoll der Sitzung gebeten.<br><br>
Protokollant*innen: Robert (Stendal), Christian (CampusGrün Hamburg).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Vorgeschlagenen werden im gleichem Verfahren wie beim Präsidium einstimmig gewählt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2.3 Beschluss der Tagesordnung</strong><br><br>
Thorge und das Präsidium stellen die vorgesehene Tagesordnung vor und fragen, ob es Änderungswünsche gibt. Es wird darauf hingewiesen, dass auch während der Sitzung noch Änderungen möglich sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vorgeschlagene TO:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Begrüßung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Formalia</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Wahl der Redeleitung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Wahl der Protokollant*innen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Beschluss der Tagesordnung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Beschluss der Geschäftsordnung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. Feststellung der Beschlussfähigkeit und Anwesenheit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. Beschluss des Protokolls der 35. Bundesmitgliederversammlung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Anträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Satzungsändernde Anträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. ordnungsändernde Anträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. inhaltliche Anträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Berichte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Berichte aus den Gruppen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Berichte aus den Landesverbänden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Bericht der Bundesgeschäftsstelle</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Bericht des Campusgrün Bildungswerk e.V.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. Bericht des Bundesvorstands</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. Aussprache</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. Entlastung Bundesvorstand</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. Wahlen Bundesvorstand</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. 2*Sprecher*innen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Politische*r Geschäftsführer*in</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Bundesschatzmeister*in</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. 4*Projektkoordinator*innen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. 3*Bildungswerk-Vorstand (aus dem BuVo, BuVo schlägt vor)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. Delegierte*r von Campusgrün in das Kuratorium des DSW</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7. 2*Delegierte von Campusgrün in die BAG Wissenschaft, Hochschule, Technik von B90/Grüne</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8. 2*Rechnungsprüfer*innen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7. Haushalt 2017/18</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8. Aufnahme neuer Landesverbände</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>9. Aufnahme neuer Gruppen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>10. Termine</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>11. Sonstiges</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Tagesordnung wird (25:0:0) einstimmig angenommen.<br><br><strong>2.4 Beschluss der Geschäftsordnung</strong><br><br>
Die Geschäftsordnung wird mit (25:0:0) einstimmig angenommen.<br><br><strong>2.5 Feststellung der Beschlussfähigkeit und Anwesenheit</strong><br><br>
Die Mitgliederversammlung ist mit 16 Mitgliedsgruppen (18 Gruppen insgesamt) und 26 Delegierten beschlussfähig. Es wurde fristgerecht eingeladen. Anwesend sind:<br><br><span class="underline">Marburg</span>: Madelaine Stahl, Dennis Sturzenegger<br><span class="underline">Hamburg</span>: Armin Günther, Svenja Horn, Christian Lagod, Miriam Block<br><span class="underline">Wuppertal</span>: Dennis Pirdzuns<br><span class="underline">Stendal</span>: Lena Gieseke, Robin Ebbrecht, Robert Langmach<br><span class="underline">Freiburg</span>: Mira Kopp, Lars Kaudel<br><span class="underline">Landau</span>: Sebastian Olbrich, Hannah Trippner, Driton Rizvanaj, Merle Köster, Kathrin Seeger, Emily Braum, Linda Galm, Lea Köhler, Max Ramge, Jana Plößler, Kim Neumann, Lukas Petschko, Pascal Aloiso, Christina Lemke, Selena Schmidt, Danny Behrendt, Karoline Heintz<br><span class="underline">Mainz</span>: Alicia Resch, Julian Kappl<br><span class="underline">Halle/Saale</span>: Hermann Weber<br><span class="underline">Oldenburg</span>: Lenny Lörthemann, Katharina Humbert, Pierre Monteye, David Dohmann, Moritz Zeising<br><span class="underline">Oldenburg</span>: René Bloch, Jonas Claußen<br><span class="underline">Tübingen</span>: Felix Schmitz<br><span class="underline">Darmstadt</span>: Annika Schmütz, Leo Jarolimek, Andreas Ewald<br><span class="underline">Frankfurt/Main</span>: Conny Erhard, Ben Seel<br><span class="underline">Bochum</span>: Franziska Pennekamp, Lennart Brinkmann<br><span class="underline">Osnabrück</span>: Thorge Babbe<br><span class="underline">Lüneburg</span>: Moritz Meister, Charlotte Wiesner<br><span class="underline">Wernigerode</span>: Robin Luge, Laura Tischler<br><span class="underline">Köln</span>: Pascal Klons<br><br><strong>2.6 Beschluss des Protokolls der 35. Bundesmitgliederversammlung</strong><br><br>
Das Protokoll der 35. Bundesmitgliederversammlung ist mit (15:8:0) angenommen. Mit der Nebenbedingung, dass die Anträge mit Titeln ergänzt werden.<br><br><strong>3. Anträge</strong><br><br><strong>3.1 Satzungsändernde Anträge</strong><br><br>
Es liegen keine Anträge vor.<br><br>
GO-Antrag von Madelaine für ein Frauenplenum. Es findet ein Frauenplenum statt (10:50 Uhr).<br><em>Unterbrechung 10:43 Uhr<br>
Fortsetzung: 12:24 Uhr</em><br><br>
Conny trägt die Ergebnisse aus dem Frauenplenum vor:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Es wird auf die Quotierung der Ämter hingewiesen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Als problematisch wird erachtet, dass bisher vor allem viele Frauen in der Küche geholfen haben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Frage ans offene Plenum: Was wurde dort besprochen? - Antwort: Was ist ein Frauenplenum und wofür? Was für Aufgaben gibt es im BuVo?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bundesvorstand stellt einen Antrag auf die Ergänzung der Tagesordnung zu dem Punkt &quot;7.8 - 2x Rechnungsprüfer*innen&quot;.<br>
Abstimmung: (24:0:0) einstimmig angenommen.<br><br>
Danny erklärt Organisatorisches zur Mittagspause.<br><br><em>Unterbrechung wegen Mittagspause: 12:30 Uhr</em><br><em>Fortsetzung: 14:12 Uhr</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es wird vorgeschlagen, dass auch Sebastian bei der Protokollierung hilft. Es gibt keine Gegenrede aus dem Plenum und er wird als dritter Protokollant hinzugefügt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3.2 Geschäftsordnungsändernde Anträge</strong><br><br>
Es liegen keine Anträge vor.<br><br><strong>3.3 Inhaltliche Anträge</strong><br><br><strong>Antrag A1 &quot;Für eine umfassende BAföG-Reform&quot;</strong> (Antragssteller: Bundesvorstand)<br>
Von den Antragssteller*innen wurde Ä1.5 übernommen.<br><br>
Robin stellt einen GO-Antrag auf fünf Minuten Unterbrechung, dieser wird mit 13:5:8 angenommen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Unterbrechung der Sitzung: 14:20 Uhr<br>
Fortsetzung der Sitzung: 14:26 Uhr</em><br><br>
Andreas stellt für den Bundesvorstand den Antrag und die Hintergründe vor.<br><br>
Aus dem Plenum gibt es einzelne Fragen zur Finanzierung der Ausweitung und den gestellten Änderungsanträgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Präsidium fragt in einem Meinungsbild ab, ob über den Antrag allein und dann Änderungsanträge oder Antrag und Änderungsanträge gemeinsam diskutiert werden soll. Es wird sich dafür ausgesprochen, die Änderungsanträge nacheinander zu besprechen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ä.1.1 Jan Rick<br><br>
Ä.1.2 GHG Halle/Saale (beschlossen am: 07.11.2017) wird zu Ä.1.7:<br>
Ergänzung: Kinder aus Elternhäusern mit geringem Einkommen werden durch Schulden extrem belastet.<br>
Ergänzung von Ä1.2 wird auf Antragsgrün vorgenommen<br><br>
Abstimmung: (6:8:10)<br>
Der Änderungsantrag ist nicht angenommen.<br><br>
Ä.1.3 Svenja (Hamburg):<br>
Armin (CampusGrün Uni Hamburg) stellt den Antrag vor.<br><br>
Es geht um die Frage:<br>
Konkurrenz vs. solidarische Finanzierungsform<br><br>
Andreas (CampusGrün Darmstadt)<br>
Es wäre formal schöner, wenn es eigenen Antrag gegen Schuldenbremse gäbe.<br>
Vorteil: Es wäre klar für andere und nicht versteckt in diesem Antrag.<br><br>
Svenja (Hamburg): Ja, aber wir finden es sinnvoll, in diesem Antrag ebenfalls darauf hinzuweisen.<br><br>
Hermann (Halle/Saale)<br>
Das eine schließt das andere nicht aus.<br><br>
Lennart (Bochum):<br>
Frage: Wie verhindert die Schuldenbremse Steuererhöhungen?<br><br>
Abstimmung: (20:2:2) Der Änderungssantrag ist angenommen.<br><br>
Svenja Horn: Ä.1.4 wird zu Ä.1.8:<br>
Svenja stellt den Änderungsantrag vor. Schlussfolgerung: 1.3 mit nur &quot;mehr BAföG&quot; reicht nicht, wenig Wohnraum gehört auch dazu, bedarfsgerechte Finanzierung für alle Studierenden ebenfalls.<br><br>
Armin schlägt, dass bei der nächsten BMV was zur Schuldenbremse gemacht werden sollte, das Thema sollte dort angesprochen werden.<br>
Mythen sollen damit bekämpft werden, z.B. Schulden versus Schuldenbremse.<br><br>
Christina (CampusGrün Landau)<br>
Aspekt der Schuldenbremse sollte rausgenommen werden.<br><br>
Lennart (Bochum)<br>
Europäisches BAföG gehört doch weiter nach oben.<br><br>
Armin schreibt einen Änderung zum Antrag: Enden mit Novelle des HSG. Wird auf Antragsgrün überarbeitet und wird zur nächstmöglichen Zeit abgestimmt.<br><br>
Hermann (Halle) ist fertig mit NeuÄnderungsantrag 1.7<br>
Selbstdeckelung der BAföG-Schulden in Höhe von 10.000 Euro stellt für Studierende eine große Hürde dar.<br><br>
Abstimmung:(20:0:6)<br>
Der Änderungsantrag ist angenommen.<br><br>
Ä1.8 Armin und Svenja (CampusGrün Hamburg)<br>
Armin stellt den Änderungsantrag vor.<br>
Bafögnovelle und Finanzierung, die Studierendenwerke kommen nicht mehr vor.<br><br>
Abstimmung (19:1:4)<br>
Der Änderungsantrag ist angenommen.<br><br>
BuVo-Antrag mit Änderungen: 23<br>
Globalalternative: 0<br>
Enthaltung: 0<br><br>
Gesamtantrag: (24:0:0)<br>
Der Antrag ist vorbehaltlich redaktioneller Änderungen (A1neu2) ist einstimmig angenommen.<br><br><strong>Antrag A2 &quot;Gegen den Aufwind der Rechtsextremen - FÜR EINE PROGRESSIVE, SCHLAGKRÄFTIGE POLITIK&quot;</strong> (Antragssteller: Bundsvorstand)<br><br>
Conny stellt den Antrag für den Bundesvorstand vor: Campusgrün hat allgemeinpolitische Verantwortung gegenüber Rechtsextremismus. Konzentration auf Gedankengut an den Hochschulen aber auch allgemein.<br><br>
Charlotte stellt einen GO-Antrag auf drei Minuten Lesepause. Keine Gegenrede. GO-Antrag angenommen.<br><em>Unterbrechung: 15:20 Uhr<br>
Fortsetzung: 15:23 Uhr</em><br><br>
Die Änderungsanträge (2.1, 2.5) werden von den Antragssteller*innen übernommen.<br><br>
Allgemeine Debatte<br><br>
Ä.2.2 GHG Halle S. (beschlossen am: 07.11.2017)<br>
Hermann stellt den Antrag vor.<br>
Debatte.<br><br>
Abstimmung: (22:1:2)<br>
Der Änderungsantrag ist angenommen.<br><br>
Ä.2.3 Felix Steins (CG Uni Hamburg) → übernommen<br>
Ä.2.4 Svenja Horn → übernommen<br>
Ä.2.5 Ben Seel (GHG FFM) → übernommen<br><br>
Anträge 2.3 und 2.4 übernommen aber getauscht.<br><br>
Gesamtantrag (A2neu)<br><strong>Abstimmung: (25:0:0)</strong><br>
Der Antrag ist einstimmig angenommen.<br><br><strong>Antrag A3 &quot;Gender Studies unter Druck - nicht nur von Rechts&quot;</strong> (Antragssteller: Bundesvorstand)<br><br>
Conny stellt für den BuVo den Antrag vor. Es folgt eine Debatte zum Antrag und der aktuellen Situation der Gender Studies.<br><br><strong>Abstimmung: (22:0:0)</strong><br>
Der Antrag vorbehaltlich redaktioneller Änderungen ist angenommen.<br><br><strong>Antrag A4 &quot;Grundsatzposition: Verhältnis Ökologie und Wirtschaftssystem&quot; (Antragssteller: Campusgrün Hamburg)</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Armin stellt den GO-Antrag, den Antrag A4 nach der Pause zu diskutieren. Keine Gegenrede. Damit ist der Antrag angenommen.<br><em>Unterbrechung Kaffeepause: 15:49 Uhr<br>
Fortsetzung: 16:33 Uhr</em><br><br>
***** Einschub: Der fzs-Vorstand stellt sich und den freien zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) vor und hält ein Grußwort. *****<br><br>
Svenja stellt den Antrag vor: Studie stellt neue Grenzlinien des Planeten fest, die zur Erhaltung der Lebensgrundlagen nicht überschritten werden dürfen. Es werden Arten ausgerottet. Diesen ökologischen Kollaps müssen wir verhindern.<br><br>
Debatte<br>
Miriam: Bundesvorstand unterstützt den Antrag. Begründung steht im Antragstext – Ansporn, sich als Gruppe damit auseinanderzusetzen.<br><br>
Linda GO-Antrag auf fünf Minuten Pause. Formale Gegenrede.<br>
Abstimmung: (8:6:9) angenommen<br><br><em>Unterbrechung: 16:58 Uhr<br>
Fortsetzung: 17.05 Uhr</em><br><br>
Änderungsantrag 1:<br>
Ben: In langer Frist könnte es für das Klima- und Ökosystem zu spät sein.<br>
Zeile792 statt &quot;langfristig&quot; &quot;mittelfristig&quot;<br><br>
Von den Antragssteller*innen wird die Änderung übernommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Abstimmung: (19:0:3)</strong> Der Antrag wird vorbehaltlich redaktioneller Änderungen einstimmig angenommen.<br><br>
Antrag von Pascal (BuVo) auf Änderung der Tagesordnung mit folgenden Änderungen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bericht des BuVo</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Aussprache über den Bericht</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Entlastung des BuVo</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Pause / Abendessen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wahlen des BuVo</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Rest soll auf morgen verschoben werden.<br><br>
Abstimmung: (20:0:5)<br>
Die Änderung ist angenommen.<br><br><strong>4.5 Bericht des BuVo (vorgezogen)</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Miriam GO-Antrag auf drei Pause zum Umbau. Keine Gegenrede. Antrag angenommen.<br><br><em>Unterbrechung: 17:18 Uhr<br>
Weiter: 17:22 Uhr</em><br><br>
Der Bundesvorstand stellt seine Arbeit aus dem letztem Jahr vor. (s. PowerPoint-Präsentation in der Mitgliedercloud).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nachfragen/Aussprache</strong><br><br>
Christian:<br>
Newsletter gut, offene TK zeitlich ungünstig gewesen, alle 2 Jahre Tausch mit der GRAS Österreich bzw. insgesamt mehr Austausch<br><br>
Dennis (Wuppertal) findet Arbeit insgesamt sehr gut, vor allem in Sachen Sichtbarkeit, Austausch mit GRAS war super, Infrastruktur ist vorhanden und gut, Newsletter lese ich nicht, TK ist toll.<br><br>
Ben lobt die bessere Struktur im BuVo, dass so viele Personen zur MV gekommen sind und hofft, dass es wieder mehr Arbeit in den Landesgruppen gibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dennis (Wuppertal): Empowerment sollte in Angriff genommen werden<br><br>
Moritz M.: Findet offene TKs gut. Sind die Newsletter immer offen?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Antwort Madelaine: immer offen, werden alle 1,5 Monate geschrieben; schwierig mit Gruppenweiterleitung für Gruppen mit moderierten Mailinglisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Miriam stellt die Frage ins Plenum: Was hat meine Arbeit lokal mit dem BuVo zu tun? Welche Wünsche habt ihr? Was ist für euch vor Ort relevant?<br><br><strong>5. Entlastung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Thorge Babbe als gewählter Rechnungsprüfer berichtet von seiner Tätigkeit. Er konnte Überprüfung für 2017 nicht machen, da die Ordner nicht mit nach Landau gekommen sind. Für 2016 (Oktober, November, Dezember) sind die Belege in Ordnung. Die Kassenprüfung für das vergangene Jahr muss für die restlichen Monate nachgeholt werden. Er schlägt vor, dies auf der Bundesmitgliederversammlung in Stendal nachzuholen. Er sieht allerdings keinerlei Probleme.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Rechnungsprüfung wird verschoben auf die 37. BMV in Stendal.<br><br>
********* Einschub *******<br>
Dennis (Wuppertal) stellt GO-Antrag für vorgezogenen Bericht aus Bochum, da diese bald abreisen müssen. (keine Gegenrede; damit angenommen):</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bericht aus der Mitgliedsgruppe Bochum:<br>
Chaos in Bochum in der HoPo.<br>
Die GHG in der Opposition seit 5 Jahren gegenüber &quot;unpolitischen&quot; Juso-AStA, sehr inaktiver AStA und es wurden 350.000 Euro an Rücklagen verbrannt. Es gibt Schwierigkeiten im Wahlausschuss. Es kann sein, dass die Bekanntgabe der Wahl nicht ordnungsgemäß war.<br>
Es wird demnächst eine Veranstaltung zu ‚‘Ende Gelände‘ geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gibt einen Generationenumbruch, da drei Viertel der Leute die Gruppe verlassen werden.<br>
Durch schwarz-gelbe Koalition wieder Probleme mit Studiengebühren, Anwesenheit wird diskutiert<br><br><em>Unterbrechung Abendbrot: 18:15 Uhr<br>
Fortsetzung: 19.03 Uhr</em><br><br><strong>6. Wahl eines neuen Bundesvorstandes:</strong><br>
Für die Wahlkommission werden Kim, René, Robin und Kathrin vorgeschlagen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese werden einstimmig als Wahlkommission angenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>6.1. Wahl der 2x Sprecher*innen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anika Schmütz aus Darmstadt stellt sich zur Wahl.<br><br>
Anika stellt sich vor:<br>
Findet es gut, dass so viele Hochschulgruppen hier sind. Identitäre Bewegung und AFD werden immer stärker an den Hochschulen, dagegen einsetzen. Nicht-Deutsche sollten die gleichen Voraussetzungen haben wie Deutsche in der Bildungslandschaft Deutschlands.<br>
Das System muss sich stärker für Studierende einsetzen, welche aus nicht Akademiker-Familien kommen, da nachgewiesen ist, dass damit Bildungsabschlüsse weniger „vererbt“ werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sie ist 20 Jahre alt und war 2 Jahre Referentin im Asta. Zurzeit ist sie Mitglied im Senat ihrer Universität.<br><br>
Gültige Stimmen: Ja, Nein, Enthaltung, oder Name der Kandidatin.<br><br>
26 Stimmen<br><strong>Abstimmung: (23:1:2)</strong><br>
Anika ist zur Sprecherin gewählt. Sie nimmt die Wahl an.<br><br>
Wahl zweite*r Sprecher*in<br>
Danny Behrendt aus Landau stellt sich vor.<br>
Findet den Verband gut, freut sich auf die nächste BMV. Danke an alle die da sind.<br>
Bildung spielt für ihn eine zu untergeordnete Rolle. Große Themen sind für ihn: Bafög als Unterstützung der Studierenden und nicht nur Bürokratiemonster.<br>
Durch Projekte wie Studiwein möchte er zeigen, wie biologische Ökologie möglich ist. Er will sowas und anderes mit anderen gemeinsam erreichen.<br>
Er ist 28 Jahre alt und will Grundschullehrer werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>24 Stimmen abgegeben<br><strong>Abstimmung: (17:4:3)</strong><br>
Danny ist zum Sprecher gewählt. Er nimmt die Wahl an.<br><br><strong>6.2. 1x Politischer Geschäftsführer*in</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Pascal erzählt, was zu den Aufgaben einer polit. Geschäftsführung gehört.<br>
Miriam ergänzt die Ausführungen von Pascal.<br><br>
TOP wird verschoben, da niemand sich zur Wahl stellt.<br><br><strong>6.3. Schatzmeister*in</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Conny erzählt, was zu den Aufgaben gehört. Die Aufgabe ist nicht kompliziert, da der Aufwand nicht so hoch ist.<br>
Andreas erzählt, wie die Zusammenarbeit zwischen dem Bundesverband und dem Bildungswerk funktioniert. Es sind 2500€, die verwaltet werden müssen.<br>
Anika: Würde den Kandidaten, die Kandidatin nach ihrer/seiner Wahl unterstützen.<br><br>
Christina: Halbjährliche Besetzung bis Stendal (nächste BMV) möglich?<br>
Antwort: Ja, ist möglich.<br><br>
Linda: Vielleicht überlegen sich die Personen, die sich eigentlich als Projektkoordinator*In bewerben wollten, ob sie nicht auch die anderen Ämter besetzen können/wollen.<br>
Leo: Es wird gegenseitig geholfen. Die Schwerpunktaufgaben können sich auch anders entwickeln und können von allen gemeinsam geleistet werden.<br><br><strong>6.2. 1x Politischer Geschäftsführer*in</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Felix (GHG Tübingen) wirft ein: Ich habe mir doch überlegt, mich auf den Posten des politischen Geschäftsführers zu bewerben. Konnte Erfahrungen in diesem Bereich durch ein Praktikum bei der Grünen Jugend Hessen sammeln<br><br>
Andreas GO-Antrag auf Unterbrechung für fünf Minuten, um die Frage der Quotierung zu klären.<br>
Unterbrechung: 19:45 Uhr<br>
Es geht weiter: 20:00 Uhr<br><br>
Conny stellt einen GO-Antrag auf Vertagung der Wahlen auf Sonntag. Formale Gegenrede.<br>
Abstimmung: (11:1:4); damit ist der Antrag angenommen.<br><br>
Der Top Wahlen zum Bundesvorstand wird auf Sonntagmorgen vertagt.<br><br>
----<br>
Es wird der alte Bundesvorstand verabschiedet und sich mit kleinen Präsenten bedankt. Der Bundesvorstand bedankt sich bei der Geschäftsstelle für die gemeinsame Zeit und die viele Hilfe im Laufe des Jahres. Applaus für mehrere Minuten.<br>
---</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Top 7 Eilanträge</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Begründung für die Anträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>EIL-A5 &quot;Stellungnahme von Campusgrün zum Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung&quot; (Antragssteller: Bundesvorstand)</strong><br>
Miriam: Nationalplan für nachhaltige Entwicklung. Miriam hat an der Erarbeitung mitgewirkt. Bericht der Bundesregierung zur Entwicklung nachhaltiger Bildung wurde vor kurzem verabschiedet. Der Antrag unterstützt den BuVo durch die Mitgliederversammlung, damit er dazu Stellung beziehen kann. Es sollte der Anfang des Prozesses sein und nicht das Ende.<br><br>
Abstimmung zur Behandlung des Eilantrags: (20:0:2)<br>
Der Antrag ist damit zugelassen.<br><br>
Miriam stellt den Antrag vor. Der Antrag erklärt im ersten Abschnitt, wie die Bundesregierung zu der Thematik arbeitet. Es gibt mehrere Handlungsspielräume, z.B. im Rahmen Hochschulbereich. Dazu gibt es Maßnahmenvorschläge. Von studentischer Seite nicht nur macht was in dem Bereich - nicht nur Studierende.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Thorge: Dieses Papier soll den BuVo ermächtigen, dem Ministerium zu zeigen, wie wichtig das Thema ist und dass der Plan allein nicht ausreicht.<br>
Dabei beziehen wir (CG) Stellung gegenüber dem Ministerium (BMBF), was nicht viele Verbände können.<br><br><strong>Abstimmung: (20:0:2)</strong><br>
Der Antrag ist angenommen.<br><br>
Robin GO Antrag Beendigung des Sitzungstages. Formale Gegenrede Abstimmung. (19:3:0) Angenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Ende der Sitzung um 20:26 Uhr</em><br><br><strong><span class="underline">Beginn der Sitzung am Sonntag: 10:03 Uhr</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Präsidium eröffnet die Sitzung am Sonntagmorgen um 10:03 Uhr und stellt den Entwurf einer neuen Tagesordnung vor nach Wichtigkeit der restlichen Punkte:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Antrag auf Änderung der Tagesordnung, die wie folgt aussehen soll:<br>
Wahlen<br>
Haushalt<br>
Berichte<br>
Aufnahme neuer Gruppen<br>
inhaltliche Anträge<br>
Termine<br>
Sonstiges<br><br>
Die Änderung der Tagesordnung wird einstimmig angenommen.<br><br><strong>3. Wahlen</strong><br><strong>6.2. Polit. Geschäftsführer*in</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kandidatinnen für politische Geschäftsführe*in<br><br>
Es gibt bisher keine Kandidatin =&gt; Verschiebung sobald die Quotierung erfüllt ist.<br><br><strong>6.3 Schatzmeister*in</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kandidatinnen für Bundesschatzmeisterin:<br><br>
Annika: Es gibt eine Kandidatin, aber die ist jetzt nicht hier.<br><br>
Anika GO-Antrag Vorschiebung des TOPs bis die Kandidatin anwesend ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vorzug des Tops Berichte aus den Gruppen vor Ort (Berichte vor Wahlen).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Formale Gegenrede.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Abstimmung: 18:0:2 =&gt; GO-Antrag ist angenommen. Der TOP Berichte wird eingeschoben bis die Kandidatin anwesend ist.<br><br><strong>4. Berichte</strong><br>
4.1 Berichte aus den Ortsgruppen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>CampusGrün Uni Hamburg</em><br>
Armin (Uni Hamburg):<br>
Seit April gibt es einen geschäftsführenden Asta. Haushaltsplanung lange unklar bzgl. Nachtragshaushalt und Haushalt 17/18. RCDS, Jusos und Co arbeiten gegen links-grünen Block. Mehrheit verloren als Asta; keine Mehrheit im Stupa.<br><br><em>Charlotte, Moritz (CG Lüneburg):</em><br>
3 Studierende im Senat, davon zwei CGler*innen<br>
Treffen sich 1x die Woche. Interne Diskussion über Ausrichtung der Gruppe. Nicht nur Plakate und Flyer, sondern auch Aktionen wie zum Beispiel Vortrag zur Schuldenbremse.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>GHG/CG Stendal</em><br>
Robin (Stendal):<br>
Aktuelles Thema ist für die Gruppe Nachhaltigkeit in der Mensa: Umstellung auf Fairtrade Kaffee und Kakao, Umstellung auf biologisch abbaubare Verpackungen.<br>
Bei Fisch gäbe es bessere Siegel als aktuell vorhanden. Da könnten wir nochmal drauf schauen.<br>
Hochschul-Energie: Antwort der Hochschule auf Energienutzung in der Hochschule, nutzen überwiegend Erneuerbare, fordern jetzt 100 Prozent Erneuerbare, Forderung nach richtigem Heizen und Lüften in den Seminaren.<br><br>
Robert (Stendal): Hochschulgesetz Novellierung in Sachsen Anhalt. Wir haben uns gegen Studiengebühren eingesetzt. Bei uns sollen Studierende quasi rausgeworfen werden, wenn sie nicht in Regelstudienzeit studieren.<br><br>
Thorge GO-Antrag auf Vorziehen TOP Wahlen. Formale Gegenrede<br>
Abstimmung: (20:0:0)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Antrag ist angenommen, TOP Wahlen wird vorgezogen.<br><br><strong>6.3. Schatzmeister*in</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lena kandidiert für den Posten als Schatzmeisterin.<br><br>
Lena (GHG Stendal) Kandidatin<br>
Vorstellung: Ich sehe die GHG als Chance und kann solide mit Zahlen umgehen. Ich weiß, dass ich mir das zu trauen kann.<br>
Es gibt viele Themen, für die ich mich begeistern kann, aber eigene Themen eigentlich nicht. Wichtige Themen für mich wären aber: Feminismus, Veganismus.<br><br>
Es gibt keine weitere Kandidierende.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Abstimmung: (20:0:1)</strong>; abgegeben wurden 21 Stimmen<br>
Lena ist gewählt worden und nimmt die Wahl an.<br><br><strong>6.2 Polit. Geschäftsführung</strong><br>
Kandidat*innen: Felix (GHG Tübingen)<br><br>
Felix stellt sich nochmal vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Abgegebene Stimmen: 21<br><strong>Abstimmung: (21:0:0)</strong><br><br>
Felix ist gewählt worden und nimmt die Wahl an.<br><br><strong>6.4 4x Projektkoordinator*innen</strong><br><br>
Leo stellt die Aufgaben der Projektkoordination vor. Aufgabe ist es für Anträge zuständig zu sein.<br>
Es gibt die Möglichkeit zur Umsetzung persönlicher Projekte oder ich habe noch kein Thema / bin aufgeschlossen, hole mir Ideen von anderen.<br>
Leo: möchte weiterhin BuVo unterstützen auch außerhalb des Mandats<br>
Es braucht kein Amt um sich zu engagieren, davon lebt Verbandsarbeit!<br><br>
Kandidat*innen:<br><br>
Moritz: Gibt es Kandidatinnen?<br><br>
Christina: GO Antrag auf Frauenplenum. Diejenigen die sich als Frau definieren dürfen bleiben.<br><em>Unterbrechung: 10:51Uhr<br>
Fortsetzung: 11:47 Uhr</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vorstellung aus dem Frauenplenum:<br>
Annika: Wir haben über unser Verständnis als Feministischer Verband gesprochen. Forderung: Die Hälfte der Macht den Frauen. Wir sehen die Quote als wichtig an, so lange man sie noch braucht. Uns ist es auch wichtig, dass die Positionen, wenn es nicht genug FIT Personen gibt, für diese Personen offen zu lassen.<br><br>
Miriam: Frauenplena sind ein Schutzraum, um sich über Strukturen etc. Gedanken zu machen.<br><br>
Frage: Gibt es Kandidatinnen für die Posten der Projektkoordinatorinnen?<br><br>
Kandidat*innen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gibt keine Kandidatinnen. Damit bleiben die Stellen vakant.<br><br><strong>6.5 3x Bildungswerk-Vorstand</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Laut Satzung schlägt der neugewählte Bundesvorstand drei Mitglieder aus seinen Reihen für den Vorstand des Bildungswerk-Vorstand vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anika schlägt Felix, Danny und sich selbst vor.<br><br>
Kandidat*innen: Anika, Felix und Danny<br><br>
Linda (Landau): Ich stelle fest, dass es zwei Männer und eine Frau sind. Wie kam es zu dem Vorschlag?<br>
Lena (Stendal): Ich habe spontan entschieden mich in den BuVo wählen zu lassen. Ich möchte aus zeitlichen Gründen nicht auch noch Bildungswerkvorstand machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Thorge (Osnabrück): GO-Antrag keine geheime Wahl. Linda: Formale Gegenrede. Miriam: Gegenrede gegen alle Wahlen.<br>
Thorge zieht zurück.<br><br>
Abstimmung als en bloc (Bildungswerk-Vorstand): <strong>(19:0:0)</strong> 19 Stimmen.<br>
Sie nehmen die Wahlen an.<br><br><strong>6.6 Delegierte*r von Campusgrün in das Kuratorium des DSW</strong><br><br>
Christina stellt einen GO-Antrag auf offene Abstimmung. Formale Gegenrede.<br>
Dennis: Satzung sagt, Personenwahlen sind grundsätzlich geheim<br>
Leo: Satzungsnah wie möglich<br><br>
Kandidat*innen: Anika<br><br>
Leo (Darmstadt) stellt die Aufgaben vor. Es geht darum, als stud. Vertreter*innen die Interessen der Studierenden zu vertreten. Es ist so eine Art Aufsichtsrat im DSW.<br><br>
Abgegebene Stimmen: 19<br><strong>Abstimmung: (19:0:0)</strong><br>
Anika ist gewählt und nimmt die Wahl an.<br><br><strong>6.7 2x Delegierte von Campusgrün in die BAG Wissenschaft, Hochschule, Technik von B90Grüne</strong><br><br>
Madelaine (Marburg): Bundesarbeitsgemeinschaft der Grünen. Sind mit 2 Mitgliedern vertreten. Geht vor allem um Beschlüsse zum Beispiel zum Bundestagswahlprogramm. Beraten wie Hochschulpolitik aussehen kann. 3 bis 4 Mal im Jahr an verschiedenen Orten in Deutschland. Nächstes Mal vom 01.-03. Dezember.<br><br>
Conny (Frankfurt): Man trifft dort auch andere CG Mitglieder<br><br>
Kandidat*innen: Lena, Moritz, Linda, Christina<br><br>
Die Kandidaten stellen sich vor und antworten auf Fragen.<br><br>
Moritz tritt für den Wahlgang von der Sitzungsleitung zurück, Robin übernimmt seinen Platz.<br><br>
Wahlvorgang:<br><br>
Rene: Ist es laut GO möglich zu beantragen, dass die Nicht-Gewählten Ersatzdelegierte werden?<br>
Ben: Ist es möglich, Nicht-Parteimitglieder zu wählen.<br>
Thorge: Ja, wir sind nur parteinah.<br><br>
Wahl von Delegierten<br>
Abgegebene Stimmen: 21<br><strong>Abstimmung:<br>
Lena: 13<br>
Moritz: 9<br>
Linda: 11<br>
Christina: 8</strong><br><br>
Moritz ist Stellvertreter für den offenen Platz, Christina für den anderen. Lena und Linda sind als Delegierte gewählt.<br>
Die nicht gewählten Mitglieder werden, werden Ersatzmitglieder. Die Gewählten nehmen die Wahl an.<br><br><strong>6.8 Rechnerprüfer*innen:</strong><br>
Kandidierende: Pascal (Köln), Herrmann (Halle)<br><br>
Linda (Landau): Geht es nur um den neuen BuVo?<br>
Thorge: Ja, es geht darum den kommenden Vorstand zu prüfen.<br><br>
Hermann: Ich würde als Stellvertreter kandidieren, wenn das von der Quotierung her geht.<br>
Thorge: Ist nicht quotiert, können wir machen.<br><br>
Abgegebene Stimmen: 17<br><strong>Abstimmung:<br>
Pascal: 17<br>
Hermann: 16, 1 ungültig</strong><br><br>
Hermann nimmt die Wahl an.<br>
Thorge GO-Antrag auf Haushalt 2017/18. Gegenrede.<br>
Abstimmung: 15:0:1 =&gt; damit angenommen<br><br><strong>Haushalt 2017/18</strong><br>
Es gibt eine Präsentation, die vorgestellt wird.<br><br>
Conny stellt Haushaltsplan 2017/2018 (s. Präsentation) vor.<br>
Miriam stellt GO Antrag für Schluss auf Debatte und auf Abstimmung. Keine Gegenrede.<br><br><strong>Abstimmung Haushalt: (15:0:3)</strong> einstimmig angenommen<br><br><em>Unterbrechung zur Mittagspause: 13:11</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Es geht weiter: 13:56 Uhr</em><br><br>
Miriam GO Antrag auf Änderung der Tagesordnung Vorziehung der Abstimmung der Dringlichkeit des Antrags EIL A6.<br>
Formale Gegenrede<br>
Abstimmung (9:0:0)<br><br><strong>Abstimmung zur Dringlichkeit des Antrags EIL-A6 &quot;Hochschulzugang für alle ermöglichen&quot; (Antragssteller: Bundesvorstand)</strong><br><br>
Begründung: Miriam: Verfassungsgerichtsurteil zum Numerus Clausus wird erwartet. Der vorliegende Antrag soll den Vorstand ermächtigen neue Konzepte zu erarbeiten und sich öffentlich zu äußern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Abstimmung (Dringlichkeit): (9:0:0)<br>
Die Dringlichkeit des Antrages ist angenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>GO Antrag auf Änderung der Tagesordnung: Aufnahme neuer Gruppen jetzt und danach EILA6. Keine Gegenrede. GO-Antrag zugestimmt<br><br><strong>G1 Aufnahme neuer Gruppen</strong><br><br>
Anika (Darmstadt): Dankt dem Schiedsgericht. Es gibt einen Friedensvertrag, der eine konfliktlosere Zusammenarbeit der Gruppen in Oldenburg ermöglichen soll. Da die Gruppen sich nicht vereinigen wollen, würde der Bundesvorstand es begrüßen beide Gruppen befristet für ein Jahr aufzunehmen; wenn der Friedensvertrag eingehalten wird. Wir würden dem Vorschlag des Schiedsgerichtes folgen und hier eine Ausnahme machen.<br><br>
Dennis(Wuppertal): Dankt den Gruppen, dass sie sich auf einen Einigungsprozess eingelassen haben. Dankt dem Schiedsgericht und allen beteiligten.<br><br>
Robin (Stendal): Weiterer Plan, wie man weiter verfährt? Fusion oder geduldet nebeneinander her?<br><br>
Moritz(Oldenburg): Wir haben uns Punkte für eine Zusammenarbeit überlegt und wollen uns auch in Oldenburg nochmal zusammensetzen.<br>
Rene (Oldenburg): Wichtig, dass man Konfliktpotentiale klärt, regelmäßiger Austausch gewünscht zwischen beiden Gruppen, Konflikte sollen ausgeräumt werden, vielleicht demnächst gemeinsame Anträge einbringen<br><br>
Ben(Frankfurt): Gut, dass es so einen Prozess gibt. Wie stehen beide Gruppen zu Antisemitismus, BDS Kampagne und Antizionismus?<br><br>
Hannah: Bei der aktuellen Debatte geht es erst mal darum, ob generell 2 Gruppen aus Oldenburg aufgenommen werden können.<br><br>
Lena (Stendal): Verständnisfrage: Aufnahme von 2 Gruppen aus einer Stadt<br><br>
Linda(Landau): GO Antrag auf sofortige Abstimmung.<br>
Ben(Frankfurt) Gegenrede: Finde es wichtig, dass meine Frage beantwortet wird.<br>
Abstimmung: (5:3:2)<br><br>
Abstimmung zur Entscheidung des Schiedsgerichts zur Aufnahme einer neuen CG-Basisgruppe<br>
Abstimmung: (7:1:3)<br><br><strong>G1 Grün-alternative Hochschulgruppe Oldenburg</strong><br>
Moritz (Oldenburg) stellt den Antrag vor. Konnten leider nicht zur letzten BMV dabei sein. Vor 1 Jahr gegründet. Relativ große Erfolge bei Wahlen. Viele Veranstaltungen für Studierende organisiert. Stellen den Asta Sprecher. Würden uns sehr freuen, wenn wir bei BMV dabei sein dürfen<br>
Auch in Oldenburg gibt es BDS Kampagnen. Wir haben das im Stupa schon diskutiert und uns ganz klar gegen jede Form von Diskriminierung ausgesprochen. Es gab antisemitische Vorwürfe. Wir probieren unser möglichstes Initiativen gegen Antisemitismus und Rassismus zu unterstützen.<br><br>
GO-Antrag Robin (Stendal): 2 Minuten Pause.<br>
Gegenrede Hannah (Landau): Lieber ein durch Sitzungsleitung geregeltes Gespräch als Pause in der sich jeder überlegt was er/sie sagen möchte.<br><br>
Abstimmung: (5:6:0), abgelehnt<br><br><strong>Abstimmung Mitgliedsantrag Campus Grün Oldenburg (8:0:3)</strong><br>
Die Gruppe Campus Grün Oldenburg ist als neues Mitglied im Bundesverband aufgenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>G2 offene grüne Hochschulgruppe Oldenburg (OGH Oldenburg)</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Rene stellt die zweite Gruppe aus Oldenburg vor:<br>
Rene (Oldenburg): Wir heißen wieder offene grüne HSG. Wir hatten davon Abstand genommen CG zu heißen. Wir wollen nochmal zusammenarbeiten mit der anderen Gruppe. Wir haben im Stupa (als Gruppe MARX) gemerkt, dass unser Austausch immer sehr gut war. Ist mir ein Herzensanliegen weiterhin Teil des Verbandes zu sein, als Gründer der 1. grünen Gruppe in Oldenburg. Hoffe der Konflikt ist vorbei, stehen für Gespräche zur Verfügung. Finde wir sind auf einem guten Weg.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Christina(LD): Wie viele Mitglieder seid ihr?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Rene (): Gelistet sind 10. 7 Kandidat*Innen fürs Stupa. Frauenanteil nicht gut.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hannah GO Antrag auf Verkürzung der Redezeit auf 3 Minuten.<br>
Keine Gegenrede</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Abstimmung offene grüne Hochschulgruppe Oldenburg (7:1:3)</strong><br>
Damit ist die OGH Oldenburg als neues Mitglied im Campusgrün Verband aufgenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>G3 Mitgliedsantrag der Gruppe Bamberger Grün-Linke Hochschulinitiative (BAGLS)</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Gruppe ist nicht persönlich anwesend und wird von einem Mitglied des BuVo vorgestellt.<br><br><strong>Abstimmung:(8:0:2)</strong><br>
Damit ist die BAGLS als neues Mitglied im Campusgrün Verband aufgenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Eil-Antrag 6 Numerus Clausus</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Vorstellung des Antrages durch Miriam fand bereits statt. Es gibt eine kurze Diskussion zum Antrag und zur weiteren Entwicklung. Danach folgt die Abstimmung.<br><br><strong>Abstimmung (11:0:1)</strong><br>
Der Eilantrag ist damit angenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Berichte aus den Gruppen</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Campusgrün Marburg</em><br>
Madelaine(Marburg): Im Sommer waren Stupa Wahlen haben 11 von 40 Sitzen geholt. Wir streben eine Minderheitenregierung an. Versuchen AStA zu besetzen, haben Präsidium mit 2 von 3 Personen besetzt. Hatten viele Gruppenfindungsprozesse. Regelmäßige Stände in der Mensa und AKs.<br>
Dennis (Marburg): Plakate, Vortrag in der Cloud anbieten, wir erreichen Mehrheit mit liberaler HSG, arbeiten nicht mit Verbindungsstudierenden zusammen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Campusgrün Wuppertal</em><br>
Dennis (Wuppertal): Allgemeinpolitische Lage gut, Neuerung, &quot;Krise&quot; überwunden, gültige Wahlen, Koalitionsgespräche usw. läuft soweit gut, 2. stärkste Gruppe, bilden zusammen mit Jusos ASta, Mehrheit von 12 gegen 9 RCDS, Situation in Gruppe nicht ganz so rosig, stark geschrumpft, 2 Leute die sich aus persönlich-politischen Gründen zurückgezogen haben, aktiv nur noch 4 Mitglieder in der Gruppe, Im Sommer möchte ich selbst mit der Arbeit bei der Gruppe aufhören, weil ich plane mein Studium abzuschließen. im Dezember Wandercoaching, Bedarf an Findungsphase und Konfliktbewältigung, nächste Wahlen im Dezember, Sozial-ökologische Liste geplant.<br><br><em>Campusgrün Frankfurt</em><br>
Ben: ASta Zeitung, Bericht über PickUp Artist / Sexismus, finale Hauptsacheverfahren mit Sieg des ASta beendet. Bilden AStA mit anderer Liste. Razzia im Studierendenhaus, u.a. Büros der Studierendenvertretung. Setzen uns ein für Fahrradwerkstatt. Resolution gegen BDS. Wahlen sind im Januar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Campusgrün Darmstadt</em><br>
Annika(Darmstadt): 11 von 31 parlamentssitzen, Wahlen waren im Juli. Im nächsten Stupa Antrag gegen BDS. Sind viel im AStA aktiv.<br><br>
Miriam verteilt Präsente an die neue Sprecherin und Sprecher und Präsidium. Und an die Protokollierenden.<br><br><em>Campusgrün Mainz</em><br>
Julian(Mainz): Im Sommer hatten wir Wahlen 8 von 35 Sitzen, stärkste Fraktion. Wahlkampf war nicht so gut. Opposition. Wichtigstes Projekt: Genderquotierte Redeliste wieder einführen. Eigene Projekte: Zeitungsbox für gelesene Zeitungen. Veganes Kochen. Nächsten Wahlen sind im Januar, zum Senat. 3 von 8 Sitzen zurzeit.<br><br><em>Campusgrün Oldenburg</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Pierre(Oldenburg): Kulturticket eingeführt. Ist wohl das beeindruckendste Projekt.<br><br>
Dennis(Marburg): Habt ihr mit der anderen Oldenburger Gruppe zusammengearbeitet?<br><br>
Pierre(Oldenburg): Ja, das haben wir zusammen abgestimmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Campusgrün Landau</em><br>
Katrin, Hannah, Christina (LD): Bei uns stehen Stupa Wahlen an, wahrscheinlich im Dezember. Wir sind also im Wahlkampf. Wir haben fast die absolute Mehrheit bekommen, um einen Sitz verfehlt. Haben den AStA nicht gestellt. Wir haben den Tag zum Hospiz veranstaltet auch in Zusammenarbeit mit der Stadt Landau, neben dem TzN an dem wir auch beteiligt waren. Der Studiwein findet immer mehr Anklang. Haben die BMV vorbereitet. Es herrscht eine allgemeine Unmutsstimmung gegenüber der Fraktion. Uns wird Fraktionszwang und zu große Nähe zur Partei vorgeworfen. Wir haben in Landau kein veganes Mensa Essen, das vegetarische besteht aus vielen tierischen Produkten. Aber die Mensa wird umgebaut und wir finden Gehör. Liegt nicht am Studierendenwerk, die haben auch keine Mittel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Termine </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesvorstand stellt kommende Termine wie BAG Wissenschaft und Technik vor. Die nächste Mitgliederversammlung ist ab dem 31.5. in Stendal.<br><br><em>Präsidium schließt die Sitzung um 16:06 Uhr.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Folgende Tops wurden nicht behandelt:<br>
4.2 Berichte aus den Landesverbänden<br>
4.3 Bericht der Bundesgeschäftsstelle<br>
4.4 Bericht des Campusgrün Bildungswerk e.V.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Folgende Tops wurden auf die MV in Stendal vertagt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Entlastung Bundesvorstand</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 29 May 2018 10:20:48 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>TONEU: Tagesordnungsvorschlag (Angenommen)</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/Tagesordnungsvorschlag-17892</link>
                        <author>Bundesvorstand (beschlossen am: 02.06.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/Tagesordnungsvorschlag-17892</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Begrüßung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Formalia</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>2.1 Wahl der Redeleitung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>2.2 Wahl der Protokollant*innen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>2.3 Beschluss der Tagesordnung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>2.4 Beschluss der Geschäftsordnung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>2.5 Feststellung der Beschlussfähigkeit und Anwesenheit</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>2.6 Beschluss des Protokolls der 36. Bundesmitgliederversammlung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Aufnahme neuer Gruppen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Aufnahme neuer Landesverbände</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. FIT*-Versammlung und offene Versammlung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. Berichte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>6.1 Berichte aus den Gruppen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>6.2 Berichte aus den Landesverbänden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>6.3 Bericht der Bundesgeschäftsstelle</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>6.4 Bericht des Campusgrün Bildungswerk e.V.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>6.5 Bericht des Bundesvorstands</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>6.6 Aussprache</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7. Nachträgliche Entlastung des Bundesvorstands 16/17</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8. Anträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>8.1 Satzungsändernde Anträge</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>8.2 Ordnungsändernde Anträge</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>8.3 Inhaltliche Anträge</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>9. Nachwahlen Bundesvorstand</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>9.1 1x Pressekoordinator*in</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>9.2 3x Projektkoordinator*innen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>10. Wahlen Bundesschiedsgericht (bis zu 5x Personen)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>11. Termine</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>12. Sonstiges</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 29 May 2018 08:36:27 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: International solidarisch: Schluss mit Austerität!</title>
                        <link>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5288</link>
                        <author>CampusGrün an der Uni Hamburg (beschlossen am: 17.05.2018)</author>
                        <guid>https://campusgruen.antragsgruen.de/37/motion/5288</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Demokratie, Grund- und Menschenrechte zu realisieren, gilt es aus Sicht von CampusGrün, der Austeritätspolitik eine Absage zu erteilen und die Schuldenbremse aus dem Grundgesetz zu streichen. Da wir diese Möglichkeit gemeinsam mit anderen erstreiten wollen, tritt CampusGrün dem Bündnis „International solidarisch: Schluss mit Austerität!“ bei, dass vom AStA der Uni Hamburg initiiert wurde. Schluss mit dem Kaputtsparen! Für sinnvolle Investitionen, für eine Ausfinanzierung der öffentlichen Infrastruktur und Daseinsfürsorge und für die Gestaltung progressiver gesellschaftlicher Umbrüche!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine andere Politik ist möglich und nötig! Um der wachsenden sozialen Ungleichheit und der damit einhergehenden Produktivitäts- und Investitionsschwäche progressiv zu begegnen, sind staatliche Investitionen in Soziales, Bildung, Kultur und Infrastruktur gesellschaftlich notwendig. Diese stehen aber im eklatanten Gegensatz zur Austeritätspolitik, die auf &quot;Sparsamkeit&quot; im Staatshaushalt setzt und in Form der &quot;Schuldenbremse&quot; ins Grundgesetz geschrieben wurde. Wir treten entschieden ein gegen diese demokratie- und zukunftsfeindliche Ideologie, die durch Privatisierungen öffentlichen Eigentums, Lohnverzicht, Steuererleichterungen für Großkonzerne, verstärkte Arbeitsmarkt-Konkurrenz und weitere Deregulierung der (Finanz-)Wirtschaft gekennzeichnet ist. Stattdessen wollen wir einen wirtschaftspolitisch eingreifenden, für das Allgemeinwohl intervenierenden Sozialstaat erstreiten. Nur so wird eine demokratische Investitionspolitik möglich, die eine sozialökologische Transformation des aktuellen Wirtschaftssystems ermöglicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Insbesondere an Hochschulen ist der Investitionsstau offensichtlich. Sanierung von Gebäuden; Barrierefreiheit; Abschaffung prekärer Arbeit im Mittelbau bis hin zu unbezahlten Promovierendenstellen; interdisziplinäre Lehre oder die Erhaltung „kleiner“ Studiengänge - die Liste ließe sich beliebig fortsetzen: Vielfach scheitern selbst diese rudimentären Ansprüche an die Universität an der eklatanten Unterfinanzierung. Hinzu kommen die Privatisierung des Akkreditierungswesens und der inzwischen erhebliche Anteil von Drittmittelfinanzierung an den Hochschulhaushalten, welche das Grundrecht auf Freiheit der Bildung und Forschung stark einschränken. Eine grundlegende Ausfinazierung aller Hochschulen ist gesellschaftlich notwendig - doch nur ohne die &quot;Schuldenbremse&quot; realisierbar. Denn diese suggeriert lediglich, dass die Begrenzung von staatlicher Verschuldung dem Allgemeinwohl diene. Tatsächlich bewirkt die &quot;Schuldenbremse&quot; vielmehr, dass allgemeinwohlorientierte Forderungen aus der Bevölkerung mit dem Verweis auf den vermeintlichen „Sachzwang“ der verbotenen Neuverschuldung erstickt werden. Weiterhin suggeriert die &quot;Schuldenbremse&quot;, da sie allein monetäre Vermögensänderungen erfasst, dass es haushaltspolitisch sinnvoll sei, öffentliche Bauten, öffentliche Infrastruktur etc. verrotten, privatisieren oder erst gar nicht bauen zu lassen. Der Bau von Sozialwohnungen oder die Sanierung von maroden Hochschulgebäuden zum Beispiel führttatsächlich dazu, dass staatliches Geldvermögen in staatliches Immobilienvermögen umgewandelt wird – die &quot;Schuldenbremse&quot; erfasst allerdings nur die Schulden. Umgekehrt führt beispielsweise die Privatisierung der Deutschen Bahn nur zu einer Transformation von Unternehmens- in Geldvermögen – laut &quot;Schuldenbremse&quot; wäre das aber ein Gewinn. Auf diese Weise redet die &quot;Schuldenbremse&quot; neoliberaler Privatisierungspolitik das Wort. Staatsverschuldung führt, entgegen den Behauptungen konservativer Politiker*innen, nicht zu Handlungsunfähigkeit des Staates. Das passiert entweder, wenn der Staat geldpolitisch nicht eigenständig ist (Griechenland hat z.B. keine eigene Zentralbank) und seine geldpolitischen Interessen bei der Institution, die für die Geldpolitik zuständig ist (im Falle Griechenlands während der Eurokrise: die EZB), nicht durchsetzen kann. Oder, wenn der Staat zwar seine Geldpolitik gestalten kann, die Währung aber kein Vertrauen in der Bevölkerung mehr genießt (also bei Hyperinflation, z. B. in Venezuela). Beide Schreckensszenarien sind in Deutschland aber äußerst unwahrscheinlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Souveränität, über die gesellschaftliche Entwicklung kollektiv bestimmen zu können, ist die Grundlage einer demokratischen Gesellschaft. Mit der „Schuldenbremse“ wird der Allgemeinheit dieses fundamentale Recht abgesprochen – nicht nur in Griechenland. Dass die Entscheidungshoheit über die Verwendung öffentlicher Mittel den demokratischen Institutionen entzogen ist, begünstigt „Politikverdrossenheit“, autoritären Ungeist und extremistische Konkurrenzideologie. Mit der Verwirklichung der Grund- und Menschenrechte und dem Grundgesetz hat diese Ideologie nichts zu tun. Vielmehr konserviert und steigert Austeritätspolitik soziale Ungleichheit und die aktuellen neoliberalen Verhältnisse. Die Abschaffung der &quot;Schuldenbremse&quot; ist daher eine Wiederherstellung von Demokratie und ein Schritt auf dem Weg hin zu einer solidarischeren Gesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>---</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Anh</strong><strong>a</strong><strong>ng:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Hamburger Manifest gegen Austerity</strong><strong>des Bündnisses „International solidarisch: Schluss mit Austerität!“</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die Schuldenbremse abschaffen: Sozialer Fortschritt in globaler Solidarität!</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein politischer Kurswechsel ist notwendig. Erhebliche staatliche Investitionen und Ausgaben für öffentliche Aufgaben wie Soziales, Bildung, Wissenschaft, Kultur und Infrastruktur sind dringend erforderlich. Sie können sofort durchgesetzt werden: Die vorhandenen Steuer(mehr)einnahmen sind entsprechend zu verwenden und die Steueransprüche gegenüber den Reichen und Superreichen müssen konsequent eingetrieben werden, und: dem politischen Gebot der „Schuldenbremse“ ist eine Absage zu erteilen. Sie ist ein Verbot staatlicher Kreditaufnahme und somit eine harte Absage an die öffentliche Gestaltungsmöglichkeit. Sie gilt hierzulande für den Bund seit 2016, für die Bundesländer ab 2020. De facto ist die Schuldenbremse eine weltweite Fortschrittsbremse. Darum gehört sie abgeschafft!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die Schöpfer*Innen des Reichtums sind wir</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Produktivität der menschlichen Arbeit ist bereits heute so groß, dass bspw. die weltweite jährliche Landwirtschaftsproduktion ausreichte, um 12,5 Milliarden Menschen gut ernähren zu können. Jedoch besitzt das reichste Prozent mehr Vermögenswerte als die restlichen 99 Prozent der Menschheit zusammen. In der BRD verfügen derzeit 1.100 Familien über ein Drittel des Bruttoinlandsproduktes (= 1,07 Billionen Euro); die ärmere Hälfte der Bevölkerung besitzt gerade mal ein Prozent des Vermögens. Das gesellschaftliche Leben, sinnvolle Arbeit und Kultur könnten überall prosperieren. Aber der tagtäglich durch die Arbeit und das vielfältige soziale und kulturelle Engagement der Vielen erarbeitete materielle und geistige Reichtum dient immer weniger der Wohlfahrt und Entfaltung der ganzen Gesellschaft. Er verkommt zu obszönen Profiten und gesellschaftlicher Macht in den Händen Weniger. Ein wesentlicher Grund dafür ist eine Politik, die die permanente Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von Unten nach Oben alltäglich organisiert. Dieser zynische Prozess raubt Menschen überall auf der Welt Lebens- und Entwicklungsmöglichkeiten. Dieses Verhältnis zu konservieren war und ist der politische Zweck der Schuldenbremse. Sie kann und muss daher abgeschafft werden: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ (Art. 1 GG) Verbesserung braucht soziale Bewegung!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Schluss mit dem „Ende der Geschichte“: Eine bessere Welt ist möglich!</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschenwürdige Lebensverhältnisse zu schaffen ist unsere gemeinsame Angelegenheit! Ein würdiges Leben für Jeden frei von Krieg, Armut und Hunger, gebührenfreie Bildung und gesellschaftliche Teilhabe für Alle, sinnvolle Arbeit in sozialer Sicherheit, eine Gesundheitsvorsorge und medizinische Versorgung, die nicht Profitzwecken untergeordnet ist, günstiger und komfortabler Wohnraum für Alle, öffentliche Theater und Museen als lebendige Kulturstätten, souveräne Wissenschaften für das Gemeinwohl, menschenzugewandte Verwaltungen und soziale Dienste, nachhaltige Mobilität, Energie- und Wasserversorgung für alle – dies ist weltweit längst möglich. Es ist kein Gnadenbrot, sondern eine Notwendigkeit für die ganze Menschheit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Warum Austerität? – eine Einschränkung mit System</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als in der „Weltfinanzkrise“ 2008 mit staatlichen Mitteln in großem Maßstab international Banken „gerettet“ wurden, hat alle Welt gesehen: Geld ist genug da! Die Politik von Lohnverzicht, Privatisierung öffentlichen Eigentums, der Deregulierung der (Finanz-)Wirtschaft, Steuererleichterungen für die Großkonzerne und verstärkter Arbeitsmarkt- Konkurrenz („Flexibilisierung“) entpuppten sich als das, was sie schon immer war: die schnöde Plünderung der Mehrheit zugunsten der Steigerung von Profiten und Bankenglück. Das propagierte Vertrauen in die „Selbstregulierung der Märkte“, den großen „Gesamtwohlmehrer“ Privatwirtschaft und den höheren Sinn des „Gürtel-enger-Schnallens“ verlor schlagartig jede Legitimationsgrundlage. Weltweit treten seither immer mehr Menschen für eine solidarische Entwicklungswende und das sozial und kulturell menschenwürdige Leben für Alle ein. Gegen diese positive Möglichkeit wird herrschenderseits die Mär vom „Ende der Geschichte“ zu retten versucht: Die systematische Entmündigung der Bevölkerung und die „Entsagungspolitik“ (Austerität) wurde dafür zum Verfassungsgebot erhoben – hierzulande: die „Schuldenbremse“. Sie basiert ideologisch auf einem System von Lügen, mit dem über das Hier und Jetzt hinausgehende soziale Ansprüche als gemeinwohlschädlich verunglimpft werden sollen. Eine dynamische Kultivierung des gesellschaftlichen Lebens ist hingegen dringend geboten und möglich. Der Wahrheit die Ehre!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Soziale Wohlentwicklung brauchen Alle</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir stellen klar:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="1"><li>Staatsverschuldung ist nicht das Problem. Seit jeher ist es so gewesen, dass die Entwicklung des Allgemeinwohls ein höheres Produktivitätsniveau bedeutet. Die zum Anschub notwendig aufzubringenden Mittel werden doppelt und dreifach wieder erwirtschaftet. Der Staat ist zudem wirtschafts-, finanz- und geldpolitisch souverän, kann seine steuerlichen Einnahmen erhöhen und bei Bedarf (und steigender Produktivität) die Geldmenge steigern, sich also selbst finanzieren.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="1"><li>Staatsschulden sind nur dann ein Problem, wenn man die Macht der Banken, die bei hoher Kreditlast den Staat erpressen könnten, akzeptiert. Dagegen gilt: Die politische Souveränität des Staates über das Bankenwesen kann wiederhergestellt werden. Deregulierung der Finanzwirtschaft ist eine umkehrbare politische Fehlentscheidung gewesen. Auch Banken sind dem Grundgesetz und dem Allgemeinwohl verpflichtet. Auf Gewinne haben sie keinen Rechtsanspruch. Wenn sie den Staat bzw. das Allgemeinwohl gefährden, können sie enteignet werden (Art. 15 GG).</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="1"><li>Die aktuell hohe Staatsverschuldung ist nicht einem überbordenden Sozialstaat geschuldet, sondern vor allem der Bankenrettung, den immensen Steuererleichterungen für Kapitaleigner in den letzten 20 Jahren und einem geschleiften Sozialstaat. Höhere Löhne, Investitionen in Bildung, Kultur, öffentliche soziale Infrastruktur und Sozialprogramme wie bspw. eine sanktionsfreie, einträgliche Grundsicherung (statt Hartz IV) und eine würdige Mindestrente für Alle bedeuten gleichzeitig produktivitätssteigernde Innovation, direktes Wachstum, gesteigerte Binnenkaufkraft und somit exponentiell ansteigende staatliche Steuereinnahmen – und zudem eine erhebliche Entspannung der zwischenstaatlichen Beziehungen. Sie sind also nicht nur menschlich geboten und Verpflichtung des Staates (Art. 20 GG) sondern auch volkswirtschaftlich sinnvoll.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="1"><li>Eine aufgeklärte Bevölkerung weiß am besten darüber Bescheid, was gut für sie ist – nicht irgendwelche Technokraten, die zwischen Profiten und Allgemeinwohl nicht zu unterscheiden wissen oder gewillt sind und die mit Sozialkürzungspolitik das Fundament gesellschaftlicher Entwicklung untergraben.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die Kultivierung höherer Ansprüche ist elementar für die Demokratie</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Souveränität, über die gesellschaftliche Entwicklung kollektiv bestimmen zu können, ist die Grundlage einer demokratischen Gesellschaft. Mit der „Schuldenbremse“ wird der Allgemeinheit dieses fundamentale Recht abgesprochen – nicht nur in Griechenland. Solange die Entscheidungshoheit über die Verwendung öffentlicher Mittel den demokratischen Institutionen entzogen ist, begünstigt das „Politikverdrossenheit“, autoritären Ungeist und extremistische Konkurrenzideologie. Mit der Verwirklichung der Grund- und Menschenrechte und dem Grundgesetz hat diese Politik nichts zu tun. Die Abschaffung der Schuldenbremse ist eine Wiederherstellung von Demokratie. Diese bedarf kritischer, aufgeklärter, kultivierender, anspruchsvoller, solidarisch denkender und kooperativ verantwortlich engagierter Menschen. Nehmen wir die Geschichte in unsere Hand!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Verbesserungen brauchen Beginner*Innen!</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir, Hamburgerinnen und Hamburger aus aller Welt, erklären daher: Eine bessere Welt ist möglich! Im Bewusstsein der internationalen Bedeutung unserer Stadt und ihrer Geschichte, unserer Arbeit, unseres Engagements und unserer Kämpfe, die diese Stadt sozial prosperieren lassen, treten wir hier und heute für eine erfreuliche Zukunft für Alle ein. Im Wissen um das verwandte Engagement von Menschen in aller Welt, mit denen wir in Solidarität verbunden sind, fordern wir die Hamburgische Bürgerschaft auf:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>▸ die Steuer(mehr)einnahmen umgehend für öffentliche Investitionen im Allgemeininteresse zu verwenden, die Steuern bei den Reichen konsequent einzutreiben, für die Erhöhung der Kapitalsteuern zu wirken und für diese Maßnahmen und Vorhaben mit Bündnispartner z.B. bei den Gewerkschaften zu kooperieren sowie sich mit anderen RegierungsvertreterInnen überregional und international zu verständigen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>▸ sämtliche Regelungen zur Schuldenbremse und Schuldenstopp aus der Hamburgischen Landesverfassung zu streichen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>▸ die gesetzliche Begrenzung der öffentlichen Ausgaben auf 0,88 % jährlich sofort aufzuheben, damit das Parlament die öffentlichen Ausgaben für Soziales, Gesundheit, Bildung, Wissenschaft, Kultur, und Infrastruktur bedarfsgerecht erhöhen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>▸ eine bundesweite Initiative für eine Wiederherstellung des Grundgesetzes ohne Schuldenbremse anzustoßen Unsere Freunde in der Welt, in Europa, in anderen Bundesländern und Kommunen rufen wir auf, es uns gleich zu tun! Kämpft mit uns für die Streichung der Schuldenbremse aus dem Grundgesetz und allen europäischen Verträgen. Beenden wir die Austerität, für ein besseres Leben in Frieden, Würde und Wohlentwicklung, jetzt!</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 17 May 2018 22:59:15 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>